Fundstück: The Real 50 Shades of Grey

Es klingt zunächst unwahrscheinlich, aber durch „50 Shades of Grey“ habe ich einen positives Bild von der BSDM-Szene bekommen. Wenn man sich durchliest, was DMJ (Comic bei Buddelfisch), Gregor Schenker (Artikel bei Buddelfisch) oder Miria über Buch bzw. Film schreiben, dann scheint es weder große Literatur noch große Kinokunst noch richtiges BDSM zu sein. Ich kenne beide Werke nicht und habe auch nicht vor, daran etwas zu ändern.

Vor ein paar Monaten machte man mich jedoch auf einen Dokumentarfilm namens „The Real 50 Shades of Grey“ aufmerksam. Sicher, er hat ein paar reißerische, schnelle Schnitte zwischendurch. Es scheint ein Film zu sein, der für den Teil des US-Fernsehens gedreht wurde, wo ständig Werbeunterbrechungen kommen. Und natürlich bewegt sich der Film im Fahrwasser des Erfolgs des Buches.

Aber davon abgesehen werden einige Paare präsentiert, die BDSM praktizieren. Ihnen wird genug Zeit gegeben, ihre Geschichte zu erzählen. Man erfährt: Es sind ganz normale Leute, die eine heile Kindheit hatten. Sich innerhalb der üblichen gesellschaftlichen Bahnen zu bewegen, finden sie jedoch nicht erfüllend. BDSM scheint für sie ein Weg zu sein, Sachen auszuleben, die ansonsten zu kurz kommen.

Gut, das ist meine Lesart, und die mag erschreckend naiv sein. Ich finde einen Großteil der porträtierten Leute spontan sympathisch.

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Diesmal liegt es auf der Hand, ein Lied von Depeche Mode zu nehmen… Master and Servant.

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