Warum ein Aufkreisch nicht reicht

Alltagssexismus.de. Sexismus ist keine Bagatelle, sondern ein ernsthaftes Problem, das wir nicht akzeptieren wollen.

getriggert von meinem letzten Beitrag hier habe ich mich noch ein bisschen auf der Site umgeschaut. Ja, es sind einige wirklich ernste Fälle dabei. Aber zwischendurch kommen immer wieder Beiträge, die einen irgendwo zwischen Belustigung und Verzweiflung stehen lassen. Bisher hatten wir Frauen ohne Prozentrechnung, Frauen die keine Waschmaschine bedienen können, sowie Frauen die sich darüber beschweren, daß sich alleinerziehende steuerlich besser stellen als Unterhaltszahler. Die feministische Kommentarmoderation ist doch sonst so auf Zack?

http://alltagssexismus.de/posts/view/7977

Produkte

Der Otto-Versand hat momentan ein T-Shirt im Angebot, auf dem steht „In Mathe bin ich nur Deko“ – im Kindersortiment. Auf dem Foto ist ein lächelndes Mädchen abgebildet. Mal ehrlich, wir kommen die darauf, so etwas zu entwerfen/zu verkaufen? Was soll das dem Mädchen sagen, das es gekauft bekommt und tragen soll – du bist ne Null, dass nur Jungs Mathe können, ist doch klar!?! Ich warte auf das Pendant der Frauenkollektion – ein T-Shirt mit der Aufschrift „Im Büro bin ich nur Deko, aber Kaffee kann ich gerne für euch kochen“.

Ein bisschen googeln und da kommt bei raus, daß diese „sexistischen“ Sprüche auch in einer Jungsversion existieren. Und das Leute das Lustig finden.

http://alltagssexismus.de/posts/view/7719

Anonym

Dass ich mich als 12-jährige tatsächlich geschmeichelt fühlte, als der widerliche, alte Reitlehrer mit Unterton in der Stimme während des Unterrichts meinte: „Streck doch mal die Beine besser durch, deine sind ja so schön lang“ – und ich erzählte das tatsächlich stolz meiner Mutter, die sich auch tatsächlich freute, dass ich von runtergekommenen, älteren Männern als „attraktiv“ betrachtet wurde ……….

Das Clooneysyndrom bei der Arbeit? Ageism? Ist man jetzt schon ein schmieriger alter Sack wenn man zu einer 12-Jährigen freundlich ist?

http://alltagssexismus.de/posts/view/7590

Hier haben wir eine gewalttätige Psychopathin, die die Freiheit anderer nicht aushält. Ach Kind, die Schläge tun mir mehr weh als dir…

B.

Mich machts extrem wütend, dass das internet überflutet wird von extrem gewalttätigen pornos, in denen es nur mehr um macht und ausbeutung geht statt darum, verschiedene und vielfältige, konsensuelle zugänge zu sexualität zu zeigen. Und keine*r unternimmt was dagegen, außer irgendwelche christenfundis.
***
Ich hab in meinem leben mit sehr vielen männern geschlafen, weil ich dachte „das gehört sich halt so“ und nicht nein sagen konnte. Mittlerweile fühlt es sich auch mit liebenswürdigen, wertschätzenden männern* so an, als würd ich überrumpelt werden, eine geste war zu schnell oder eine kleine handlung nicht nachgefragt, und ich blocke ab – im moment schlafe ich aus den gründen nur mehr mit frauen* und queers (bin selbst genderqueer, weiblich sozialisiert) weil ich angst habe, dass mit meinem körper noch einmal etwas passiert, was ich nicht will.
***
Neulich auf nem konzert macht eine frau* mit ihrem freund gemeinsam pausenlos widerliche homophobe kommentare ggü meiner freundin u mir, keiner der umstehenden sagt was/greift ein bis ich dann beiden ins gesicht schlage, dann war ruhe. Es fühlt sich nicht toll an, menschen weh tun zu müssen, aber in dem fall wars selbstschutz und ich will solchen arschlöchern keinen raum zugestehen. Trotzdem…ich lauf angespannt wie ein aufgeklapptes messer herum und hab oft (psychosomatisch) rücken- und kopfschmerzen, weil ich mich manchmal „zu viel“ mit feministischen themen auseinandersetze.

Im folgende lesen wir den Aufkreisch einer Frau, die es nicht fassen kann, daß Männer immer noch frei herumlaufen dürfen. Und daß sie Angst vor harmlosen Männern haben muß.

http://alltagssexismus.de/posts/view/8041

Anonym

Gestern war ich auf dem Weg zur Bushaltestelle als ich plötzülich den Atem eine Mannes in meinem Nacken spürte. Er roch nach Schweiss, Bier und Knoblauch.
Seine Schritte wurden immer schneller. Ich dachte schon dartan, mich mit den Möhren vom WOchenmarkt verteidigen zu müssen. Gottseidang stellte sich heraus, dass der Macker auch nur den Bus kriegen wollte.
Damit wollte ich euch vereutlichen, dass die Angst vor sexuellen Übergriffen derart allgegenwärtig ist, dass sie uns Frauen auch in scheinbar alltäglichen Situationen beherrscht.Also nur ein weiteres Mittel der Unterdrückung ist, das Männer zu ihren Gunsten einsetzen.

Keep on fighting Femininjas!

http://alltagssexismus.de/posts/view/8029

Auch der folgende Eintrag beschäftigt sich damit, daß Frauen Angst vor Männern haben. Oder halt, daß sie doch keine Angst vor Männern haben müssen.

Alleinurlauberin

Meine Vorstellungen vom Reisen unterscheiden sich ein bisschen von denen der meisten. Ich fahre einfach mit dem Auto (Transporter) in eine interessante Gegend, schlafe im Auto und schaue mir unterwegs an, was sich Interessantes ergibt, so bin ich unabhängig von Hotelbuchungen, Campingplatz-Öffnungszeiten etc und billiger ist es auch. Dabei interessiere ich mich mehr für Historie (Kirchen, alte Städte und Burgen) und Natur (aber keine Extremtouren) als für Shopping und Nachtleben. Bisher war ich immer nur in Deutschland und Österreich; einmal, im August 1999, bin ich auch nach Ungarn an den Plattensee gefahren, um die Sonnenfinsternis zu erleben, da hier unsicheres Wetter war.
Vor allem aber fahre ich am liebsten allein. Ich habe auch schon allein nächtliche Vollmond-Waldwanderungen unternommen.
Mir ist dabei nie etwas schlimmes passiert.

ABER wenn ich davon erzähle, kommt nebst der Frage, ist das nicht langweilig ganz allein, IMMER noch – mit großer Verwunderung – eine zweite: Hast du nicht Angst, als Frau ganz allein unterwegs?
Um es nochmal klarzustellen: Ich bin in normalen Forstwäldern und in Gebieten mit guter Infrastruktur unterwegs, nicht im Amazonasurwald oder in einem Kriegsgebiet. Dennoch wird davon ausgegangen, dass es für mich als Frau gefährlich sei, so allein zu reisen, und es wird sich über meinen Mut verwundert.
Ich finde es traurig und zutiefst beschämend, dass es noch im 21. Jahrhundert, in unserem tollen zivilisierten Mitteleuropa, offenbar als Normalzustand angesehen wird, dass eine Frau, die allein reist und besonders nachts allein unterwegs ist, sich zu fürchten hat.

Wirkich sexistisch ist natürlich auch, daß Migrantinnen die Möglichkeit haben, schwanger zu werden und eine Aufenthaltserlaubnis zu bekommen. Äh? Ist das der feministische Flügel der Pegida?

http://alltagssexismus.de/posts/view/8031

Anonym

…dass mir als Migrantin immer wieder geraten wird, einen Deutschen zu heiraten oder schwanger zu werden, um eine Aufenthaltserlaubnis zu bekommen. (Und ich habe bereits einen Hochschulabschluss und einen guten Job.)

Und hier war wohl der Zensor pinkeln, wie Fefe sich ausdrücken würde. Ja, Fördermaßnahmen die Eintrittskarten nach Geschlechtsteilen vergeben sind tatsächlich sexistisch. Ob sie das wirklich auch so gesehen hat? Oder wollte sie sich nur über irgendwas aufregen?

http://alltagssexismus.de/posts/view/7984

Karriereknigge für Frauen

Heute in der Zeitung gelesen:

„Karriere-Knigge für Frauen

Im Rahmen der Informationsveranstaltung „Karriere-Knigge für Frauen“ am Dienstag, 12. März, um 9 Uhr im XXX, gibt eine Expertin wichtige Tipps und Hinweise zum Verhalten im Berufsalltag. Der erste Tag im Job und der Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten ist ebenso Thema wie der Umgang mit Kunden und Geschäftspartnern, seriöse Kleidung, moderne Kommunikation, Netzwerke und Small-Talk. Die Veranstaltung ist kostenlos. Weitere Informationen und Anmeldung bei: XXX.“

Aha, seriöse Kleidung … moderne Kommunikation … Netzwerke … Small-Talk. Extra für Frauen – whow! Wie peinlich …

Auch Männer würden davon profitieren, wenn sie wüssten, wie sie sich im Job angemessen verhalten würden. Aber offenbar wissen diese ja intuitiv, wie sie Karriere machen. Vielleicht wäre für sie ein Seminar angemessen, wie man sich einfach korrekt im Job verhält. Damit wäre allen sehr gedient.

http://alltagssexismus.de/posts/view/10479

Die Botschaft für diese Frau ist wohl, daß Männer keine Produkte für Intimhygiene kaufen und nicht mal eine Scheide haben. Das könnte einiges erklären.

Anonym

die 3 Regalmeter mit „Intimwaschlotion – creme, -parfum, -deodorant, …“ in jedem Drogeriemarkt. Bei Budni in Hamburg gibt es derzeit 11 (!) verschiedene Produkte dieser Art, und zwar ausschliesslich für Frauen gedacht. Entsprechende Produkte zur „Intimhygiene“ für Männer gibt es nicht. Botschaft??!?

http://alltagssexismus.de/posts/view/10723

So buchstabiert man Gewaltfrei: F-E-M-I-N-I-S-M-U-S.

la volpe

http://www.das-maennermagazin.com/

Das macht mich als Frau mit gewaltfreier Gesinnung so wütend, dass ich den Betreiber dieser Seite am liebsten grün und blau schlagen würde!

Voll gemein. Keine Wichshefte in Männerklos. #Aufschrei!

http://alltagssexismus.de/posts/view/10814

Aus Hamburg

Nur eine Kleinigkeit: In letzter Zeit habe ich mehrfach auf der Toilette von verschiedenen Lokalen Deo, Haarbürste, Haarspray oä zur freien Verfügung gefunden. Auf den entsprechenden Männertoiletten ist das nicht der Fall. Über Tampons freue ich mich ja bei Bedarf sehr, aber irgendwie stört es mich, dass ich bei den anderen Utensilien erstmal anfange zu überlegen, ob ich gut genug rieche, die Haare sitzen etc. Ist ja sicher nett gemeint, aber ich will doch nur aufs Klo und keine Selbstoptimierung betreiben.

Ach ja. Feminismus. Seufz.

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124 Antworten zu Warum ein Aufkreisch nicht reicht

  1. Gerhard schreibt:

    Bedenklich finde ich auch, dass Sexismus mit sexualisierter Gewalt zusammengeschmissen wird.

  2. Gerhard schreibt:

    Woher dämlich kommt :http://alltagssexismus.de/posts/view/8418

    Warum ist etwas Positives _herr_lich, etwas Negatives hingegen _däm_lich?

  3. Gerhard schreibt:

    Wie frech! Ein Klomann! http://alltagssexismus.de/posts/view/8637

    Der Typ heute, der das Raststättenklo bewacht/geputzt hat/Geld einsammelt und sich bemüßigt fühlt, mir zu sagen, was für eine schöne Frau ich bin, als ich tatsächlich ein paar Cent auf den Teller lege.

  4. Gerhard schreibt:

    Bloß niemals PMS erwähnen. http://alltagssexismus.de/posts/view/8649

    Rötliches Kamel

    „Ich kann nicht, ich habe meine Tage“ wird, wenn überhaupt einmal vorgebracht, allgemein nicht als Entschuldigungsgrund akzeptiert. Übrigens auch von Frauen nicht.

    Werbung gaukelt uns vor, dass wir nur den richtigen Tampon bräuchten, schon sei es auch mit Leistungsabfall, Schmerzen, Unlustgefühlen und so weiter vorbei und es ginge uns trotz Regel blendend. Erkältungskranke oder verkaterte Menschen bekommen im Allgemeinen mehr Mitgefühl als Menstruierende, die vor Schmerz nicht sitzen können (oder nicht gehen/stehen/was auch immer).

    Und die Tage sind etwas, worüber man nicht offen spricht, allenfalls verschämt in Frauenrunden. Dafür dürfen aber schlechte Witze und abfällige Sprüche darüber gemacht werden.

    So fühlt sich dann jede irgendwie allein mit ihren Regelproblemen. Statt dessen müsste doch ihr Umfeld akzeptieren, dass es ihr eben alle paar Wochen einfach mies geht.

  5. Gerhard schreibt:

    Andersrum ist´s aber auch falsch. http://alltagssexismus.de/posts/view/6098

    Dass das Verhalten auf die Hormone geschoben wird und wenn man einen Tag mal einfach nicht gut drauf ist oder es einem einfach beschissen geht, man sofort ’seine Tage‘ hat! Das regt mich ungemein auf! Auch wenn es nur eine der ‚Kleinigkeiten‘ ist, mit denen Frau täglich konfrontiert wird! 😡

  6. Gerhard schreibt:

    Mal abgesehen von den wirklich männerfeindlichen Frauenonlyveranstaltungen. Nie von den Ladies-zahlen-keinen-Eintritt-Parties gehört?

    http://alltagssexismus.de/posts/view/8674

    Die Vorpremiere für einen Actionfilm im Kino ist nur für Männer. Das Bierangebot „zwei für eins“ auch nur für Männer. Als Bonus gibt’s für sie noch einen Playboy.
    Geschlechtergerechtigkeit? Fehlanzeige.

  7. Gerhard schreibt:

    Ein Mann wäre aus dieser Situation mindestens mit einem blauen Auge rausgekommen. Sexismus gegen Frauen? http://alltagssexismus.de/posts/view/8872

    Der Macker-Security auf dem Konzert letzte Woche, der sich vor mir aufbaut mich anschreit, ich soll gefälligst von der Treppe runter, obwohl ich weder irgendjemanden gestört habe, noch einen Durchgang blockiert habe, sondern schlicht und einfach sonst nix gesehn hätte, und meinem Gesicht dabei so nahe kommt, dass er mich beim Schreien anspuckt.
    Ich schau unbeeindruckt zurück und er stößt mich die Treppe runter, wohl wütend, weil sein Schreien nix gebracht hat. Ich heb die Hände, um eventuelle weitere Angriffe abzuwehren und er schreit, ich solle nur so weitermachen, wenn ich aus der Halle fliegen will.
    Da hat sich wohl jemand seine Machtposition infragegestellt gesehn und sie durch übertriebenes, der Situation völlig unangemessenes Brüllen und Schubsen wieder gerade rücken. Tja, tut mir ja sehr Leid, du Volltrottel, hat nicht geklappt.

  8. Gerhard schreibt:

    Ach? http://alltagssexismus.de/posts/view/8900

    Zitat meines Sowi-Lehrers: „Wenn das mit der Emanzipation der Frau so weitergeht, müssen blad wir Männer für Gleichberechtigung kämpfen!“

  9. Gerhard schreibt:

    Nicht genug sensibilisiert bei Genitalverstümmelung? http://alltagssexismus.de/posts/view/8891

    Zum Thema HPV-Impfung für Mädchen: Männer sind Überträger der Viren beim Sex. Bewiesen ist, dass beschnittene Männer kaum Viren übertragen.Warum wird das denn nicht diskutiert? Nein, stattdessen werden alle jungen Mädchen vor dem ersten Sex fast „zwangsgeimpft“ (so entsteht jedenfalls der Eindruck, wenn man die Werbung für die Impfung verfolgt) damit die Männer „unbehelligt“ beim Sex die Viren verbreiten dürfen. Warum werden nur die Frauem geimpft und nicht die Männer? Diese ganze Debatte ist sehr einseitig und sehr sexistisch.

  10. Gerhard schreibt:

    Thema verfehlt, hier geht es ausschließlich um Sexismus gegen Frauen. Raus aus dem Frauenraum! http://alltagssexismus.de/posts/view/6150

    Die Lehrerin, die in der 10. Klasse zu einem Mitschüler, der an dem Tag ein bisschen weinerlich war, weil er gemobbt wurde und das zur Sprache bringen wollte, lächelnd meinte: „Was ist denn mit dir los, hast du deine Tage?“ Super Reaktion, 1. sexistisch und 2. wurde er daraufhin nur noch mehr ausgelacht. Selbe Lehrerin, die entsetzt zu einem anderen Jungen meinte: „Wie bitte, rasierst du dir etwa die Beine??“ Als sei das bei Jungen was absolut Unmögliches, denn das dürfen (und sollen) ja nur Mädchen.

  11. Gerhard schreibt:

    Männer! Kauft endlich Faltencreme! Ihr sexistischen Schweine! Der Porsche reicht nicht. http://alltagssexismus.de/posts/view/6211

    Dass bei Faltencreme-werbung immer nur Frauen das perfekte Ergebnis versprochen wird, heißt Frauen drüfen nicht altern, müssen immer perfekt und jung für Männer aussehen. Männer müssen sich um nichts Gedanken machen!

  12. Gerhard schreibt:

    Frage: „Wieviele Feministinnen braucht es um eine Glübirne zu wechseln?“ Antwort: „DAS IST NICHT LUSTIG!“ http://alltagssexismus.de/posts/view/6336

    Ich möchte mir ein Auto kaufen und mache eine Probefahrt. Als ich zurückkomme, fragt mich der Verkäufer: „Na, wie gefällt Ihnen die Farbe?“ Die 15.000 Euro habe ich dann woanders ausgegeben :o)

  13. Gerhard schreibt:

    Warum gehen diese Dudes auch nicht am Männertag in die Sauna? Diese priviligierten Schweine. http://alltagssexismus.de/posts/view/6384

    Ich bin mit einer Freundin in einer kleinen Sauna, Frauentag. Ein Mann läuft da herum, sagt, er sei da, weil er Massagen geben würde. Aha. Fand ich schon mal schräg. Später dann quatscht er uns an (nicht baggermäßig, trotzdem nervig – vielleicht gehe ich in die Frauensauna, um eben nicht von einem Typen wegen irgendwas angequatscht zu werden?!). Direkt hinter dem Saunagarten verläuft eine Bahnstrecke. Dort wurde gerade gebaut und zwei Bauarbeiter glotzen unverhohlen in den Garten. Ich brülle ihnen zu, dass sie weggucken sollen, ist denen natürlich wumpe. Dann taucht der Masseur wieder auf (der auch die Sauna betreibt, wie ich dann erfahren habe) und er sagt etwas zu den Bauarbeiten (dass das nur an dem Tag sei, oder so). Als ich sage, dass das echt nerven würde mit den Bauarbeitern, will er mir doch glatt erklären, wie ich damit umzugehen habe, dass ich da gelassen bleiben sollte. Nachdem mir erst die Spucke wegbleibt, erwidere ich, dass diese Art Sexismus für Frauen Alltag sei und er mir da nichts zu erklären muss. Und bin total froh, dass ich da so schlagfertig war!

  14. Gerhard schreibt:

    Hauptsache ich bekomme mehr als die ohne Brüste! http://alltagssexismus.de/posts/view/6386

    Dass ich immer mehr Trinkgeld kriege als meine Kolleginnen mit kleinen Brüsten.

  15. Gerhard schreibt:

    Wieder eine, die das Thema verfehlt. Lesekompetenz für Feministinnen 101? http://alltagssexismus.de/posts/view/6428

    Kommilitonin (Studienfach: Informatik) erzählt dass sie im fünften Versuch endlich eine (langweilige) Vorlesung bestanden hat. Auf die Nachfrage, wieso sie nicht nach dem dritten mal durchgefallen exmatrikuliert wurde (Prüfungsordnung sieht das vor und passiert auch regelmäßig – bei männlichen Kommolitonen) antwortet sie, dass die ganze Sexismus/Quoten-Debatte dazu geführt hat, dass man als Frau eben besser da steht

  16. Gerhard schreibt:

    Wo war jetzt der Sexismus? http://alltagssexismus.de/posts/view/6436

    Kristina Schröder: „Die Wahrheit sieht doch so aus: Viele Frauen studieren gern Germanistik und Geisteswissenschaften, Männer dagegen Elektrotechnik – und das hat eben auch Konsequenzen beim Gehalt. Wir können den Unternehmen nicht verbieten, Elektrotechniker besser zu bezahlen als Germanisten.“

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/frauenbewegung-ministerin-schroeder-rechnet-mit-feminismus-ab-a-727648.html

  17. Gerhard schreibt:

    Witzig. Aber warum kann ich nicht Gleichstellungsbeauftragte werden? Kann ich mein Land genauso schnell wechseln wie meine Religion? http://alltagssexismus.de/posts/view/6437

    Die Tatsache, dass Frauen von der Papstwahl ausgeschlossen sind #Aufschrei

  18. Gerhard schreibt:

    So ein Schwein! http://alltagssexismus.de/posts/view/6505

    Der Biolehrer (es ging um das Design von irgendwas, was geplant werden sollte): „Die Mädchen haben doppelte Stimmkraft. Die haben ein besseres Gefühl, wenn es um Farben geht.“ Auch eine Form von Sexismus.

  19. Gerhard schreibt:

    Check mal Deine Privilegien, Sista? http://alltagssexismus.de/posts/view/6528

    „warum tragen Sie den tisch denn selbst? klimpern sie doch einfach ein wenig mit den wimpern und fragen sie einen mann.“

  20. Gerhard schreibt:

    Ja, die Kinder gehören Euch. Der Unterhalt aber auch. Und die Rentenpunkte. Die Ihr durch Eierstöckeschaukeln erworben habt, während der Macker schuften ging. Aber warum behaltet Ihr die Kinder eigentlich wenn die Rotzgören so eine Qual sind? http://alltagssexismus.de/posts/view/6547

    Der „Mutterschaftsbetrug“, der an uns Müttern begangen wird. Wenn wir unsere Karriere aufgeben, um zukünftige Rentenzahler groß zu ziehen, und uns dann noch gesagt wird, wir würden ja nicht zum Sozialprodukt des Staates beitragen, weil wir kein Geld verdienen. Wenn wir nach Jahren der Auszeit oder Halbtagstätigkeit nicht nur sehr viel schlechter bezahlt werden als die durchgehend berufstätigen Väter, sondern auch noch kaum eine Rente bekommen. Wenn wir niemals eine Anerkennung oder finanzielle Aufwandsentschädigung für Kinderkriegen und Kindererziehung erhalten. Wenn wir bei einer Trennung zwar die Kinder behalten, die Väter aber dafür das Geld haben (ist doch gerecht, denn wer die Kinder hat, braucht sicherlich weniger Geld). Das Wort „Mutterschaftsbetrug“ ist eigentlich der Titel eines Buches, aber ich halte es für sehr treffend, weil es für mich genau das ausdrückt, was Mutterschaft im 21. Jahrhundert bedeutet, nämlich immer noch die gleiche Ausbeutung der Frauen wie seit Jahrtausenden. Es überkommt mich ein gerechter Zorn auf das patriarchale System, das von Gleichberechtigung kaum weiter entfernt sein könnte.

  21. Gerhard schreibt:

    Wieviele Femistinnen… Äh, Ihr kennt den schon? agssexismus.de/posts/view/8285

    Gut gemeint!
    Ich arbeite als Hausmeisterin in einem Frauen – Mädchenprojekt. Externe Handwerker sind da und es fehlt ihnen ein Bohrer. Einer spricht mich an mit :“ Sie sind doch die Fachmännin hier, Haben sie…“?

  22. Gerhard schreibt:

    Mackerschwein! Und jetzt komm mir nicht mit Fakten! http://alltagssexismus.de/posts/view/5830

    Bibliotheksbesucherin

    Der Bibliotheksleiter, der auf meine Nachfrage, weshalb ein Buch über sexuellen Missbrauch denn mit Prostitution zusammen im Regal Gesellschaft zu finden sei, mir antwortete: „Wir können nicht extra noch ein Unterregal dafür bei Frauenpsychologie aufmachen, sonst müssten wir das ja auch für Männer tun, denn es werden schließlich genausoviele Jungen wie Mädchen missbraucht.“

  23. Gerhard schreibt:

    Hatten wir uns nicht darauf geeinigt, daß es nur ein Tätergeschlecht gibt? http://alltagssexismus.de/posts/view/5868

    Ich war glaube ich fünf oder sechs, als unsere Babysitterin auf einmal damit anfing. Zuerst habe ich mir nichts dabei gedacht – ich meine, ich war sechs – und meine Eltern vertrauten ihr schließlich. Das ist lange vorbei, aber wenn ich an diese Zeit zurückdenke, fühle ich mich immer noch irgendwie schuldig. Ich weiß, dass ich das nicht brauche, weil ich nichts falsches getan habe, aber das Gefühl ist trotzdem noch immer da. Nach über 20 Jahren.

    • Robin schreibt:

      Warum musst du eine Frau (die vielleicht sogar ein Mann ist – man muss nicht seinen Chromosomensatz überprüfen lassen, bevor man dort posten darf), die laut ihrer Schilderung missbraucht worden ist, so einen zynischen Kommentar drücken? Hat SIE (oder er) gesagt, dass es nur ein Tätergeschlecht gibt? Hat sie (oder er) nicht eher sogar im Gegenteil mit dieser Schilderung das genaue Gegenteil impliziert? Warum hackst du auf Opfern rum? Wie soll man dir da abnehmen, dass es dir in irgendeiner Form um Gerechtigkeit geht – und nicht nur auf dumpfes Gebashe? Finde ich ziemlich widerlich.

      • Gerhard schreibt:

        Ach Robin, Du bist eigentlich viel zu sehr Teil der maskulistischen Blase, als das ich Dir das erklären müßte. Deshalb verletzt mich Dein Kommentar ein wenig.

        Ich hacke mitnichten auf dem Opfer herum. Ich bin mitnichten zynisch dem Opfer gegenüber. Unsere stark feministisch geprägte Gesellschaft sieht Frauen als Opfer und Männer als Täter. Bedank Dich bei den Schrupps, Mädchenmannschaften und Lantzschs. Übergriffe durch Frauen und Übergriffe an Männern werden erst gar nicht groß untersucht. V-Day, heforshe, Du erinnerst Dich. Es gibt dementsprechend auch keine Awareness und keine Hilfsangebote, wenn das Mann-Frau-Schema verlassen wird.

        Es gibt also genug Anlaß zu befürchten, daß oben beschriebenes von vielen Betroffenen nicht mal als Übergriff erkannt wird. Ja, Feminismus verletzt auch Frauen.

        Sie (oder er) hat nicht gesagt, daß es nur ein Tätergeschlecht gibt. Alltagssexismus.de und #Aufschrei sagen das Gegenteil.

      • Robin schreibt:

        Wenn du verletzt bist, dann durch deine eigene Schuld – es ist in der Tat eine ekelhafte Art, Opfer zu instrumentalisieren, nur weil dir eine Meinung nicht passt. Passiert immer wieder und ja, die „maskulistische Blase“ tut sich da besonders sehr hervor.

        Du bist unglaublich zynisch, aber verzichtest darauf, einen richtigen Adressaten für deinen Rant anzugeben. Dazu kein einziges solidarisches Wort in Richtung des Opfers. Es ist diese Dampfhammerart, die dafür sorgt, dass eure Anliegen nie Gehör finden werden. Bedank dich bei dir selbst.

      • Gerhard schreibt:

        Aha. ein ganzer Blog mit Instrumentalisierungen aller Art, aber ich instrumentalisiere. Ernsthaft? Und nur weil Du es nicht kapierst, Verzeihung, es nicht in den richtigen Kontext setzen kannst, können das andere auch nicht?

        Wie wäre es stattdessen mit einer freundlichen Entschuldigung Deinerseits für Deine Unterstellung, ich würde auf einem Opfer herumhacken?

      • Robin schreibt:

        Warum soll ich mich für etwas entschuldigen, was ich für korrekt halte? Die Logik muss man auch nicht verstehen.

    • only_me schreibt:

      @Gerhard,

      so geht das nicht. Wir hatten uns als allerallererstes geeinigt, dass es für selbsternannte, weiblich gelesene Opfer nur eine erlaubte Reaktion gibt: Glauben und Anteilnahme.

      Alles andere ist zweitrangig.

      Ich finde es sehr gut von Robin, dass sie dich dafür zurechtstutzt. Das geht nicht, dass auf den Bericht: „Mir ist etwas passiert“ Reaktionen kommen wie „Was hat das mit dem Thema zu tun?“
      Auch wenn eine Frau auf alltagssexismus davon berichtet, wie sie darunter gelitten hat, dass ihr während der Beerdigung ihrer Oma von Unbekannt das Auto geklaut worden sei, ist es NICHT erlaubt, sich hinterher zu fragen, was das eigentlich mit Sexismus zu tun habe.
      Denn direkt nach dem ersten Grundsatz: „Kein Hinterfragen von Opfern“ steht der zweite Grundsatz: „Das Patriarchat ist schuld“ und erst dann irgendwann kommt: „Es gibt nur ein Tätergeschlecht.“, was eigentlich kein eigener Grundsatz ist, sondern als Korollar aus dem zweiten folgt.

      Also: Bessere dich. Sei mitfühlender. Kritisiere nicht, wenn etwas deplatziert ist. Dann muss Robin auch nicht mehr mit dir schimpfen.

      • Robin schreibt:

        Oje… aber Gerhard HAT es doch geglaubt und gar nicht angezweifelt!!!einself Ob er ein lila Pudel ist?!

      • only_me schreibt:

        Nur das mit der (bedingungslosen) Anteilnahme hat dir halt nicht gereicht.

        Völlig zu recht, natürlich. Wenn jemand einen Opferstatus behauptet, gibt es NICHTS, was davon ablenken dürfte oder den Status in einen Kontext stellen dürfte oder so..

      • Robin schreibt:

        Weißte, mit einem unfähigen Typen, der die Antwort „Weil sie es wohl gleichermaßen verurteilt“ auf die Frage „Warum engagiert sich diese Robin eigentlich auch gegen sexuelle Gewalt gegen Männer?“ für enttäuschend hielt, habe ich wirklich keinerlei Drang, über irgendetwas zu diskutieren. Viel Spaß in deiner ideologischen Bubble.

      • only_me schreibt:

        Das ist so faszinierend an dir, wie du Unerklärliches, ja Mysteriöses so formulieren kannst, als sei es das Offensichtlichste der Welt.
        Ich spüre, du hast irgendwie recht, obwohl ich genaugenommen keine Ahnung habe, wovon oder auch von wem du redest.
        Das ist schon toll.

      • Robin schreibt:

        Das Gefühl, keine Ahnung zu haben, dürftest du doch öfter haben. Schön für dich, wenn du das als toll empfindest.

      • only_me schreibt:

        Das stimmt. „Ich weiß, dass ich nicht weiß“, „Gnothi seauthon“ und so. 
        Jeden Tag, 
        jede Stunde.

        Der Kontrast zu dir, die du nie den geringsten Zweifel an deinem Wissen hast, ist faszinierend und vor allem ermutigend: Gewissheit IST möglich. Zweifel bedeuten nur, dass man nicht richtig denkt.
        Das meinte ich mit „toll“.

      • Robin schreibt:

        Es wäre wunderbar, wenn du diese Prinzipien mal tatsächlich auf deine eigenen Beiträge anwenden würdest, die geschätzt zur Hälfte Dinge thematisieren, über die du dich aufregst, weil du schlichtweg überhaupt nichts verstanden hast. Aber – und da bin ich mir leider schon sehr, sehr sicher – das wird nicht passieren.

      • only_me schreibt:

        „weil du schlichtweg überhaupt nichts verstanden hast“

        Das zum Beispiel. Bewundernswert. Immer bin ich davon ausgegangen, dass man nicht in die Köpfe anderer reinschauen kann. Du kannst das. Kein Zweifel. Die Möglichkeit, dass es sein könnte, dass du meine Beiträge nicht vollständig verstehst oder nicht in meinem Sinne einordnest? Das ist gar keine Möglichkeit. Das braucht nicht mal irgendeine Art von Nachweis oder Beleg. Nicht bei dir. Du fehlst nicht. Du bist unfehlbar. Du fehlst keinem.

        Nein, Moment. Das letzte nicht.

        Gäbe es dich nicht, müsste man dich erfinden.

      • Robin schreibt:

        Nun, natürlich wäre es immerhin möglich, dass du deine Quellen doch richtig verstehst, aber halt absichtlich falsch darstellst. Das wäre dann allerdings bösartig. Ich glaube lieber, dass Leute wie du dumm sind als bösartig, wobei es bei gewissen Menschen leider öfter zu Überschneidungen kommt.

        Ich würde es dir ja gerne im Detail aufdröseln und Beispiele bringen, wenn es mir nicht so sinnlos schien, mich in einer Form mit dir auseinander zu setzen, die implizieren würde, dass ich dich als Gesprächspartner auch nur im Geringsten Ernst nehme. Weil, naja, das tue ich nämlich nicht.

        Und damit beende ich dieses Gespräch, das sowieso schon viel zu lange gedauert hat.

      • only_me schreibt:

        Schade. Am Ende dann noch nur ad hominem und leere Behauptungen.

        So stirbt auch dieser Mythos.

        Zum Glück bleibt uns aber der Entertainment Faktor erhalten.
        Ich freu mich schon auf deinen nächsten Sinnfall.

      • emannzer schreibt:

        @only_me

        Ich denke, dass die U-Bahn nicht in der Lage ist, Sarkasmus oder Ironie zu verstehen. Das liegt wohl an der Peer-to-Peer-Einstellung solcher Meinungsbeförderungs-Nahverkehrsmittel, die nur den Weg von A nach B meinen zu kennen.

        Gedankliche Weichenstellungen sind da unerwünscht und führen zu persönlich werdenden Dissonazen.

        Und man reagiert wie ein Schaffner, dem die Menschen nicht schnell genug in die U-Bahn gehen: Man scheixxt sie zusammen, weil sie ja Schuld sind …

      • only_me schreibt:

        @emannzer,

        wie das so ist, mit dem ÖPNV.

        If you lose one sense, your other senses are enhanced.
        That’s why people with no sense of humour have an increased sense of self-importance.

      • Graublau schreibt:

        Ich finde, milde ausgedrückt, die Wortverdrehungen von Robins Namen nicht so toll. Das trägt nichts zur Debatte bei. Ich würde mich auch nicht freuen, wenn man mit meinem Pseudonym so umgehen würde (goldene Regel).

      • only_me schreibt:

        Welche Debatte?

        Aber stimmt schon. Robin braucht keine zusätzliche Verunglimpfung.

        Ich stimme dir also zu, dass wir uns lieber auf Begrifflichkeiten wie „unfähig“, „ideologische Bubble“, „du hast keine Ahnung“, „schlichtweg nichts verstanden“, „bösartig“, „dumm“, „den anderen nicht ernst nehmen“ beschränken und damit eine Lanze für die Sachlichkeit brechen.

      • emannzer schreibt:

        Grundsätzlich hat Graublau ja recht, daher hier die politisch korrekte Erwiderung zur so genannten Diskussion mit dieser Robin U.

        Sie wirkt “unfähig”, gefangen in ihrer “ideologische Bubble”, kreischt alle, die nicht ihrer Meinung sind mit “du hast keine Ahnung” an und denkt in Diskursen mit sachlich artikulierenden Menschen, dass diese “schlichtweg nichts verstanden” haben.

        Solche Charaktere sind daher als „bösartig” zu bezeichnen und intellektuel sind diese auf eine Ebene mit „dumm“ zu stellen.

        Nun gut – dagegen sind Vergleiche mit ÖNVMs wohl wirklich ‚unterirdisch‘ …

  24. Gerhard schreibt:

    Kann mal jemand diese unfähige Frau feuern? Im Büro eingeschlossen? Ernsthaft? In einem Heim? http://alltagssexismus.de/posts/view/5979

    Ich arbeitete in einem Heim mit pupertären Jungs. Eines Abends fragte mich einer mit steifem Penis in der Hand, was ich machen würde wenn er mich gleich hier auf dem Tisch nehme. Einige Jungs standen um ihn rum und gröhlten nur. Ich schloss mich im Büro ein. Tags darauf schilderte ich dem Heimleiter die Situation. Der meinte nur „Simone, also ein bisschen was musst du schon ertragen“ und „ja für etwas wirst du schliesslich auch gut bezahlt“! Hat man da Worte? Der hätte das am liebten einfach unter den Tisch gekehrt! Wenn ich keinen Wirbel gemacht hätte wäre genau nichts passiert!

    • david schreibt:

      Oh nein, ist man als Frau jetzt noch nicht mal mehr in einem Heim für schwer erziehbare Jugendliche vor Sexismus sicher?
      Diese Typen sollte man sofort in ein Heim stecken und ihnen Manieren beibringen!

  25. Gerhard schreibt:

    Das oben angesprochene http://www.das-maennermagazin.com/ ist übrigens wirklich scheiße. Da hatte sie irgendwie recht.

  26. Pingback: Sich hassende Versager | emannzer

  27. Robin schreibt:

    „Ich finde es traurig und zutiefst beschämend, dass es noch im 21. Jahrhundert, in unserem tollen zivilisierten Mitteleuropa, offenbar als Normalzustand angesehen wird, dass eine Frau, die allein reist und besonders nachts allein unterwegs ist, sich zu fürchten hat.“

    Was stört dich denn daran?

    Ich bin die letzten Sommer auch immer allein unterwegs gewesen (wandern) und solche Sprüche nerven tierisch. Einerseits, weil mir, einer fast dreißigjährigen Frau, offensichtlich nicht zugetraut wird, allein auf mich aufpassen zu können. Andererseits aber durchaus auch, weil den Männern, denen ich begegne, anscheinend einen kaum zu zügelnden Hang zur Gewalttätigkeit
    unterstellt wird. Das ist in der Tat Sexismus in Reinform.

    • Gerhard schreibt:

      Was mich daran stört? Schau einfach auf #8041, ich habe die beiden extra hintereinandergesetzt. Dort läßt sich eine Frau auf besonders erniedrigende Weise über einen Mann aus, der nichts weiter wollte als in den Bus zu steigen. Ageismus, lookismus und weitere Stichworte. Und sie schiebt „das Patriarchat“ ihrem Wunsch nach Gewalt vor. Moderiert vom Team von Alltagssexismus.de . Es gibt den gern geäußerten Wunsch von Feministinnen, daß Männer bitteschön die Straßenseite zu wechseln hat, damit Frauen keine Angst haben müssen und die Ironie nicht mitbekommen, daß man „Männer“ nur mal durch „Schwarze“ auswechseln müßte um zu sehen welcher Sexismus dahintersteckt.

      Und hier haben wir eine Frau, die es für sexistisch hält, daß man ihr nicht zutraut alleine zu reisen. Das stört mich daran, diese Beliebigkeit mit dem alles und sein Gegenteil zu Sexismus wird.

      Mal ein Wort zum Thema Alleinreisen. Männer werden ausgeraubt und ermordet. Frauen werden vergewaltigt, ausgeraubt und ermordet. Daß Männern Gewalttätigkeit per se unterstellt wird, ist Sexismus, da gebe ich Dir recht. Aber es gibt auch Täter, fast nur Männer, und das liegt unter anderem auch an der fehlenden körperlichen Kraft von Frauen. Diese suchen sich ihre Opfer aus, also sie machen es eher nicht in der belebten Fußgängerzone. Sie üben ihre Taten an denen aus, die sich am wenigsten wehren können, das ist nur logisch. Alleinreisende Frauen in entlegenen Gebieten werden also eher vergewaltigt als 20 Rocker in einer Polizeistation.

      Du traust Dir zu, allein auf Dich aufzupassen? Das klingt mir nach Victim Blaming, und hier stimmt es meiner Meinung nach sogar. Ein durchschnittlicher Mann hat kein Problem damit, mit zwei durchschnittlichen Frauen gleichzeitig fertig zu werden. Paß also bitte auf Dich auf, indem Du möglichst nicht allein in entlegene Gebiete reist. Das war jetzt nicht das Thema, aber ich wollte es doch loswerden.

      • Robin schreibt:

        Meine Fresse. Ich rede nicht von brasilianischen Slums, sondern von Spanien, und kann durchaus unterscheiden, wo ich mich in Gefahr begebe und wo nicht. Aber danke, Papa! Du hast gerade das Paradebeispiel für Sexismus geliefert. *kopfschüttel*

      • Robin schreibt:

        Nur um dir das nochmal aufzudröseln:

        Du beschwerst dich, wenn Frauen allein Angst haben und belehrst sie über Risiken, wenn sie KEINE Angst haben. Du betonst, dass Männer ja so viel stärker sind als Frauen und findest es lächerlich, wenn sich eine Frau sicherheitshalber in ein Büro einschließt, wenn sie von mehreren jungen Männern bedrängt wird. Du legst hier grade eine Glanzparade an paternalistisch-antifeministischen Doppelstandards hin und bist damit absolut nicht in der Position, anderen ihre Doppeltstandards vorzuwerfen – zumal es sich dabei auch noch um unterschiedliche Personen handelt.

      • Vinzenz schreibt:

        „Aber danke, Papa! Du hast gerade das Paradebeispiel für Sexismus geliefert.“
        Sind Papas jetzt alle sexistisch, weil sie sich Sorgen um ihre Töchter machen? Und was ist mit Müttern, die ihre Jungs ständig ermahnen, man solle nicht so viel trinken und langsamer fahren? Auch sexistisch?

      • Robin schreibt:

        Vinzenz?! o.O Der Sexismus besteht darin, dass Gerhard NICHT mein Vater ist!

      • Gerhard schreibt:

        Robin? Jemand zuhause? Ich bin sexistisch? Oder darf ich Dir nur nicht mit Fakten kommen? Über den eigentlich Teil sind wir also einer Meinung? Gut.

        Wir beide sind uns einig, daß ein Ismus vorliegt, wenn von einer Eigenschaft auf die Person geschlossen wird. Neger sind faul und Männer sind Vergewaltiger. Ich bestehe darauf, erst mal nicht für einen Vergewaltiger gehalten zu werden. Das im Gegensatz zum bescheuerten „Teach Men not to rape“. Und ich finde es schön, daß Du mir hier zustimmst.

        Daß Vergewaltiger/Räuber/Mörder existieren und es in der Hauptsache Männer sind, ist hingegen einfache Statistik. Und daß sie nicht in der Fußgängerzone nach Opfern suchen. Aber das schrieb ich schon. Und wir sprechen nicht über häuslichen Kontext, sondern über einsame Waldwege.

        Die Frau in der Heimbetreuung (laß diesen ständigen Themenschwenk, bist Du meine Ex?) hingegen hat den Job sich gegenüber schwierigen Halbwüchsigen durchzusetzen. Wenn die dann weinend Sexismus in ihrem von innen abgeschlossenen Büro ruft, dann hat sie ihren Job verfehlt. Sie sollte ihr Gehalt zurücküberweisen und die Arbeit von einem Qualifizierteren machen lassen. Kannst Du genausogut auf zB Polizisten übertragen.

      • Robin schreibt:

        Gerhard, ich bin bald 30 Jahre alt. Du hast keinerlei Recht, mir in irgendeiner Weise in meine Urlaubsplanung reinzulabern. Ich bin alt und erfahren genug, die Risiken selbst abzuschätzen. Und den Jakobsweg zu gehen ist nicht gefährlicher als zum nächsten Bäcker zu gehen. Es ist ein absolut lächerliches bevormundendes Verhalten deinerseits, mir hier in irgendeiner Weise Sicherheitstipps aufzudrängen, die noch dazu deiner eigenen Agenda Lügen strafen. Du baust hier exakt dasselbe Bedrohungsszenario, das du bei Feministinnen so kritisierst, und eine halbwegs logische Erklärung fällt dir dazu nicht ein. Womit sich die Vermutung aufdrängt, dass du halt ALLES blöd findest, was auf dieser Seite steht, unabhängig davon, dass du GENAU DASSELBE DENKST.

        Übrigens, die meisten Vergewaltigungen sind Beziehungstaten und geschehen mitnichten auf Wanderwegen. Aber darauf hinzuweisen, dass tatsächlich die größte Gefahr vom eigenen Partner bzw. Verwandten und Bekannten ausgeht, wäre dann wieder mit Sicherheit ein Grund für antifeministisches Aufkreischen, oder?

      • Vinzenz schreibt:

        Tut mir leid, Robin, jetzt bin ich verwirrt. Inwiefern hängt der Sexismus damit zusammen, dass Gerhard nicht dein Vater ist? Was macht das bei der Warnung, du sollest nicht alleine reisen, für einen Unterschied?

      • Gerhard schreibt:

        „Es ist ein absolut lächerliches bevormundendes Verhalten deinerseits, mir hier in irgendeiner Weise Sicherheitstipps aufzudrängen, die noch dazu deiner eigenen Agenda Lügen strafen“

        Bullshit. Ich habe logisch begründet, warum die Gefahr größer ist. Ich bevormunde Dich in keinster Weise. Aber ich würde mich tatsächlich freuen, wenn Du über meine Argumentation nachdenkst. Ich selbst bin aus verschiedenen Gründen in der priviligierten Position (auch gegenüber anderen Männern) weniger Angst vor Überfällen haben zu müssen. Aber ich bin in diesem Punkt tatsächlich sensibler als andere.

        „Aber darauf hinzuweisen, dass tatsächlich die größte Gefahr vom eigenen Partner bzw. Verwandten und Bekannten ausgeht, wäre dann wieder mit Sicherheit ein Grund für antifeministisches Aufkreischen, oder?“

        Nochmal Bullshit. Ich schrieb bereits „Und wir sprechen nicht über häuslichen Kontext, sondern über einsame Waldwege.“ um anzudeuten, daß ich mir dessen wohl bewußt bin. Ganz nebenbei ist im häuslichen Kontext der Anteil an weiblichen Tätern ungleich höher.

      • Robin schreibt:

        Ja, Vinzenz, was macht es für einen Unterschied, ob ein Mann, für den ich immer sein Kind bleiben werde, mich bevormundet oder ein völlig Fremder, der vielleicht nicht mal alt genug ist, um auch nur theoretisch mein Vater sein zu können? *augenroll*

        @Gerhard:
        „Ich habe logisch begründet, warum die Gefahr größer ist. “

        Und du meinst, du musst mir das unbedingt mitteilen, weil ich zu doof bin zu wissen, dass mich zuhause einzusperren immer noch am ehesten garantiert, nicht von einem Mann überfallen zu werden? Mansplaining, mein Lieber.

        Du bist absolut unverschämt einer erwachsenen Frau gegenüber und merkst es nicht mal. Damit ist das Gespräch beendet – ich kann nichts erläutern, wenn das grundlegende Verständnis fehlt, Sexismus zu erkennen.

        Ich hoffe aber, du hörst wenigstens auf, Frauen zu verhöhnen, weil sie Angst haben. Laut dir haben sie ja völlig zurecht Angst.

      • Gerhard schreibt:

        Es ist solange eine Diskussion im Internet bis ein Mann etwas zu einer Frau sagt. Dann ist es Mansplaining. Der Vorwurf Sexismus geht an Dich. Kopfschüttelnd.

      • Robin schreibt:

        Jo, es ist erst Sexismus, wenn es einem Mann passiert. Das demonstriert ihr wirklich immer wieder. Es sei denn, eure eigenen Vorstellungen von Männlichkeit kollidieren in irgendeiner Weise damit. Dann ist es natürlich kein Sexismus.

      • Vinzenz schreibt:

        „Ja, Vinzenz, was macht es für einen Unterschied, ob ein Mann, für den ich immer sein Kind bleiben werde, mich bevormundet oder ein völlig Fremder, der vielleicht nicht mal alt genug ist, um auch nur theoretisch mein Vater sein zu können? *augenroll*“
        Erstens ist das keine Bevormundung. Genausowenig wie wenn dir jemand sagt, du sollst heut Abend weniger trinken oder dieses Semester mehr lernen. Und wenn es eine wäre, dann müsste man ja auch diese ganzen Plakate von wegen „langsamer fahren“ und „weniger trinken“ abhängen, schließlich werden die auch von uns fremden Leuten geschrieben, oder?
        Zweitens frage ich mich immer noch, wo jetzt das „Paradebeispiel“ für Sexismus steckt. Ist es wirklich allein die Tatsache, dass dir jemand anders sagt, du sollst aufpassen, wenn du nachts allein durch fremde Gegenden läufst?

        „Jo, es ist erst Sexismus, wenn es einem Mann passiert. Das demonstriert ihr wirklich immer wieder. Es sei denn, eure eigenen Vorstellungen von Männlichkeit kollidieren in irgendeiner Weise damit. Dann ist es natürlich kein Sexismus.“
        Ist der Plural auch auf mich bezogen? Nun, ich bin ja definitiv nicht unfehlbar. Sollte ich irgendwo unrecht geurteilt haben, so weise mich bitte darauf hin, und ich werde mich korrigieren und entschuldigen.

      • @vinzenz

        „Ist der Plural auch auf mich bezogen? “

        Die Pluralbildung dient dazu, dass Robin ihr Feindbild besser aufrechterhalten kann. Ein differenziertes Betrachten würde da doch zuviel kognitive Dissonanz zu ihrer Position hervorbringen

      • Robin schreibt:

        „Genausowenig wie wenn dir jemand sagt, du sollst heut Abend weniger trinken oder dieses Semester mehr lernen.“

        Doch, genau das ist Bevormundung, sofern es nicht von einem Freund oder Verwandten oder meinetwegen von meinem Arzt oder Dozenten kommt. Was zur Hölle bildet sich ein fremder Mensch ein, so von oben herab mit mir zu reden, als wäre ich ein Kind?

        Gerhard hätte so etwas nie zu einem Mann gesagt. Das wird er jetzt sicher abstreiten, aber bei den meisten trifft es definitiv zu – weil Frauen schlicht nichts zugetraut wird. Also aufdringliche Sicherheitstipps, die ich nicht brauche, obwohl ich vermutlich vom Alleinreisen mehr Ahnung habe als 90% aller Leute, weil ich es eben schon einige Male gemacht habe. Und ich war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr, selbst bei meiner Trampingtour an die spanische Grenze nicht.

    • ReVolte schreibt:

      Schau, Gerhard, du musst dringend deine Denke „schulen“ lassen. Dann schmerzt der Kopf auch nicht mehr so. 😉

      http://www.danisch.de/blog/2015/02/11/gender-sucht-hirn/#more-9994

    • Gerhard schreibt:

      Robin, merkst Du eigentlich selbst, daß Du gar nicht auf das von mir gesagte reagierst? Daß man nur bei sehr oberflächlicher Betrachtung glauben könnte, wir führen einen Dialog?

    • david schreibt:

      Ich bin die letzten Sommer auch immer allein unterwegs gewesen (wandern) und solche Sprüche nerven tierisch. Einerseits, weil mir, einer fast dreißigjährigen Frau, offensichtlich nicht zugetraut wird, allein auf mich aufpassen zu können. Andererseits aber durchaus auch, weil den Männern, denen ich begegne, anscheinend einen kaum zu zügelnden Hang zur Gewalttätigkeit
      unterstellt wird. Das ist in der Tat Sexismus in Reinform.

      Naja, da sehe ich weder zwangsläufig Paternalismus noch Sexismus. Warum nicht einfach davon ausgehen, dass es ein wohlmeinender Ratschlag ist, womöglich sogar mit realistischerer Einschätzung als man selbst für möglich hält?

      Manche Länder und Orte sind nun mal nicht ungefährlich, und Menschen schätzen das – je nach Kenntnis, Generation und Sicherheitsbedürfnis – ganz unterschiedlich ein.
      Mich schauten einige Verwandte auch mit großen Augen an, als ich damals meine Südamerika-Reise gemacht hab. Man warnt also auch Männer. Den meisten Gleichaltrigen ist jedoch bewusst, dass das heute keine so große Sache ist und auch z.B. Kolumbien inzwischen recht problemfrei bereisbar ist. Ist aber halt immer noch Ansichtssache – überfallen zu werden ist bei einer Südamerika-Reise immernoch mehr oder weniger Standard. Ich kann auch nicht mit Sicherheit sagen, dass ich niemals in Gefahr war, nur weil ich mich subjektiv stets sicher gefühlt habe.

      Spanien ist natürlich sicherer und der Jakobsweg sowieso, aber so ganz ohne sind spanische und auch italienische Großsstädte wiederum nicht.
      Ich habe in einem Park in Sevilla mal wirklich davon profitiert, dass ich einem Angreifer körperlich überlegen war. Einer Frau wäre es anders ergangen, und als Mann ist nunmal das Risiko eines sexuellen Übergriffs mit dramatischen Folgen gleich Null (dafür halt eher pure Gewalt). Ich würde nun auch sicher keiner erwachsenen Frau raten, von einer Spanien-Alleinreise abzusehen. Aber zu glauben, man könnte das Risiko in einem fremden Land zu jedem Zeitpunkt exakt einschätzen, ist schon arg naiv.

      Ich wurde sogar in Deutschland zweimal überfallen, als ich an absolut nichts böses dachte. Einmal konnte ich mich auf meine Sprintfähigkeit verlassen, auch da hätte es eine Frau erwischt.
      Ein anderes Mal wurde ein Freund (mich hatte es nur etwas weniger erwischt), grundlos von Assis zusammengeschlagen. Das wäre wiederum einer Frau nicht passiert.

      Es lässt sich ja noch nicht mal sagen, ob es wirklich für einen Mann oder eine Frau gefährlicher ist. Es sind unterschiedliche Gefahren, für die man sehr unterschiedlich gerüstet ist und die man auch sehr unterschiedlich einschätzt.
      Ich zum Beispiel kann damit gut leben, wenn ich irgendwo in einem armen Land mit einem Überfall rechnen muss. Weil mir dann halt am Ende höchstwahrscheinlich nur Geld fehlt und ich nicht vergewaltigt werde und traumatisiert bin.
      Es gibt aber auch nicht viele Gegenden, wo die Gefahr einer Vergewaltigung für Frauen so hoch ist, dass ich persönlich davon abraten würde. Nichtmal Indien.

      • emannzer schreibt:

        Das will Frl. Urban alles gar nicht lesen, vermute ich mal. Einzelschicksale, die nicht sie betrafen sondern Andere.

        Wer sich verbittet, Ratschläge zu bekommen, der sollte mal an seinem Selbstbewusstsein anfangen zu arbeiten. Aber daran ist Robin auch gar nicht gelegen. Alleine die Diskussion mit @Gerhard hat das ja schon gezeigt.

        Ich formulier das mal platt: Ihr, den Plural verwendet sie gerne, seid alle doof und ihr habt mir garnichts zu sagen und erst recht nichts zu kritisieren an mir oder Hinweise zu geben.

        Das spricht wahrlich für eine ausgereifte Persönlichkeit und ganz ‚dolle viel‘ Toughness (oder auch Selbstüberschätzung).

        Sollte ihr das passieren, was du erlebtest, dann dürfte ihr Rape-Culture-Gekreische allerdings groß sein. Aber es ist dann ihr Problem …

      • Robin schreibt:

        „Das will Frl. Urban alles gar nicht lesen, vermute ich mal. Einzelschicksale, die nicht sie betrafen sondern Andere.“

        Nee, nee, nee! Einzelschicksale liegen natürlich nur dann vor, wenn Frauen von Scheißerlebnissen berichten. Wenn es allerdings darum geht, eine erwachsene Frau zu bevormunden, besteht die ganze Welt aus Triebtätern.

        Toll, dass ihr (!) das für mich dummes Mädchen nochmal klar stellt! Ihr (!) seid so großartigen Vorkämpfer für Männerrechte!

      • Vinzenz schreibt:

        „Wenn es allerdings darum geht, eine erwachsene Frau zu bevormunden, besteht die ganze Welt aus Triebtätern.“
        Aber Robin, das ist doch ein Strohmann. Was willst du denn damit beweisen? Nicht alle Menschen sind Triebtäter, ergo können diese kein Risiko darstellen, ergo sind Warnungen unnötig?
        Und das mit der Bevormundung ist auch Quatsch. Als erwachsene Frau kannst du dir selbst aussuchen welche Ratschläge du befolgst und welche nicht. Wenn du unbedingt Urlaub in der Ostukraine machen willst, bitte. Natürlich ist das Risiko dort ein anderes als in Spanien, welches wiederum anders ist als in Südamerika, aber dennoch sind es nur Ratschläge, nichts weiter. Da hat emannzer einen Punkt: Wenn du durch einfache Ratschläge so eingeschränkt wirst, dass du dich nicht mehr frei entscheiden kannst, dann wirft das bei einer erwachsenen Frau doch arge Zweifel an ihrer emotionalen Reife auf.

      • david schreibt:

        @Robin:
        Du meinst aber doch nicht mich, oder?
        Ich will nämlich weder jemanden bevormunden, noch behaupten dass die Welt für Frauen gefährlicher sei. Schon gar nicht sehe ich überall Triebtäter. Sowieso finde ich alleinreisende Frauen grundsätzlich gut/ interessant. Gibt es ja nicht so oft.

        Was ich sagen wollte war gar nicht auf dich persönlich gemünzt, sondern meinte nur dass (übertriebene) Warnungen noch lange keine Bevormundung sind. Sonst hätte ich mich ja von meinen Eltern auch bevormundet fühlen müssen, weil sie sich vor mancher meiner Reisen Sorgen gemacht haben.
        Kann man doch drüber schmunzeln! Manchmal wissen sie es aber sogar vielleicht wirklich besser. Wer weiß schon, wie gefährlich etwas tatsächlich ist?

      • Robin schreibt:

        „Wenn du durch einfache Ratschläge so eingeschränkt wirst, dass du dich nicht mehr frei entscheiden kannst, dann wirft das bei einer erwachsenen Frau doch arge Zweifel an ihrer emotionalen Reife auf.“

        Es schränkt mich in dem Sinne ein, dass mir diese Ungleichbehandlung unheimlich auf den Sack geht. Und die galoppierende Unlogik dieser „Argumentation“ („kuckt mal, wie scheiße; ne Tussi, die überall Gefahr sieht!“ – „Also ich sehe da ja keine große Gefahr.“ – „Oh. Na, das solltest du aber!!“) ist eine Beleidigung meiner Intelligenz. Leute, get your shit together – das ist in seiner Blödheit wirklich unerträglich!

      • david schreibt:

        Ich weiß zwar nicht worauf du das beziehst, aber warum kann eine Person nicht die Meinung vertreten, dass es sowohl ein zu wenig als auch ein zu viel an Vorsicht gibt?

        Wenn jemand mit Anti-Rape-Kleidung durch Berlin läuft oder deren Notwendigkeit propagiert, finde ich das arg übertrieben.
        Wenn jemand glaubt, er könne am Copacabana-Strand zelten oder in Caracas trampen, muss er sich aber auch anhören, dass er vollkommen verantwortungslos handelt.

      • emannzer schreibt:

        Robin U., die schrieb:

        „Es schränkt mich in dem Sinne ein, dass mir diese Ungleichbehandlung unheimlich auf den Sack geht.“

        Meine Güte, du bist 30 und vieleicht irgendwann mal Lehrerin. Und da kollabierst du verbal, wenn Leute Hinweise geben, dass nicht alle Touren so ganz ohne sind? Und fühlst dich dabei auch noch ungleichbehandelt.

        Hast du eigentlich den Kommentar oben von David gelesen und verstanden? So, wie du dich echauffierst, vermutlich nicht. Und reflektiert wohl schon gleich gar nicht, denn es ist ja eine himmelschreiende Ungerechtigkeit.

        U.a. schrieben sowohl er, als auch Gerhard von möglichen Gefahren – eine Tatsache, die man unter anderem auch Männern warnend mitgibt, bzw. Eltern ihren Kindern.

        Aber offensichtlich bist du schon so ‚erwachsen‘, dass du darin eine Bevormundung siehst, welche einer gerne autark wirkenden Person natürlich nicht zuzumuten ist. Trotzige Kinder stampfen halt gerne mal auf den Boden, wenn ihnen etwas nicht passt.

        Du wirkst schon sehr gefangen in deinem Comic-Heldinnen-Mythos, welchen du wohl nur selbst zu teilen scheinst. Nun, das mag alles ad personam klingen, aber ist sicherlich nicht so albern, wie ein „Ihr (!)“, was in der Interpunktion übrigens genauso falsch ist, wie die Großschreibung am Anfang.

        Aber kreisch mal ruhig weiter und schimpfe, dich beschwerend, in die Runde. Das wird dir sicherlich mal viel Respekt bei den Kindern einhandeln, welche sich auf dich einlassen müssen!

        Du wirkst mit deinen Antworten wie eine 16-jährige, der der Lippenstift verrutscht ist und die nun alle beschimpft, weil ja die Ungleichbehandlung Schuld ist.

        Viel Spaß dabei.

      • david schreibt:

        Gutes Beispiel mit ganz anderem Kontext heute auf Spiegel Online:

        der Zentralrat der Juden empfiehlt, keine Kippa mehr in der Öffentlichkeit zu tragen, um nicht Opfer von Übergriffen zu werden. Durchaus sinnig, finde ich. Antisemitismus hat derart zugenommen, dass das (leider!) tatsächlich sicherer ist. Bevormundung? Auf keinen Fall. Victim Blaming?

        Nach feministischer Logik definitiv!! wenn man Frauen zu ihrem eigenen Schutz von bestimmter Kleidung abrät so wie hier den Juden, ist es nämlich genau das.

        Die Absurdität des Konzepts wird nur bei dem Kippa-Beispiel sofort jedem klar, weil die feministische Argumentation halt schon so tief ins Hirn eingedrungen ist, dass man sie bei Frauen inzwischen für berechtigt fällt.

        Hinter „Victim Blaming“ steckt das poststrukturalistische Verständnis, dass Sprache die Realität niemals beschreibt, sondern immer selbst schafft und reproduziert. Das ist dann auch das Problem mit Feministinnen, die sich als „theoriefrei“ bezeichnen und die dahinterstehenden Annahmen stattdessen unreflektiert und selektiv übernehmen.

      • david schreibt:

        dahinterstehende theorie

      • Gerhard schreibt:

        David, bei der Kippa-Warnung vermute ich ein gutes Stück bewußte Übertreibung zu politischen Zwecken. Zu Deinem eigentlichen Kommentar gab es ja so einige Memes, die das ausgeschlachtet haben. Links waren meist Femen oder Slutwalkerinnen, rechts kam dann der NASA-Mann oder auch ein Zeichner der Szene. Rechts war halt immer sexistisches Schwein, während links epowernde Frauen waren.

        Nach was anderes zu dem Thema. Nämlich Volker Becks Äußerung:

        http://www.tagesspiegel.de/politik/antisemitismus-bei-pegida-und-afd-zentralrat-der-juden-widerspricht-bundesregierung/11461234.html

        „Die tatsächliche antisemitische Bedrohung geht in Deutschland objektiv von rechts motivierten Männern jeden Alters aus. Migranten, Linke und Frauen spielen statistisch dagegen eine nachgeordnete Rolle, auch wenn wir aus anderen Studien wissen, dass sich bei ihren antisemitischen Einstellungen kaum Unterschiede finden.“

        Jeden Alters? Migranten sind keine Männer und auch nicht rechts oder gar antisemitisch? Was ich nicht verstehe, ist warum er selbst hier gegen den WHM wettert. Kann mir das jemand erklären?

  28. Gerhard schreibt:

    Frisch weiter aus diesem unerschöpflichen Quell. Erst will sie bevorzugt werden, aber dann kommt ihre Entrüstung als sie merkt, daß die Diskriminierung doch auch schlecht für sie sein kann. Als Frau!

    http://alltagssexismus.de/posts/view/5756

    die hochrangige schweizer beraterfirma, dessen männlicher mitarbeiter mir erst freudestrahlend (am telefon) begegnete wegen all meiner eher schlicht beschriebenen qualifikationen als frau (auch weil sie mehr frauen ins unternehmen holen wollten). als er dann allerdings hörte, dass ich um die 40 bin, kam er sehr schnell ins stocken und sagte, nein, sowas suchen sie nicht. sie hätten nun mal einen unternehmensplan aufgestellt und wollten sich verjüngen. alte leute hätten sie genügend. ich war erstmal baff und beendete das gespräch. dann konfrontierte ich ihn aber nochmal und was er sich denken würde? er sei ja nun auch nicht mehr der frischeste und ob er glaube in so ein gespräch als der bittsteller verwickelt werden zu wollen. er stotterte, hatte wohl noch nie wirklich über seine aussage nachgedacht (schweiz ist ja eher konservativ hinterwäldlerisch und AGG ham die nicht). das nahm ich ihm sogar ab und seine ehrlich klingende entschuldigung ab. immerhin! von anderen leuten kam so eine entschuldigung nie. aber es ist eben auch ein land, das frauen erst in den siebzigern das frauenwahlrecht eingeräumt hat. what was i thinking!!!!!??

    • david schreibt:

      what was i thinking!!!!!??

      Offenbar nicht viel. Dass sie hier zunächst von Sexismus profitiert hatte, merkt sie nicht einmal.

  29. Gerhard schreibt:

    Knaller. Was Jungs ständig und immer erleben. Wenn es ausnahmsweise einem Mädchen passiert, ist es Sexismus. Stoppt die Gewalt gegen Mädchen und Frauen.

    http://alltagssexismus.de/posts/view/5768

    Die vielen Umwege, die ich zur und von der Schule gelaufen bin, um unterwegs möglichst nicht den Mitschülern zu begegnen, die verbal und körperlich gewaltätig gegen mich geworden sind.

  30. Gerhard schreibt:

    Ganz wichtig, immer zweierlei Maß nehmen! Daß Jungs und Männer ständig passiv einer brutalen Machtausübung ausgesetzt sind, spielt ja keine Rolle weil Tätergeschlecht. Deshalb ist sexuelle Belästigung nichts schlimmes, weil man das Bullying ja zeitversetzt entgegennehmen darf.

    http://alltagssexismus.de/posts/view/5803

    Es ist nicht so, dass ich nicht auch schon mal eine gewisse sexuelle „Belästigung“ erfahren habe. Mir ist es bei einem Auslandsjahr immerhin ein paarmal vorgekommen, dass mir Frauen an meine Geschlechtsteile gegriffen haben. Angenehm war das tatsächlich nicht, aber als schlimme Belästigung habe ich es auch nicht empfunden. Zumindest nicht annähernd in dem Umfang wie es den meisten Frauen geht. Was aber den ganz enormen Unterschied ausmacht, ist meiner Ansicht nach tatsächlich die Machtausübung. Wenn Männer eine Frau belästigen, signalisieren sie ihr bewußt oder unbewußt: ich könnte ja, wenn ich wollte, dich mit Gewalt zwingen, weil ich dir körperlich überlegen bin. Umgekehrt ist so ein Denken unvorstellbar. Deshalb können sich belästigte Männer wohl äußerst selten in die Lage einer belästigten Frau versetzen. Insofern finde ich es völlig unangebracht, wenn wir Männer jetzt meinen, uns als genauso große Opfer darstellen zu müssen.

    • david schreibt:

      Ich finde schon an dieser Argumentation ist einiges dran.
      Von einer körperlich unterlegenen Frau begrabscht zu werden ist emotional einfach nicht ansatzweise damit vergleichbar, wie wenn ein Mann eine Frau begrabscht.
      Allerdings begibt man sich da in einen sehr schwierig aufzulösenden Widerspruch, wenn man den Pfad der Gleichbehandlung verlässt. Auch der Feminismus müsste sich endlich mal damit auseinandersetzen, wie er diesem Essentialismus entkommt.
      Wir können ja so etwas schlecht durch einen Algorithmus bewerten, der Geschlecht und Köprergewicht verrechnet.

      • Ich glaube nicht, dass die körperliche Überlegenheit eine so große Rolle spielt. Ansonsten müsste ja die Statur der Frau eine wichtige Rolle für den Grad der Belästigung spielen.

        ich könnte ja, wenn ich wollte, dich mit Gewalt zwingen

        Klingt so, als wäre es keine großes Ding, eine Frau zu überwältigen, weder körperlich noch psychisch (Hemmschwelle).

        Was die Sache noch komplizierter macht: Es gehört ja durchaus zum Flirten – besonders bei jüngeren Leuten -, dass der Mann spielerisch seine körperliche Überlegenheit demonstriert und tatsächlich Zwang ausübt.

      • david schreibt:

        Ja, es ist wohl etwas komplexer als dass nur die Körperkraft. Das unterschiedliche Gefühl ist sicher auch nicht so einfach mit diffusen Machtkonstruktionen erklärbar da es überhaupt kein allgemeines Machtgefälle zwischen Mann und Frau gibt, sowas behaupten nur abgedrehte Radfems.
        Es hat mit Sicherheit etwas mit unserer unterschiedlichen Sexualität zu tun, ob nun biologisch (hohe Aversion gegen nicht-rentables Mating bei Frauen) oder sozial (Frau kann „entehrt“ werden).

        Wenn ich jedenfalls davon „empathisch“ davon ausginge, dass die Gefühle von Frauen dieselben wären wie bei mir selbst, wenn mich irgendeine Trulla angrabscht (und wohl bei den meisten Männern), dann könnte ich sie schlecht ernst nehmen, daraus so eine große Sache zu machen. Daher gehe ich nicht davon aus.

      • Wenn ich jedenfalls davon “empathisch” davon ausginge, dass die Gefühle von Frauen dieselben wären wie bei mir selbst

        Leider ein sehr häufiger Fehler in der Manosphere. Erinnert mich an die Litanei „Frauen haben es besser, weil sie jederzeit Sex haben können“.

      • david schreibt:

        Erinnert mich an die Litanei “Frauen haben es besser, weil sie jederzeit Sex haben können”.

        Hm, aber was ist daran falsch? Sicher ist das vielen Frauen gar nicht so wichtig, aber schon allein innerhalb einer Beziehung ist das doch ein sehr großer Vorteil, weniger Sex haben zu wollen als der Partner (meist der Mann), da damit schon meist eine „Flatrate“ und zusätzlich ein Machtvorteil mit einhergeht. Und außerhalb der Beziehung muss Frau vielleicht etwas mehr auf ihren Ruf achten, aber das Risiko der Zurückweisung ist geringer, insbesondere das Risiko einer empörten Zurückweisung und Beschämung ist praktisch nicht vorhanden.

        Aber zum Thema Belästigung zurück; das finde ich wirklich eines der spannendsten Themen, nur leider wird es meist aus ideologischer Warte heraus diskutiert, die sich dann in Widersprüche verfängt.

        Maskulisten sind hierbei fixiert auf formale Gleichbehandlung, jazzen Fälle mit männlichen Betroffenen und Statistiken hoch (kommt eher aus dem linken Spektrum), während Fälle mit weiblichen Betroffenen tendenziell bagatellisiert und Falschbeschuldigungen überbetont werden (eher rechtes Spektrum).
        Das hat natürlich mit der feministischen Aufschrei-Hysterie zu tun, die genau das seit je her in umgekehrte Stoßrichtung tut. Dort werden männliche Betroffene entweder totgeschwiegen, oder gerne mal Lippenbekenntnisse gemacht die aber im nächsten Moment wieder in der Männerdämonisierung untergehen.
        Die perfideste „Lösung“ ist dann halt, Geschlechterklassen und ein globales Machtgefälle zu behaupten, gemäß dem dann Betroffenheit für Mitglieder der „Machthaber“ entweder vernachlässigbar oder gar nicht erst möglich ist.

        Das gegenseitige Hochschaukeln hat inzwischen dazu geführt, dass wir an amerikanischen Unis so langsam totalitäre Zustände haben und gleichzeitig aber auch Lehrerinnen, die dem Quarterback der High School-Abschlussklasse nen Blowjob geben dafür gleich jahrelang in den Knast einfahren, selbst wenn der das ziemlich knorke fand. Auch das ist eine Farce, die sich aber halt aus Gründen der Gleichbehandlung zwangsläufig ergibt.

        Ich bin sicher, ohne die Feindbildpflege gewisser Interessengruppen wäre die Gesellschaft eigentlich sehr gut in der Lage, Verhältnismäßigkeit zu finden. Es gäbe wahrscheinlich immernoch einen gewissen Bias dergestalt, dass man beim sich bedroht fühlenderen Geschlecht (Frauen) genauer hinschaut, aber keine diffamierenden Schuldzuweisungen an ein „Tätergeschlecht“, ausreichenden Schutz vor Falschbeschuldigungen und keine sexual punitivity.

      • Gerhard schreibt:

        So ziemlich jede Frau ist so ziemlich jedem Mann körperlich unterlegen. Das schwachsinnige an der Diskussion mit Robin weiter oben ist ja, daß sie diesen Fakt so beharrlich ignoriert. Klar, es gibt da noch andere Faktoren, was zB dazu führt, daß Männern die (auch) physische Mißhandlung durch ihre Partnerinnen nicht geglaubt wird, diese jedoch stattfindet.

        Mein Punkt an dieser Stelle war, daß sexuelle Gewalt nur eine Untermenge von Gewalt ist. Während also der Valentinstag zum V-Day, zum Gewalt-von-Männern-an-Frauen-Tag umgedeutet wird, gibt es so gut wie kein Problembewußtsein darüber, daß die allermeiste Gewalt gegen Männer ausgeübt wird.

  31. Gerhard schreibt:

    Da war dann noch der Nazi, der sich unbedingt mit einem Ausländer prügeln wollte. Aber aus dem Bauchnabel einer Frau ist das keine perfide, hochgradig gewalttätige und bedrohende Handlung gegen einen Mann, nein, es ist Sexismus.

    http://alltagssexismus.de/posts/view/2475

    Der Typ, der mich in der Ubahn (ich saß neben meinem Freund) fragte ,ob ich „deutsches Reinblut“ nicht lust auf seinen Arierpenis hätte und warum ich mit so einem Ölauge abhängen würde (mein Freund ist Türke).

  32. Gerhard schreibt:

    Mal so ganz nebenbei, es gibt auf Alltagsexismus viel zu viele verstörende und schreckliche Einträge. Insbesondere über sexuelle Gewalt. Eigentlich finde ich es überflüssig dies extra zu betonen, aber manche Leute kapieren ja recht wenig. Umso mehr finde ich schlimm, daß die Moderation, die dort durchaus existiert und zB „Slutshaming“ wegzensiert solche Dinge wie hier dokumentiert stehen läßt. Es verharmlost die schlimmen Fälle und zeigt ein sehr einseitiges Bild.

  33. Gerhard schreibt:

    [TW: Wahrheit]

    http://alltagssexismus.de/posts/view/9597

    An unserer Fakultät gibt es ein „Mädchen-Tutorium“. Dort werden Versuche praktisch gezeigt, damit man sich das besser vorstellen kann. Untersuchungen der Prüfungsergebnisse haben gezeigt, dass die Mädels um einiges besser abschneiden, seit es dieses Tutorium gibt. Schön und gut. Männern ist dieses Tutorium aber verboten! Ich verstehe es nicht, wenn es zeigt, dass das Tutorium die Ergebnisse verbessern, warum dürfen dann nur Mädchen teilnehmen?

  34. Pingback: Jetzt mit 133 Prozent Sexismus mehr | Geschlechterallerlei

  35. wollepelz schreibt:

    „Ich finde, milde ausgedrückt, die Wortverdrehungen von Robins Namen nicht so toll. Das trägt nichts zur Debatte bei. Ich würde mich auch nicht freuen, wenn man mit meinem Pseudonym so umgehen würde (goldene Regel).“

    Hat der, dessen Namen man nicht sagt, zufällig gelesen. 😀

    Das gilt aber nicht für alle! Zurecht! ;D ;D ;D

    • Gerhard schreibt:

      Bei Dir ging es nicht um Wortverdrehungen, sondern die Veröffentlichung von Teilen der Mailadresse. Da es hier bei uns ganz schnell um die Auslöschung der Existenz geht, ist hier jedwede Merkbefreitheit fehl am Platze.

      Und jetzt huschhusch wieder auf Deine stille Treppe.

      • wollepelz schreibt:

        Du bist tatsächlich ein völlig widerlicher Mensch. Falls Du es nicht mitbekommen hast:
        Die Affäre hat sich erledigt.

        Einige der Beteiligten haben ihren Irrtum eingestanden. Nur Du scheinst weiter auf dem Deppenpfad zu wandeln. 😀

        Bin ja schon wieder weg. Ich war auch nur zufällig hier.

      • wollepelz schreibt:

        Ich weiß allerding auch nicht, wer Dir das Recht gibt auf diese Art und Weise mit anderen Menschen zu reden. Das ist ein recht widerliches Verhalten.

      • Kai V schreibt:

        Oh man, hab ja einiges nicht mitgekriegt während meines Ausfalls…
        Aber wenn einer bei der Affenkomödie gegenüber Wolle Dings einen Fehler eingestanden hat, dann muss das ein Fehler gewesen sein… Aber selbst wenn einige Fehler eingestanden haben, andere haben ein Recht auf eine andere Meinung, oder sind wir hier schon wieder soweit das wir einen Führer haben dessen Meinung wir zu folgen haben???
        Sorry, Kindergarten… Bei einigen scheint es nur noch um pers. Empfindlichkeiten zu gehen…

        Gruß

        Kai V

        PS:
        Früher stand bei NichtFeminist mal, Ihre E-Mail wird nicht veröffentlicht. Irgendwie fehlte mir, auch in Teilen nicht veröffentlicht. Heute steht da nix mehr… Ein Schelm wer böses dabei denkt…

    • Gerhard schreibt:

      Hast Du es denn jetzt verstanden, warum Du der bist, dessen Namen man nicht sagt? Weil Du jedesmal in zig Kommentaren und Blogeinträgen herumnölst, wenn Dein Name fällt.

      Du bist weiterhin herzlich ausgeladen, Dich an der Kommentierung meiner Artikel zu beteiligen. Ab jetzt kommt alles von Dir in den Spamordner.

  36. Leszek schreibt:

    „Ich weiß allerding auch nicht, wer Dir das Recht gibt auf diese Art und Weise mit anderen Menschen zu reden. Das ist ein recht widerliches Verhalten.“

    Sagt Wolle Pelz, einer jener drei „Antifeministen“, die öffentlich bekundet haben, dass sie mich gerne tot sehen möchten:

    https://maennerstreik.wordpress.com/2014/06/22/geschlechtermatsch-lugen-und-leszek/

    • emannzer schreibt:

      „… dass sie mich gerne tot sehen möchten“

      Wo denn genau? Ich bin deinem Link gefolgt und konnte nichts finden, was derartiges forderte. Ungeachtet dessen, was Männerstreik so an rustikal formulierten Dingen zusammenschreibt, halte ich ihn nicht für einen Radikalen. Ich sehe eher, dass „Die Drei“ zu solchen gemacht werden sollen und empfinde solches als eher kontraproduktiv.

      Gibt es nun schon Kasten (wie bei den Hindus) innerhalb einer Graswurzelbewegung?

      Also: Wer hat Was Wann und Wo geschrieben, dass man es nun weiter skandalisieren muss, nur weil die eigene politsche Haltung nicht übereinstimmt. Ich werde es wohl nie verstehen, diese Selbstzersetzung …

      • Leszek schreibt:

        @ emannzer

        „Wo denn genau? Ich bin deinem Link gefolgt und konnte nichts finden, was derartiges forderte.“

        Du müsstest dir schon auch das verlinkte Lied anhören oder den Text dazu durchlesen:

        http://www.songtexte.com/songtext/eisregen/das-allerschlimmste-2bece8e6.html

      • Robin schreibt:

        “ Ungeachtet dessen, was Männerstreik so an rustikal formulierten Dingen zusammenschreibt, halte ich ihn nicht für einen Radikalen.“

        Und mehr muss man über dich auch nicht wissen.

      • emannzer schreibt:

        Ich hab‘ dich auch lieb, Urban.

        Und ich bin froh, dass meinen Kindern solche Lehrerinnen in spe erspart bleiben. Danke für deine, wie üblich, äußerst differenziert formulierte Kommunikationsmethodik. Du bleibst dir wirklich treu …

      • Robin schreibt:

        Wie spitzfindig. Wenn du dich jetzt dazu durchringen könntest, Totalausfälle wie Männerstreik ebenso harsch zu beurteilen, statt deren verbalen Durchfall als „rustikal“ zu romantisieren, könnte man dich vielleicht sogar Ernst nehmen.

    • Gerhard schreibt:

      Boah Leszek, Taschentuch gefällig? Oder freundlicher ausgedrückt, Du bist ein bisschen überempfindlich.

      • Leszek schreibt:

        @ Gerhard

        „Boah Leszek, Taschentuch gefällig?“

        Habe ich dich nach deiner Meinung gefragt?

        „Oder freundlicher ausgedrückt, Du bist ein bisschen überempfindlich.“

        Ich persönlich lache nur über die drei Schwachköpfe. D.h. aber keineswegs, dass ich sie nicht für ihr asoziales Verhalten kritisieren dürfte.

      • emannzer schreibt:

        D.h. aber keineswegs, dass ich sie nicht für ihr asoziales Verhalten kritisieren dürfte.

        Wie schön, wenn man wertfrei argumentieren kann, nicht wahr? Jetzt mal im Ernst, Leszek: Wo steht da was „asozial“ Geschriebenes? Und warum konstruierst du dir etwas aus einem verlinkten Video und bastelst daraus Todesverwünschungen zusammen? Das machen doch sonst nur die Rosenbrocks dieser Welt (Feministinnen sowieso).

        Noch ein Taschentuch rüberreichen
        Emannzer

      • Leszek schreibt:

        @ emannzer

        „Wie schön, wenn man wertfrei argumentieren kann, nicht wahr? Jetzt mal im Ernst, Leszek: Wo steht da was “asozial” Geschriebenes? Und warum konstruierst du dir etwas aus einem verlinkten Video und bastelst daraus Todesverwünschungen zusammen? Das machen doch sonst nur die Rosenbrocks dieser Welt (Feministinnen sowieso).“

        Es spielt keine Rolle, was die Rosenbrocks oder Feministinnen tun oder nicht tun, denn das ist für den Wahrheitsgehalt meiner Aussage irrelevant.

        Selbstverständlich transportiert der Artikel von Männerstreik gegen mich gerichtete Todeswünsche (durch Verlinkung des Stückes „Das Allerschlimmste“ von Eisregen) und das ist auch unmissverständlich und unübersehbar.

        Die entsprechenden Passagen aus dem Songtext:

        (…)
        „ich frage mich
        warum hat dich noch niemand überfahren?
        Mit dem Trecker oder mit dem PKW
        ganz egal
        Hauptsache ist es tut dir richtig weh“
        (…)
        „warum hat dich noch niemand umgebracht?
        Warum?“
        (…)
        „Ich werde mir aus deinem Kopf eine Handpuppe bauen
        und damit behinderter spielen
        doch hätt‘ ich ein Gewehr zur Hand
        dann würde ich auf deinen fetten Hintern zielen
        ich möchte das dein Schädel explodiert
        und der Müll darin meinen Nachttischschrank verziert“
        (…)
        Ich wünsch‘ mir das dein Haus abbrennt
        am besten mit dir drin
        ach, könnt ich nur dabei zuhören
        wie die Englein mit dir singen
        du bist ein Superidiot
        ich fänd‘ es cool wärst du schwer krank
        oder zur Sicherheit gleich tot
        (…)

        Der Artikel von Männerstreik ist von zwei weiteren Personen geliked worden, nämlich von DerdieBuchstabenzählt und von Wolle Pelz, die dadurch ihre Zustimmung zu dem Artikel kund getan haben.

        „Noch ein Taschentuch rüberreichen“

        Die Auffassung, dass man solche Dinge nicht ansprechen oder kritisieren dürfe, wird von mir nicht geteilt.

    • emannzer schreibt:

      Falls du dich dazu durchringen könntest, deine Bukowski-Schreiberei als nicht romantisierend darzustellen, dann könnte ich dich vieleicht auch ernst nehmen.

      So – und wie du aktuell agierst aber sicherlich nicht.

      Sich über Pirinçci (et.al) zu echauffieren und selbst genauso zu schreiben, passt ebenso wenig zusammen, wie Robin Hood toll zu finden und gegen Gewalt zu sein. Das mag nun romantisierend klingen, wie du anklingen ließest …

      • emannzer schreibt:

        *ups* Sorry, war als Antwort an Robin Urban gedacht.

      • Robin schreibt:

        Tja, und umgekehrt wird ein Schuh draus, ne? Ich bin die pöhse Feministin, die ganz arg furchtbare Schimpfworte benutzt, und Männerstreik ist immer noch lediglich rustikal. Merkste eigentlich was?

        Im Übrigen kritisiere ich Pirincci überhaupt nicht, weil er schreibt wie eine gesengte Sau, sondern weil er ein Arschloch ist. Und dich kritisiere ich, weil du Double Standards hast, von denen sich selbst viele Radikalfeministinnen noch ne Scheibe abschneiden können.

      • emannzer schreibt:

        Danke @Urban – So viel Komplimente und wohlverpackt sind einfach zu viel für mich.

        Und wie du Autoren titulierst ist deine Sache und sei dir unbenommen. Aber wie du hier Leute in eine Ecke schieben möchtest, in welcher du selbst zu stehen scheinst, dass ist dein – und nicht mein Problem.

        In diesem Sinne: Ein schönes Leben dir.

      • Robin schreibt:

        Deine Hilflosigkeit ist peinlich.

      • emannzer schreibt:

        Deine Sprachlosigkeit ist dafür umso erheitender …

    • Gerhard schreibt:

      Leszek, „Ich persönlich lache nur über die drei Schwachköpfe. D.h. aber keineswegs, dass ich sie nicht für ihr asoziales Verhalten kritisieren dürfte.“

      Das ist richtig. Nicht richtig ist es, daß irgendjemand Dich öffentlich bekundet gerne tot sehen möchte. Dieses Kindergartenniveau kannst Du anderen überlassen.

      • Leszek schreibt:

        @ Gerhard

        „Nicht richtig ist es, daß irgendjemand Dich öffentlich bekundet gerne tot sehen möchte.“

        Was wahr oder falsch ist, richtet sich hier nicht nach deinen (oder Emannzers) Interpretationskünsten. Der Artikel von Männerstreik beinhaltet nunmal eindeutig gegen mich gerichtete Todeswünsche (Todeswünsche, nicht Todesdrohungen).
        Ob und inwieweit das ernst gemeint sein soll oder nicht, ist für den Wahrheitsgehalt meiner Aussage unwichtig (und mir persönlich ohnehin egal).

        „Dieses Kindergartenniveau kannst Du anderen überlassen.“

        Also, Kindergartenniveau ist es, wenn man kritisiert, dass jemand einen Artikel veröffentlicht, der Todeswünsche gegenüber einem Andersdenkenden transportiert sowie dass andere Personen einen solchen Artikel liken?
        Leider hast du Pech, ich stimme ich mit deiner Auffassung, dass die Kritik an solchem Verhalten – und nicht etwas das entsprechende Verhalten – infantil sei, nicht überein und werde mir auch in Zukunft erlauben, entsprechendes Verhalten zu kritisieren, falls es irgendwo auftaucht.

      • emannzer schreibt:

        Leszek: Ich hatte einen erwachsenen Mann hinter dem Nick vermutet und muss nun feststellen, dass ich mich wohl geirrt habe.

        Pardon, aber mit solchen „Schüppenkriegen“ im Sandkasten wird sich nichts vorwärts bewegen. Und sie nerven, kosten Zeit und Energien. Abgesehen davon macht man sich mit solchen Fatwa-Posts eher zum hysterischen Typen, der sich hinter Aufkreischrereien zu verstecken scheint.

        Niemand, außer dir, hat wohl Todesverwünschungen gelesen. Na ja, außer Frau Urban, vieleicht mit viel gutem Willen …

      • Leszek schreibt:

        @ emannzer

        „Niemand, außer dir, hat wohl Todesverwünschungen gelesen.“

        Ich finde es stets amüsant, wenn versucht wird eindeutig Belegbares und Belegtes zu leugnen.
        Es ist überhaupt nicht zu bestreiten, dass der Artikel gegen mich gerichtete Todeswünsche transportiert und jemand müsste schon unfähig sein einfache Sinnzusammenhänge zu verstehen oder der deutschen Sprache nicht mächtig sein, um das nicht erkennen zu können.
        Das ist eine interessante Form von Realitätsverdrehung, bei der ich mich frage, wie sie eigentlich funktioniert.

        „Pardon, aber mit solchen “Schüppenkriegen” im Sandkasten wird sich nichts vorwärts bewegen.“

        Ja, glaubst du etwa mit der kritiklosen Hinnahme solcher Diskursformen würde sich irgendwas vorwärts bewegen?

        „Und sie nerven, kosten Zeit und Energien. Abgesehen davon macht man sich mit solchen Fatwa-Posts eher zum hysterischen Typen, der sich hinter Aufkreischrereien zu verstecken scheint.“

        Hysterisch ist es also nicht etwa einen solchen Artikel zu schreiben oder zu liken, hysterisch ist vielmehr die Kritik daran?

        „Leszek: Ich hatte einen erwachsenen Mann hinter dem Nick vermutet und muss nun feststellen, dass ich mich wohl geirrt habe.“

        Und erwachsen ist es, wenn bestimmte Leute Narrenfreiheit haben sollen (weil sie sonst schnell beleidigt sind) und nicht kritisiert werden dürfen, egal was sie so von sich geben?

      • emannzer schreibt:

        @Leszek:

        Ja und, was willst du denn nun sagen? Das du dich persönlich angegriffen fühlst etwa. Das ist übrigens dein gutes Recht und bevor ich weitere Schritte gehen würde, ließe ich mir vieleicht noch mal Gerhards Muppet-Version von der „Ode an die Freiheit“ durch den Kopf gehen.

        Übrigens wollte man mich zum Unwort des Jahres machen, also ‚töten‘:

        Unwort des Jahres: „Emannzer“

        Hurra, ich lebe noch und ‚plärre‘ weiter rum.

      • Arne schreibt:

        Nur weil es den meisten von uns schlicht die Mühe nicht wert ist, auf dein Dich-dumm-Stellen einzugehen, haben natürlich auch andere Leute als Leszek die entsprechenden Gewaltdrohungen gelesen. Die wiederholten Gewaltdrohungen Männerstreiks waren ja auch der Grund, warum ihn selbst der geduldige Christian irgendwann vor die Tür gesetzt hat.

        DICH möchte ich mal hören, wenn jemand DIR einen Text widmen würde mit Zeilen wie „Warum hat dich noch niemand umgebracht?“, „Ich möchte, dass dein Schädel explodiert“ und so weiter und so fort. Kannst du mir mal erklären, warum du dich komplett blind stellst, wenn sowas aus einer Richtung kommt, aber hochempfindlich bist, wenn es aus einer anderen Ecke stammt?

    • Gerhard schreibt:

  37. Pingback: “Gemäßigter Umgang” mit anderen Bloggern im Geschlechterallerlei « p e l z blog

  38. Pingback: Warum linker Maskulismus nicht ausreicht « jungsundmaedchen

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