Empörte Feministinnen klagen an: Kümmert Euch gefälligst um uns.

[Triggerwarnung: PU und daher Heteronormativität. Außerdem Feminismuskritik sowie Weihnachten]

Wer mal was zum Lachen braucht, schaut doch mal einfach bei Margrets Gastbeitrag bei Onyx vorbei.

Wie gesagt, ich bin eure Freundin, ich meins euch mit jedem Wort nur gut. Kumpels, das wisst ihr doch, oder?

In süßem pseudorironischen Ton erzählt uns Margret was gut ist für uns. Die klassische Beziehung. Und wie unklug es doch ist, sein Geld für PU-Seminare auszugeben.

Und jetzt habt ihr nicht mal mehr das Geld, um eurer Schwester ein Geburtstagsgeschenk zu kaufen für die Party, auf der auch die Mandy sein wird. Weil das letzte Seminar 1000 € gekostet hat.

Ein weiterer Vorschlag ist es, das Geld der Mutter zu geben.

Aber bitte seid dann kosequent und hängt wirklich nur in den Bars rum und vielleicht noch im Park, und zeugt keine Kinder, um die ihr euch dann doch nicht kümmern wollt und könnt, weil ihr ja tagsüber arbeiten und abends aufreißen müsst.

Bemerkt hier irgendjemand ein Muster? Der Geldtransfer von Mann zu Frau muß weitergehen. Wäre ja schrecklich, wenn Männer mit ihrem Geld einfach machen was sie wollen. Wir sollten lieber tagsüber arbeiten und abends die Kinder hüten. Und unseren fairen Anteil an der Hausarbeit.

Pick Up erklärt euch gar nicht, wie Frauen wirklich denken und fühlen. Das haben die euch nur eingeredet.

Nein Margret. Niemand kann erklären wie Frauen wirklich denken und fühlen. Kennst Du den mit dem Lampengeist und der Autobahn über den Atlantik? Nein? Ist ja auch egal. Es geht bei PU eben nicht um Frauen und das ist das was Du nicht verträgst. Einmal nur dreht sich die Welt nicht um Eure Zuckerpopos. Es geht um Männer. Männliches Verhalten. Und Selbstverbesserung. Nebenbei geht es dann noch darum, frei und viel Sex zu haben. Weil Männer da drauf stehen. Und Frauen eben auch. Insbesondere mit aktiven Männern. Mit selbstbewußten Männern, die männlich agieren. Ein echter Schlüpferstürmer. Sex ist schlußendlich nur das Nebenprodukt. Und das ganze zum Nutzen beider Geschlechter. Denn man kann eine Frau nicht mit Psychotricks in die Kiste quatschen. Sie machen es wenn und weil sie es wollen. Hinterher sind sie glücklich und schnurren wie kleine Kätzchen.

Leider müssen das viele von uns noch lernen. Wir versuchen mit Euch zu kommunizieren wie wir es mit unseresgleichen machen würden. Einfach und geradlinig. Wir denken, daß es völlig ok wäre einfach nett und freundlich unser Interesse zu bekunden oder gar selbst angesprochen zu werden. Aber Ihr sitzt nur passiv rum und verteilt Körbe.

Es gibt auch Männer, die mit PU eine Beziehung führen. Mit der Betonung auf das letzte Wort. Und die, die keine Beziehung führen werden von ihren Gattinnen einfach entsorgt. Weil sie sich zu sehr angepaßt haben. Nett sein wollten, bequem geworden sind und jetzt nur noch als die Lusche angesehen werden.

Und jetzt nochmal das ganze ohne Ironie. Margret, in Deinem Text lese ich sehr viel vom klassischen Rollenverständnis.

Ich bin fest davon überzeugt, dass die klassische feste Beziehung mit klassischem Kennenlernen am besten funktioniert und alle am zufriedensten macht.

Und Du bist dem Irrtum erlegen, daß ausgerechnet PU sich um die Psyche von Frauen dreht.

Sie versprachen euch, endlich den Mythos Frau zu entschlüsseln, diese schwierige kleine Sache, die man die Psyche der Frau nennt.

PU wählt frei etwas andere als die klassische Beziehung. PU kümmert sich um das Wohl von Männern und ihrem besten Stück. Und ist wunderbar für Frauen, die ehrliche Männer und deren bestes Stück wollen. Da ist nichts schlechtes dran, es schafft wenn überhaupt Waffengleichheit zwischen den Geschlechtern. Auch ich hatte manche einsame Nacht obwohl ich mehr Langfristgespielinnen als freie Abende in der Woche habe. Ein Schicksal, das keine Frau haben muß, wenn sie es nicht will.

Es gibt genug Männer, die hier und da Nachhilfe brauchen. Warum? Man könnte nachdenken. Über Väter, die nicht aus dem Krieg zurückgekehrt sind. Väter, die aus der Familie gedrängt wurden. Fehlende Vorbilder in Kita und Schule. Generelles Schlechtmachen aller männlichen Eigenschaften. Brandmarken aller schlechten Eigenschaften als männliche. Aber auch Hypergamie oder überhöhtes Anspruchsdenken auf weiblicher Seite. Skandalöse Rechtsprechung zuungunsten von Vätern. All so was findet in unserer Gesellschaft nicht statt, denn was zählt ist der Aufkreisch und die Frauenquote. Aber wenn diese Art von Gesprächen nicht gewünscht wird, kein Problem. Ich treffe mich dann lieber weiter mit großartigen, selbstbewußten, emanzipierten und dadurch sehr attraktive Frauen. Und lasse die häßlichen Feministinnen links liegen.

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85 Antworten zu Empörte Feministinnen klagen an: Kümmert Euch gefälligst um uns.

  1. Peloquin schreibt:

    Auch wenn ich selbst jetzt mal so gar nichts mit PU am Hut hab, denke ich ist dein kurzer aber punktgenauer Text sehr überzeugend. Treffsicher hast du eine Art von Verlustschmerz bei heterosexuellen „Mein Feminismus …“ Feministinnen entlarvt.
    Erinnert auch ein wenig an vergleichbare Neiddebatten des (hauptsächlich) feministischen Geschlechterkampfes.

  2. Leider hat Pickup ein sehr negatives Image à la „Manipulation, um Frauen ins Bett zu bringen“.

    Wenn man sich dann näher informiert, sieht die Sache schon ganz anders aus.

    Ich kenne auch einige Männer, denen z.B. einfach das Wissen fehlt, wie man mit Frauen überhaupt mal ins Gespräch kommt. Für diejenigen ist eine Frau eine Black Box.
    Da kann Pickup gute Dienste zum Verständnis leisten, und praktikable Anleitungen geben.
    Im Internet gibt es genügend kostenlose Quellen.

    • LoMi schreibt:

      „Ich kenne auch einige Männer, denen z.B. einfach das Wissen fehlt, wie man mit Frauen überhaupt mal ins Gespräch kommt. Für diejenigen ist eine Frau eine Black Box.“

      Das ist ein zentrales Problem. Das liegt aber nicht daran, dass Frauen eine Black Box sind. Jeder neue Mensch ist eine Black Box. Der Grund ist, dass es keine konventionellen Regeln des Flirts gibt. PickUp ersetzt diese Regeln. Ich habe dazu gerade was längeres geschrieben.

      • „Jeder neue Mensch ist eine Black Box.“

        Das stimmt natürlich.

        Aber manchmal lässt der Alphakanal ja doch ein bisschen Information durch die Potentialwände der Black Box durchtunneln. 😉

        Deinen Eintrag habe ich gesehen. Hoffentlich komme ich heute Nachmittag dazu, ihn eingehend zu lesen.

      • LoMi schreibt:

        Keine Eile. Ich kann nicht garantieren, dass mein Beitrag substanziell ist.

  3. Find ich nicht sooo schlimm, das mit dem schlechten Fernbild. Ich habe mir angewöhnt ALLES genauer zu betrachten, was Femis verteufeln … 🙂

  4. only_me schreibt:

    „Sie versprachen euch, endlich den Mythos Frau zu entschlüsseln, diese schwierige kleine Sache, die man die Psyche der Frau nennt.“

    Wie… es gibt gar keine Frauen? Das ist nur ein Mythos?

    Ich gewinne durch Margret den Eindruck, eine Frau, die viel Unsinn redet, gefällt sich in der Vorstellung als Mysterium. Die will gar nicht verstanden werden, außer von dem einen Prinzen.

  5. evilmichi schreibt:

    Na wie gut, dass eine Feministin niemals Altruismus heucheln würde. Man stelle sich das mal vor…
    Statt dessen: stets bestrebt, diese Welt ein kleines Bisschen besser zu machen.

  6. Karl schreibt:

    Puh, Prinzessin Margret die Zweite… o.O

    Wo war’n hier Weihnachten dabei?

  7. elmardiederichs schreibt:

    „[Triggerwarnung: PU und daher Heteronormativität. Außerdem Feminismuskritik sowie Weihnachten]“

    Sehr schön, ich bin für definitiv mehr Humor in den maskulistischen posts. 😀

    • LoMi schreibt:

      Das ist gar nicht lustig. Schlimm, dieser Gerhard. Ein Skandal, was er z.B. hier sagt:

      „Ich treffe mich dann lieber weiter mit großartigen, selbstbewußten, emanzipierten und dadurch sehr attraktive Frauen. Und lasse die häßlichen Feministinnen links liegen.“

      Ich habe schon mal meine Twitterarmee generalmobilisiert. Dann kann der Gerhard was erleben. Allerdings fehlt mir noch der passende -ismus. Lookismus ist es nicht unbedingt, da Gerhard hier ja eher Ausstrahlungs-Shaming betreibt. Kann da bitte mal jemand helfen?

      • elmardiederichs schreibt:

        „Und lasse die häßlichen Feministinnen links liegen“

        Nee, nee …. der macht das schon gut. 😉

      • LoMi schreibt:

        Na, das ist aber schon ein bösartiges Charmeless-Shaming.
        Alternativ: personality shaming, heteronormativer Charakterismus.

        Unsere Theorieabteilung arbeitet noch an dem passenden Terminus… ^^

      • Adrian schreibt:

        Der Terminus heißt „Antifeminismus“.

      • LoMi schreibt:

        Adrian
        so kommen wir nicht weiter. In guter alter Tradition haben wir noch für jede Verfehlung von weißen Cis-Dudes einen Extra-Begriff gefunden (Lookismus, Ableismus, Rassismus, Klassismus, Harrassment usw.). Deshalb werden wir auch für Gerhard einen -ismus kreieren. Was von Vorteil ist, weil ich daraus dann eine Doktorarbeit machen kann. ^^

  8. Adrian schreibt:

    Natürlich sind Frauen kompliziert. Wären sie es nicht, bräuchte man kein PU, um sie ins Bett zu bekommen.

    • petpanther schreibt:

      Wenn’s denn so pressiert. Ansonsten werden sie zu anstrengend.

    • muttersheera schreibt:

      Ich erinnere ein einziges Mal, wo ein Mann (mit Chancen) direkt am Telefon sagte, er wolle vorbeikommen um mich zu ficken. Mit einem sehr gequälten Unterton, der klar erkennen ließ, dass das nicht Alles war was er wollte.

      Dafür bekam er aber einen positiven Bescheid.

      Ich weiß nicht, ob er es nicht bereut hat. Gab auf jeden viel Herzschmerz bei ihm.

    • Miria schreibt:

      Frauen sind meist nicht so kompliziert wie Männer denken!

  9. Robin schreibt:

    Was für ein eindrücklicher Beweis dafür, dass Margrets Text und Marens, auf dem er basiert, genau ins Schwarze getroffen haben 🙂 Wir sind uns also nun alle einig, dass Maximilian Pütz ein dummes, paternalistisches Arschloch ist. Wie schön, diese Harmonie zu Weihnachten! 🙂

    • petpanther schreibt:

      Ich find das Gegenteil ist der Fall. Die Kaiserin ohne Kleider.

      Ganz weiblich. Sich das so zurechtzulegen 🙂

    • LoMi schreibt:

      Beweise habe ich mir irgendwie mehr streng logisch vorgestellt. ^^

    • Matze schreibt:

      Ist das ein Versuch mysteriös zu wirken? ^^

      • Robin schreibt:

        Nein, das ist lediglich der verzweifelte Versuch, die traurige Tatsache, dass hier alle miteinander keine Satire verstehen, humorvoll zu kommunizieren, ohne die Begriffe „Idioten“ oder „voreingenommen“ zu verwenden 🙂

      • petpanther schreibt:

        Das ist gerade Satire ^^

      • LoMi schreibt:

        Vielleicht ging die Satire daneben? Ich erinnere in diesem Zusammenhang an diese Kritik an Margrets Interpretation des Herrn Pütz: http://mundd.wordpress.com/2014/11/21/die-doppelmoral-der-mannerrechtler-bewiesen-an-m-putz/

      • Robin schreibt:

        Inwiefern kann eine Satire daneben gehen (außer, indem sie geschmacklos ist)? Diese Satire ist nicht daneben gegangen, sie wurde schlicht nicht verstanden. Darauf zu pochen, dass eine Satire, die als solche von der Autorin bezeichnet worden ist, ja eigentlich doch voll ernst gemeint ist, erinnert an Herrn Matussek und ist ähnlich peinlich. Was ändert da ein Beitrag daran in einem Blog, dessen Betreiber mir bisher hauptsächlich durch Polemik, falsche Interpretationen und erhebliche Verständnisschwierigkeiten aufgefallen ist?

        Margret hat die Tonalität von Pütz gespiegelt. Der Umstand, dass ihr Text als Frechheit empfunden wird, beweist damit, dass sein Text auch eine Frechheit war. Aber das wird eben nicht wahrgenommen, weil da die Adressaten ja Frauen sind.

      • LoMi schreibt:

        Robin

        „Margret hat die Tonalität von Pütz gespiegelt.“

        Das mag ihr auch gut gelungen sein und womöglich ist das nicht erkannt worden. Aber die Tonlage ist doch zweitrangig. Die Kritik von Gerhard richtet sich eher gegen inhaltliche Aussagen. Das sind Aussagen, die nicht als Witz gemeint sind.

        Zweitens kritisiert Gerhard, dass Margret seiner Meinung nach PickUp nicht verstanden hat. Auch das zielt auf Inhalte ihres Textes ab, der nichts mit Satire zu tun hat. Auch Satire transportiert eine Botschaft. Diese Botschaft ist verpackt im Witz und in der Überspitzung, aber sie ist durchaus identifizierbar. Diese Botschaft stuft Gerhard als falsch ein.

        Was er womöglich nicht gesehen hat, ist die satirisch gemeinte Imitation des kumpelhaften Stils von Pütz. Aber vielleicht war ihm das auch nicht wichtig, weil der Stil hier Nebensache ist.

      • Robin schreibt:

        „Das mag ihr auch gut gelungen sein und womöglich ist das nicht erkannt worden. Aber die Tonlage ist doch zweitrangig.“

        Selbstverständlich ist sie nicht zweitrangig.

        „Die Kritik von Gerhard richtet sich eher gegen inhaltliche Aussagen. Das sind Aussagen, die nicht als Witz gemeint sind.“

        Wie wär’s, wenn du liest, was sie dazu geschrieben hat oder sie gar bei Onyx direkt fragst. Ich weiß, ihr redet immer lieber ÜBER uns statt MIT uns, aber dazu musst du dir eine andere Tanzpartnerin suchen als mich.

        Der Rest besteht nur aus verzweifelten Rechtfertigungen dieses unendlich peinlichen Textes. Lies doch wirklich mal bei Onyx‘ in den Kommentaren. Da sind echte Perlen darunter. So unterstellt mir Gerhard einerseits, ich würde nur Extrempositionen einnehmen und deshalb könne man mit mir nicht diskutieren, während er gleichzeitig DAS hier abliefert. Und dann auch noch sowas, Zitat Gerhard: „Insgesamt nehm ich Dir die Nummer aber auch kein bisschen ab, daß das nur eine Replik auf irgendeinen anderen Text sei.“ – Etwas, was er mit zwei einfachen Klicks hätte überprüfen können, aber nicht getan hat.

        Jede Feministin, die so beratungsresistent wäre und eine so schlechte Recherchearbeit abliefern würde, würde von euch in der Luft zerrissen. Wenn du nur ein einziges Mal ehrlich zu dir selbst wärst, würdest du das auch sehen.

      • LoMi schreibt:

        Robin,

        „Wenn du nur ein einziges Mal ehrlich zu dir selbst wärst, würdest du das auch sehen.“

        Du unterstellst damit, dass ich bislang KEIN einziges Mal ehrlich zu mir selber war. Diese persönliche Ebene gehört aber nicht hierher. Es ist auch irgendwie kein wirklich überzeugendes Argument für irgendwas.

        Fakt: ich habe nirgendwo gesagt, dass ich Gerhards Artikel unterstütze. Das ist schlicht Deine Interpretation. Mir ist Gerhards Text argumentativ zu dünn. Auch bin ich wahrlich kein Freund von PickUp.
        Was ich an seinem Text verteidige: Er hat ein anderes Verständnis von PickUp als Margret. Wenn es etwas zu diskutieren gibt, dann wohl das. Dafür spielt die Tonlage eines Textes absolut keine Rolle. Stil ist nicht gleich Inhalt. Gerhard hebt aber klar auf einen Inhalt ab (auch wenn er sich wohl ebenfalls über den Stil ärgert, aber das ist hier nicht mein Thema).

        Ich finde Deine Ausführungen alles andere als überzeugend. So schreibst Du oben:
        „Margret hat die Tonalität von Pütz gespiegelt. Der Umstand, dass ihr Text als Frechheit empfunden wird, beweist damit, dass sein Text auch eine Frechheit war.“

        Das ist zu kurzschlüssig. Denn man müsste zuerst klären, warum hier wer den Text von Margret als Frechheit liest. Liegt es tatsächlich an der Tonalität, also an dieser merkwürdigen Kumpelhaftigkeit? Oder gibt es vielleicht doch andere Gründe? Du gehst dieser Frage nicht nach, sondern nimmst einfach an, dass es der Pützhafte Stil ist, der hier für Proteste sorgt.

      • Robin schreibt:

        „Du unterstellst damit, dass ich bislang KEIN einziges Mal ehrlich zu mir selber war. Diese persönliche Ebene gehört aber nicht hierher. Es ist auch irgendwie kein wirklich überzeugendes Argument für irgendwas.“

        Wie schön, dass ihr die persönliche Ebene nur anprangert, wenn es nicht um Feministinnen geht.

        „Fakt: ich habe nirgendwo gesagt, dass ich Gerhards Artikel unterstütze. Das ist schlicht Deine Interpretation.“

        Aber die Gelegenheit, in den Kommentaren am Kindergarten zu partizipieren, lässt du dir natürlich trotzdem nicht entgehen.

        „Was ich an seinem Text verteidige: Er hat ein anderes Verständnis von PickUp als Margret. Wenn es etwas zu diskutieren gibt, dann wohl das. Dafür spielt die Tonlage eines Textes absolut keine Rolle. Stil ist nicht gleich Inhalt. Gerhard hebt aber klar auf einen Inhalt ab (auch wenn er sich wohl ebenfalls über den Stil ärgert, aber das ist hier nicht mein Thema).“

        Und nochmal: Selbstverständlich spielt die Tonlage eines Textes eine Rolle. Hätte der Text diesen Titel, wenn Gerhard den Ton nicht scheiße gefunden hätte? Hätte er seine Leser genauso zum Lachen aufgefordert, wäre Margrets Text eine übersachliche, wissenschaftliche Abhandlung über PU gewesen?

        Margrets Text zu dekontextualisieren, völlig auszublenden, WARUM sie PU hier kritisiert (nämlich, weil der selbsternannte PUA Pütz von Frauen auf süffisante Weise etwas fordert, was er mit seinem Lebensstil selbst nicht zu leisten bereit ist), ist unredlich, da PU nicht mal das Thema ist. Aber das merkt man natürlich nicht, wenn man die Zusammenhänge bewusst außen vor lässt. Gerhard hat Pütz‘ Text ja auch nur „überflogen“ (er hat nämlich doch zwei Klicks hingekriegt – Halleluja).

        „Das ist zu kurzschlüssig. Denn man müsste zuerst klären, warum hier wer den Text von Margret als Frechheit liest. “

        Das habe ich bereits: Weil die Satire nicht erkannt wurde.

        „Liegt es tatsächlich an der Tonalität, also an dieser merkwürdigen Kumpelhaftigkeit? Oder gibt es vielleicht doch andere Gründe? Du gehst dieser Frage nicht nach, sondern nimmst einfach an, dass es der Pützhafte Stil ist, der hier für Proteste sorgt.“

        Ja, sicher.

      • Margret schreibt:

        Nicht nur die Tonalität, siehe unten. Es geht um das Gesamtbild des Textes, das ich über eine Übertragung parodiert habe.

  10. Shark schreibt:

    Nur um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Der obige Text, kindischerweise von Gerhard als „ernst gemeint“ erklärt, ist eine PARODIE!!! auf diesen Text hier:
    http://www.casanovacoaching.de/?s=liebe+frauen

    • Shark schreibt:

      Wirklich billig, dass man sowas abziehen muss. Wirklich billig. Jetzt kann ich mir immerhin vorstellen, woher die Annahme kommt, dass Feministen grundsätzlich biologiefeindlich, anti-wissenschaftlich, männerfeindlich etc. sind. Wie viele Texte werden denn noch absichtlich nicht als das erkannt, was sie sind, bzw. Sätze aus dem Kontext gerissen, etc.?

      Wenn Leute wie etwa Gerhard hier Hinweise auf den Ursprung/die Motivation gewisser Texte verschleiern (er hat es nicht mal geschafft, auf Marens Blog zu verlinken, wo Margrets Beitrag ursprünglich stand), aus dem Kontext reißen, entscheidende Dinge weglassen, und so weiter, dann muss natürlich ein gewisser Eindruck entstehen.

      Und das alles nur, weil es Gerhard bei Onyx zu „feindselig“ zuging. Naja, hier findet es eben niemand der Mühe wert, kritisch zu hinterfragen, hier klopft man sich lieber gegenseitig auf die Schulter, weil man ein weiteres aufmerksamkeitssüchtiges verwöhntes Prinzesschen gefunden zu haben glaubt. Weil es so schön ins vorgefertigte Feindbild passt.
      Peinlich.

      • Robin schreibt:

        „Und das alles nur, weil es Gerhard bei Onyx zu “feindselig” zuging.“

        Er soll mal einen Tag als Feministin im Netz unterwegs sein, dann weiß er, wie es ist, feindselig angegangen zu werden.

      • petpanther schreibt:

        Find ich jetzt nicht so.

        Eher eine Projektion von euch.

      • petpanther schreibt:

        @Robin

        Wer dreiste und unverdiente Forderungen stellt oder sich üble Unterstellungen zwecks Vorteilsuche leistet, muß dann auch Kritik abkönnen.

        Und nicht unehrlich als z.B. „Harassment“ hinstellen. Auf diesen sozialen Betrug und soziale Beutelschneiderei fallen immer weniger herein.

      • Shark schreibt:

        Derjenige, der projiziert, bist du.

      • Robin schreibt:

        „Das ist ja alles nur Projektion von euch“. Das klingt ja fast so wie „Aber-aber-aber ich finde Gabriele Kuby total seriös“. Erzähl’s der Wand in deiner Gummizelle, ey.

  11. Margret schreibt:

    Ich finde das gerade recht amüsant. Denn dieser Text von Gerhard zeigt ganz deutlich, dass Herrn Pütz Text genau so anmaßend war, wie wir ihn verstanden haben.

    Zum Hintergrund: Max Pütz hat einen Text geschrieben, in dem er Frauen sehr deutlich nahelegt, doch besser die klassische Rolle als Hausfrau und Mutter auszufüllen. In dem er Frauen als vom Feminismus und der Wirtschaft verführt darstellt. Feminismus und Wirtschaft hätten in einer Art „unheiliger Allianz“ Frauen zur Berufstätigkeit verführt, um an deren Geld zu kommen. Obwohl diese das eigentlich nicht wollten und Berufstätigkeit gar schröklich wäre (allerdings für Männer dann doch wieder nicht). In dem er sogar „Karrierefrauen“ dazu auffordert, keine Kinder zu bekommen (Karrieremänner aber nicht). Dies alles garniert mit jeder Menge anmaßender und manipulativer Sätze und einem falsch kumpelhaft-freundschaftlichem Ton. In der darauffolgenden Diskussion bei maren wurde wiederholt behauptet, er habe das alles ja wirklich nur nett gemeint.

    Ich habe als direkte Antwort darauf Herrn Pütz Text genommen und ihn satirisisch / parododistisch auf PU umgemünzt (das ist wirklich leicht zu erkennen, legt man beide Texte nebeneinander), um zu zeigen, dass der ursprüngliche Text sehr wohl anmaßend und falsch-freundlich ist.

    Dafür liefert mir nun Gerhard freundlicherweise die Bestätigung. Danke!

    „In süßem pseudorironischen Ton erzählt uns Margret was gut ist für uns. Die klassische Beziehung. Und wie unklug es doch ist, sein Geld für PU-Seminare auszugeben. “

    Kapierst du es? In süßem (leider nicht ironischem) Ton erzählt uns Max Pütz, was gut für uns Frauen ist. Die klassische Mutterrolle. Und wie unklug es doch ist, für Geld zu arbeiten.

    Mit anderen Worten: Ich habe euch einen Spiegel vorgehalten. Offenbar habt ihr darin ein Monster gesehen, das ihr nun brüllend bekämpft. Ich kann nichts dafür, wenn ihr Probleme mit dem habt, was da im Spiegel zu sehen ist.

    • LoMi schreibt:

      So, ich habe mir die Sache jetzt noch mal angeschaut. Ich stimme Euch zu: Gerhard hat die Satire nicht verstanden, sondern sie für bare Münze genommen. Ob die Satire inhaltlich sticht, vermag ich nicht zu sagen. Den Pütz wird sie schon angemessen karikieren.
      Robins persönliche Attacken hingegen sind überhaupt nicht hilfreich, sondern bloß autoritärer Vorwurf, dass man zu doof oder zu unwillig sei, einen Text zu verstehen. Das sollte so nicht in die Schule, so ein Verhalten.

      • LoMi schreibt:

        „Offenbar habt ihr darin ein Monster gesehen, das ihr nun brüllend bekämpft. Ich kann nichts dafür, wenn ihr Probleme mit dem habt, was da im Spiegel zu sehen ist.“

        Wenn man genau hinschaut, ist die Maskublase hier doch recht zurückhaltend und kaum einer geht auf den Text von Gerhard inhaltlich ein.

      • Shark schreibt:

        „Wenn man genau hinschaut, ist die Maskublase hier doch recht zurückhaltend und kaum einer geht auf den Text von Gerhard inhaltlich ein.“

        Den Eindruck teile ich nicht wirklich. Hier wird reflexiv PU verteidigt, Margret als „Prinzessin“ bezeichnet und die „hohe Erwartung von Frauen“ kritisiert. Sieht mir nicht danach aus, als würden die Leute Gerhards Text nicht ernst nehmen. Oder ist das bei jedem Thema hier so?

      • LoMi schreibt:

        Shark,

        „Hier wird reflexiv PU verteidigt, Margret als “Prinzessin” bezeichnet und die “hohe Erwartung von Frauen” kritisiert. Sieht mir nicht danach aus, als würden die Leute Gerhards Text nicht ernst nehmen. Oder ist das bei jedem Thema hier so?“

        Einige verteidigen PU, nicht alle. Insgesamt sind es sehr wenig Kommentare. Die meisten Kommentare wurden nach Robins Einlassung geschrieben. Gerhard hat mit seinem Text in der Masse eigentlich nur randständige Bemerkungen eingeheimst. Man kann das sicher mal genauer machen: Wer klopft ihm richtig auf die Schulter? Wer geht auf Gerhards einzelne Aussagen ein? Im Gegensatz dazu: Wer nutzt das Thema für Aussagen zu anderen Dingen, die mit Gerhards Attacke auf Margret nichts zu tun haben?

        Kurz: der Text hat nicht gerade zu einer Kommentarexplosion geführt.

      • petpanther schreibt:

        „Und warum muss eigentlich alles immer mit politischen Debatten zu tun haben?“
        sagte der selbstgefällige Feindbildpfleger, Verdreher und Politisierer.

      • Robin schreibt:

        Klar, jetzt bin ich es wieder :DDD

        Du brauchst keine Angst haben. Zwölfjährige führen sich nicht so auf wie die meisten Kommentatoren hier, also besteht dahingehend keine Gefahr.

      • Robin schreibt:

        „Einige verteidigen PU, nicht alle. Insgesamt sind es sehr wenig Kommentare. Die meisten Kommentare wurden nach Robins Einlassung geschrieben. “

        Vor allem waren es 8 Likes und ca. 20 Kommentare, als ich meinen ersten dezenten Hinweis gab. Ab da dann entsetzte Stille an der sich gerade formierenden Humorfront. Was wiederum ziemlich lustig war 😀

      • Margret schreibt:

        Aha. Ihr dürft also persönlich werden (siehe die ersten Kommentare oben), Robin aber nicht mal im geringsten?

      • Margret schreibt:

        @ LoMi Wie darf ich eigentlich diesen Beitrag von dir in Bezug auf meinen Text verstehen?

        „Das ist gar nicht lustig. Schlimm, dieser Gerhard. Ein Skandal, was er z.B. hier sagt:

        “Ich treffe mich dann lieber weiter mit großartigen, selbstbewußten, emanzipierten und dadurch sehr attraktive Frauen. Und lasse die häßlichen Feministinnen links liegen.”

        Ich habe schon mal meine Twitterarmee generalmobilisiert. Dann kann der Gerhard was erleben. Allerdings fehlt mir noch der passende -ismus. Lookismus ist es nicht unbedingt, da Gerhard hier ja eher Ausstrahlungs-Shaming betreibt. Kann da bitte mal jemand helfen?“

    • mitm schreibt:

      Als Testleser, der sich nicht für PUA interessiert, daher auch wenig darüber weiß und nicht die Seite von Herrn Pütz liest — bin ich nach diesem Outing jetzt überhaupt noch ein richtiger Masku? Egal, da muß ich jetzt durch — habe ich mir Deinen Text jetzt auch unvoreingenommen durchgelesen. Ich fand ihn ganz amüsant, vermutlich weil ich der Kernaussage, für PU-Kurse kein Geld auszugeben, zustimme. An zwei oder drei Stellen ist der Text einen Tacken zu hämisch, aber sowas passiert mir auch, würde ich jetzt mal nicht überbewerten.

      Am meisten wundert mich nach der Lektüre die Gemütsaufwallung, die der Text und/oder das Thema PU verursachen. Grob geschätzt dürften das jährlich nur ein paar hundert Teilnehmer in D sein, die an solchen Kursen teilnehmen, und einige tausend Männer, die versuchen, mit PU bei den Frauen Erfolg zu haben. Bei geschätzten 10 Mio Männern im verpartnerungsfähigen Alter sind das mikroskopische Minderheiten. Im Gegensatz dazu steht das Thema bei den Blogposts bei Onxy & Co. und hier und erst recht bei der Zahl der Kommentare ganz weit oben auf der Aufmerksamkeitshitparade.

      Ich frage mich gerade, ob man sich als Masku nun unbedingt mit dem Thema beschäftigen muß, auch wenn man keine Lust dazu hat, und ob das Thema PU irgendwas mit Maskulismus zu tun hat. PU und MGTOW sind in meiner Wahrnehmung zwei Enden einer Skala, für wie wichtig man Frauen in seinem Leben hält (100% vs. 0%) und welchen Aufwand dafür man treibt. Das ist vor allem eine private Entscheidung, die ich nicht politisch verbrämen würde (da wir ja für Rollenvielfalt sind, sind wir natürlich prinzipiell dafür, daß das jeder so hält, wie er will; schlechtes Benehmen ist davon ausgenommen).
      Also ich halte PU für ein Nicht-Thema. So ähnlich wie man nicht die Verkehrsprobleme lösen kann, indem man über die Drängler auf der Autobahn bei Tempo 200+ diskutiert.

      • LoMi schreibt:

        Mitm

        In der Tat, PU ist ein Randthema. Der politische Gehalt von PU ist auch eher gering. Man kann PU mühsam politisieren. Aber das empfinde ich als irgendwie falsch. Ob man als Mann Sex hat, Chancen darauf hat und ob man sich verunsichert beim Flirten fühlt, ist eigentlich keine politische Frage, es ist eine kulturelle. Politische Fragen sind Machtfragen, haben etwas mit dem Staat zu tun. Da gehört der Flirt einfach nicht hin.

        Möglicherweise erscheint PU für eine Art Maskulismus der alltäglichen Lebensführung interessant. Allerdings ginge mir da der gängige Szenesprech gewaltig auf den Nerv. Ich möchte letztlich gerne anschlussfähig bleiben und nicht in einer Szene verschwinden, weil mich außerhalb keiner mehr versteht. Auch ist PU für mich schon lebensphasentechnisch gesehen uninteressant: Ich bin vom Markt.

      • Shark schreibt:

        Offenbar hast du es doch nicht komplett verstanden. Hier ging es ja auch nicht um die Wichtigkeit des Themas PU, sondern um Pützens großkotzigen, gönnerhaften Text. Sie hätte auch seine Polyamorie zum Thema machen können, oder seinen Kapitalismus.

      • LoMi schreibt:

        Shark

        „Offenbar hast du es doch nicht komplett verstanden. Hier ging es ja auch nicht um die Wichtigkeit des Themas PU, sondern um Pützens großkotzigen, gönnerhaften Text.“

        Doch, das habe ich verstanden, dass Margret eben diese Art und Weise karikiert hat. Ich habe hier aber auf Man in the middle reagiert und da ging es um ein etwas anderes Thema.

      • Shark schreibt:

        Ich habe ja auch mitm gemeint, nicht dich.

      • mitm schreibt:

        @ Shark „Hier ging es ja auch nicht um die Wichtigkeit des Themas PU, sondern um Pützens großkotzigen, gönnerhaften Text.“

        Es ging mir um die Wichtigkeit von Herrn Pütz in Eurer Realitätswahrnehmung.
        Den Text von Pütz habe ich nicht gelesen und werde ihn auch nicht lesen, weil ich Pütz und ein Dutzend andere PUA-Anbieter nicht für wichtig halte.
        Kann aber sein, daß ich damit falsch liege, weil in Maskulismus vs. Feminismus-Debatten dieses Thema von der Frauenseite immer wieder hochkommt. Ich habe oft den Eindruck, daß feministische Bloggerinnen wie hypnotisiert von solchen provokanten Figuren sind und daß „Feminismus (TM)“ vor allem damit zu tun hat, wie man sich fühlt bzw. gerade ärgert und welche Lebenseinstellung man hat. Das hat für mich aber nichts mit politischen Debatten zu tun.

      • Shark schreibt:

        Wenn wir schon von der Realitätswahrnehmung sprechen: wie oft geschieht es, dass MRAs sich auf die Aussage einiger weniger provokanter Feministen versteifen?
        So gesehen könnten es sich Feministen eigentlich überhaupt sparen, auf MRAs einzugehen, nicht nur auf Pütz, denn sie alle gehören eigentlich eher einer Randgruppe an. Die meisten Menschen interessieren sich doch eher peripher für Geschlechterthemen.
        Dazu kommt, dass Pütz schon eine gewisse „Berühmtheit“ erreicht hat, im Gegensatz zu vielen anderen Männerrechtlern, die es nicht bis ins Fernsehen schaffen.
        Und warum muss eigentlich alles immer mit politischen Debatten zu tun haben?

      • petpanther schreibt:

        “Und warum muss eigentlich alles immer mit politischen Debatten zu tun haben?”
        sagte der selbstgefällige Feindbildpfleger, Verdreher und Politisierer.

      • Shark schreibt:

        „sagte der selbstgefällige Feindbildpfleger, Verdreher und Politisierer.“

        Wie dramatisch. Wahrscheinlich fresse ich auch kleine Kinder.

      • petpanther schreibt:

        Vielleicht.

        Zumindest tummelst du dich vorlaut auf der Spielwiese der feministisch geprägten SJWs, bisschen abgemildert, aber so in etwa beschrieben wie dieses:

        „Es ist relativ einfach, diejenigen zu erkennen, die die entsprechende Entwicklungsleistung nicht erbracht haben: Sie können anhand von zwei Kriterien erkannt werden:
        ◾Sie verursachen Dritten Externalitäten, indem sie physische, psychische oder intellektuelle Übergriffe auf deren Integrität vornehmen.
        ◾Sie vertrauen darauf, dass jene Dritte die Externalitäten hinnehmen. Sie ruhen sich auf der Liberalität ihrer Opfer aus und kalkulieren damit.“

        (Tit-for-Tat: Liberale Moral, sciencefieles.org)

        Erkennst du dich wieder?

      • Shark schreibt:

        „Erkennst du dich wieder?“

        Nein.

        Als Troll bezeichnet man im Netzjargon eine Person, welche Kommunikation im Internet fortwährend und auf destruktive Weise dadurch behindert, dass sie Beiträge verfasst, die sich auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken und keinen sachbezogenen und konstruktiven Beitrag zur Diskussion enthalten, mit der Motivation, eine Reaktion der anderen Teilnehmer zu erreichen.

        Erkennst du dich wieder?

      • Shark schreibt:

        (Zitat von Wikipedia)

      • petpanther schreibt:

        … sagte der Dieb, der haltet den Dieb schrie 🙂

        Gewandt, aber dennoch blieb da nur noch

        „Troll“, „Hater“, „MRA“, …

        Wie in der geposteten Beschreibung bereits auch dargestellt.

      • LoMi schreibt:

        Dass politische Gegner sich jeweils als unmoralisch oder unfähig beschimpfen, gehört zu den üblichen Ritualen. Rituale sind es deshalb, weil sich alsbald die Kommunikation einpendelt auf den Austausch erwartbarer Vorwürfe.

        Das Einzige, was dieses Ritual noch spannend machen könnte, wäre jetzt ein Wettbewerb, der die längste Abfolge von Beschimpfungen ohne Wiederholungen prämiert.

        ^^

      • Shark schreibt:

        Nun, ich habe nicht mit den Beschimpfungen angefangen, aber ich werde damit aufhören und petpanther schlicht ignorieren.

      • petpanther schreibt:

        Smug 🙂

        Ich reagiere auf deine ungereimten Unterstellungen, die du absonderst.

        Deshalb mein Post, der genau das beschreibt.

      • mitm schreibt:

        @Shark um 13:06: „wie oft geschieht es, dass MRAs sich auf die Aussage einiger weniger provokanter Feministen versteifen?“

        Gute Frage, wenn auch zu einem anderen Thema. Die Antwort (bzw. meine Antwort) auf das „wie oft“ hängt davon ab, wie „provokante Feministen“ definiert ist.
        Am meisten provozieren mich Feministen, die viel politische (ersatzweise mediale) Macht haben und diese gegen Männer mißbrauchen, aktuell Frau Schwesig und Co., die GG Art. 3 gezielt für Männer außer Kraft setzen und die ich für die gefährlichste verfassungsfeindliche Organisation (quer über Parteigrenzen hinweg) halte. Die hanebüchenen Argumente und den Verfassungsbruch von Frau Schwesig greife ich so oft wie möglich an, andere MRAs auch.

        Wenn mit „provokante Feministen“ die Mädchenmannschaft, Frau Schrupp, Sanczny oder andere Fanatiker gemeint sind: mit denen geht es mir so ähnlich wie mit Pütz und Co.: Ich ignoriere sie, wenn möglich. Durch die Verwendung von Gender-Tiefstrichen oder ähnliche Symptome einer erfolgreichen Gehirnwäsche zeigen mir solche Leute sehr deutlich, daß sie nicht mehr ernst zu nehmen sind, und ich stoppe bei solchen Indizien sofort eventuelle Lektüre (inkl. facepalm). Deswegen funktionieren diese Provokationen bei mit nicht.
        Es gibt MRAs, die lassen sich davon provozieren und verschleißen sich in Diskussionen mit solchen Fanatikern. Jeder nach seiner Facon, mir ist meine Zeit dafür zu schade. Wenn Deine Frage als Aussage gemeint war, man sollte das nicht tun, dann stimme ich zu.
        Vielleicht hast Du „provokante Feministen“ aber noch ganz anders gemeint.

        „So gesehen könnten es sich Feministen eigentlich überhaupt sparen, auf MRAs einzugehen, …“
        Das ist leider richtig, so sind die realen Machtverhältnisse nun einmal. Um ehrlich zu sein habe ich mir die Frage auch schon gestellt, warum Ihr Euch überhaupt mit MRAs beschäftigt. Ich kann nur spekulieren. Langeweile? Lust auf einen kleinen Streit?

        „Und warum muss eigentlich alles immer mit politischen Debatten zu tun haben?“
        Weil Feminismus 101 uns lehrt: das Private ist politisch.
        Aber ich argumentierte ja eigentlich dagegen, aus privaten PU-Balztechniken etwas politisches zu machen. LoMi (um 11:51) hat diesen Punkt ja noch vertieft.

      • Shark schreibt:

        Tja, das Dumme ist nur, wenn Feministen sich NICHT mit Maskulisten beschäftigen, wird wieder beklagt, dass sie nicht diskurswillig sind. Wie man’s macht ist es falsch.

      • mitm schreibt:

        @ Shark: „Wie man’s macht ist es falsch.“

        Tut mit leid, wenn der Eindruck entstanden sein sollte, ich hätte behauptet, daß Ihr etwas falsch macht, war nicht meine Absicht.
        Ich verstehe nicht genau, was Euch antreibt und habe nur spekuliert, ganz wertfrei. Ich habe übrigens selber ab und zu Langeweile oder Lust auf einen kleinen Streit (im Sinne von Debatte, nicht von Provokationen). 😉

      • petpanther schreibt:

        „Tja, das Dumme ist nur, wenn Feministen sich NICHT mit Maskulisten beschäftigen, wird wieder beklagt, dass sie nicht diskurswillig sind. Wie man’s macht ist es falsch.“

        Vielleicht bin ich ja auch einer der sich mit feministischen Fanatikern verschleißt. Mea Culpa.

        Aber obiges Unschüldchengetue, bei voriger kerniger aggressiver Unterstellungsrhetorik …

        Prahlerisch aggressiv, verlogen unterstellend oder leugnend um dann großkotzig (um mal im gewählten Jargon zu bleiben) den Streit zu suchen. Und sich dann weibisch über die ach so bösen über PUs mit z.B. „… Pützens großkotzigen, gönnerhaften Text“ zu beschweren.

        Den ich im übrigen auch nicht so wirklich charmant finde.

        Und dann diese bösen, bösen Maskus!

        Wie man’s macht ist’s halt falsch. Yup. So bestimmt.

  12. Graublau schreibt:

    Es wäre tatsächlich einmal interessant, den Originaltext von Maxmilian Pütz und die Rezeptionen von „Meinungen und Deinungen“, Marenleinchen und Margret zu besprechen. Mir gefällt Pütz‘ Artikel aus folgenden Gründen nicht:

    – Bei mir würden bereits bei der Anrede die Rollläden runtergehen. Wenn mir jemand sagt, er möge mich doch sehr und ich möge nicht falsch verstehen, was er jetzt sage, dann erwarte ich, dass mir jemand etwas ziemlich Fieses sagt, aber nicht in Kauf nehmen will, dass ich ihn dafür nicht mehr mag. Das ist das Gegenteil von souverän.
    – Ich würde mir diese „Kumpelhaftigkeit“ auch nicht in einem Artikel gefallen lassen. Das wirkt total schmierig auf mich.
    – Wenn ein Mann versucht, „den“ Frauen etwas zu erzählen… dann kann das nur daneben gehen. Es ist so wie wenn eine Frau versucht, „den“ Männern etwas zu erzählen. Zu Recht wehren sich inzwischen Männer dagegen, dass ihnen Frauen vorschreiben wollen, wie sie die Welt zu sehen haben (ein Klassiker des Radikalfeminismus, in dem keine unabhängigen männlichen Sichtweisen akzeptiert werden).
    – Pütz spielt letzten Endes so etwas wie den Ritter, der die Frauen vor ihrem drohenden Schicksal der Unzufriedenheit retten will und ihnen deswegen sagt, dass sie vom kapitalistischen System betrogen werden. Das ist aber überflüssig, denn diejenigen Frauen, die überhaupt Karriere machen können, müssen so etwas selbst erkennen können angesichts der notwendigen Vorbildung. Die Annahme, (diese) Frauen wüssten das nicht und man müsste sie aufklären, ist ähnlich bevormundend (und letzten Endes Frauen nicht für voll nehmend) wie die „Aufklärung“ an Männer, Vergewaltigung sei böse (die auf der Annahme beruht, Männer wüssten das allgemein nicht).
    – Es gibt aus meiner Sicht keinen Grund, sich derart an Frauen zu wenden, selbst wenn die meisten in eine „Karrierefalle“ tappen würden und dann unglücklich wären. Die richtige Antwort wäre „Trefft Entscheidungen und lebt mit den Konsequenzen“.
    – Warnungen vor dem kapitalistischen System oder der Hinweis darauf, dass nicht „das Patriarchat“ gegen „die Frauen“ kämpft, sondern eine kleine Elite weite Teile der Bevölkerung ruhig halten will, lasse ich mir gerne geben von einem Linksliberalen (Arne Hoffmann), einem SPD-der-alten-Schule-Nahen (Lucas Schoppe) oder einem belesenen Linken (Leszek), aber nicht von einem Unternehmer, der sich frei entschieden hat (!), Teil des Systems zu sein, das angeblich so böse ist. Dass Männer, gerade weil sie so an die Familie denken, viel zu viel Zeit auf der Arbeit verbringen, ist ein tragischer Grundkonflikt, den etwa Schoppe bereits angesprochen hat und sicherlich eine Erwähnung wert.

    • Robin schreibt:

      „Dass Männer, gerade weil sie so an die Familie denken, viel zu viel Zeit auf der Arbeit verbringen, ist ein tragischer Grundkonflikt, den etwa Schoppe bereits angesprochen hat und sicherlich eine Erwähnung wert.“

      Zeigst du mir, wo Pütz das als „Grundkonflikt“ darstellt? Mir schien es eher, als sei er damit völlig okay, solange das Haus geputzt ist und die Frau ihm den Anzug runter reißt, sobald er durch die Tür kommt.

      • LoMi schreibt:

        Robin

        der „tragische Grundkonflikt“ ist eine Formulierung und ein Statement von Graublau und nicht von Pütz. Graublau sagt, dass er sich von Pütz zu diesem Thema nicht belehren lassen mag und dass für Graublau andere Personen zu diesem Thema aussagekräftiger sind. Es ist also eine Kritik an Pütz.

      • Robin schreibt:

        „der “tragische Grundkonflikt” ist eine Formulierung und ein Statement von Graublau und nicht von Pütz. “

        You don’t say?

        „Graublau sagt, dass er sich von Pütz zu diesem Thema nicht belehren lassen mag und dass für Graublau andere Personen zu diesem Thema aussagekräftiger sind. Es ist also eine Kritik an Pütz.“

        Nein. Er sagt, dass er sich nicht zum Thema „Ausbeutung durch unser kapitalistisches System“ von Pütz belehren lassen will. Den Grundkonflikt „Männer als Ernährer einer Familie, von der sie wegen Überarbeitung kaum was haben“ ist durchaus ein wichtiges Thema. Aber eines, das ich in Pütz‘ Text nicht sehe – weil er nicht mal DAS hinkriegt.

      • LoMi schreibt:

        „Den Grundkonflikt “Männer als Ernährer einer Familie, von der sie wegen Überarbeitung kaum was haben” ist durchaus ein wichtiges Thema. Aber eines, das ich in Pütz’ Text nicht sehe – weil er nicht mal DAS hinkriegt.“

        Gut, ich verstehe jetzt, dass Deine Formulierung oben so gemeint war, dass dieses Thema bei Pütz fehlt.
        Die Pützianer müssen dazu was sagen.
        Ich würde vermuten, als Kinderlosem ist ihm das Thema halt zu fern.

      • Graublau schreibt:

        @LoMi, Robin: Ihr habt beide Recht. Ich hätte das genauer formulieren müssen.

        Der von Lucas Schoppe thematisierte Grundkonflikt wäre das, was ich bei Maximilian Pütz gerne als Körnchen Wahrheit finden würde. Natürlich entscheiden sich Männer nicht frei dafür, soviel zu arbeiten, weil sie so geil auf die Arbeit sind. Meistens gibt es nur die Wahl zwischen „voll Stoff und darüber hinaus“ oder „gar nicht“ – und „gar nicht“ ist keine Option, wenn man eine Familie versorgen will. Dass gerade das Verantwortungsgefühl Väter dazu bringt, wenig Zeit mit der Familie zu verbringen, wäre der interessante, diskutierenswerte Aspekt.

        Meine Kritik an Pütz gründet sich also nicht darauf, dass es sich über das Thema Arbeitsbelastung nicht zu diskutieren lohnt, weil das Unsinn wäre. Im Gegenteil, am Beispiel Lucas Schoppe sieht man, wie so etwas gut geht. Ich sehe nur wenig Möglichkeiten, Pütz auf der Linie zu verteidigen „naja, ok, Tonfall und Haltung waren schlecht, aber er spricht ja wenigstens wichtige Themen an“ (was übrigens Gift für jede konstruktive Diskussion ist, ich habe das schon bei anderen Zusammenhängen erlebt).

      • Gerhard schreibt:

        Das mal an diese Stelle, damit es nicht untergeht Robin schreibt weiter oben:

        „So unterstellt mir Gerhard einerseits, ich würde nur Extrempositionen einnehmen und deshalb könne man mit mir nicht diskutieren“

        Nein, das habe ich Dir eben nicht unterstellt, Du bestätigst aber auf der Metaebene meinen Vorwurf an Dich. Ich diskutiere nämlich gerne mit Dir. In den Momenten, in denen Du dich auf Extrempositionen zurückziehst ist das aber leider recht schwer. In diesem Sinne: Schön, daß Du da bist.

    • marenleinchen schreibt:

      @graublau
      Das siehst du völlig falsch, Pütz trägt hier nur völlig sachlich seine Meinung dar, er will niemanden belehren. Das wird er wohl noch mal sagen dürfen!!!
      Zudem, du bist bestimmt hässlich und hattest noch nie einen echten Kerl, wenn du denn mal einen hast erledigt sich das Problem doch von selbst.
      Ach ja, und aus nem brennenden Haus dürfte man dich auch nicht ziehen.

      (So sprachen zumindest Pützens Anhänger auf meinem Blog und bei Facebook)

    • Margret schreibt:

      Dann sind wir uns ja weitgehend einig. Danke graublau für die unaufgeregte und reflektierte Reaktion (ohne Ironie, ich finde das wirklich angenehm bei deinen Texten).

  13. Gerhard schreibt:

    Nochmal zur Klarstellung. Margrets Text ist keine Satire. den Begriff könnt ihr gerne mal auf Wikipedia nachschlagen.

    Erstmal, donotlink in diesem Kontext zu benutzen ist so dermaßen dämlich, man zeigt eigentlich nur, daß man weder das Internet noch Google verstanden hat.

    Zweitens, anstatt einfach mal den Text von Pütz zu zitieren wird irgendwo auf einen anderen Blog verwiesen, auf dem dann irgendwie ein Link zu finden sei.

    Drittens, ja ich habe Pützens Text überflogen. Und ich finde, da ist einiges dran, worüber es sich lohnt zu diskutieren. Das ist leider nicht bei Margret, sondern anderswo geschehen, zb bei mundd sowie in der Kommentarspalte bei Onyx mit Hilfe von Adrian. Haben auch alle (wirklich alle, Ihr wißt wen ich meine) bemerkt, daß ich mir Pützens Text und Meinung nicht zu eigen mache? Ja? Danke.

    Allerdings muß auch eine Satire für sich stehen können und bisher hat niemand erklärt, welche der von mir aufgegriffenen Passagen NICHT Margrets Meinung sind. Und genauso steht auch mein Artikel für sich: PU ist nicht das Werkzeug des Teufels und die geballte feministische Kritik an PU zeugt von viel Irrationalität. Und der Erklärungsansatz, daß PU Frauen und ihre Befindlichkeiten von dem Podest männlicher Gedanken vertreibt, daß dieser Furor daraus gespeist wird, scheint mir nicht so ganz unwahrscheinlich zu sein, insbesondere wenn ich die Kommentare hier und bei Onyx lese. Wuff, wuff!

    Schon klar, daß da das Wehgeschrei bei den Feministinnenfreundinnen groß ist. Die Sache mit den Monstern und den Spiegeln, liebe Margret, ist ein gekonntes Stück Demagogie, sie ist leider nur bösartig aber nicht treffend.

  14. Margret schreibt:

    Es ist eine Parodie mit satirischen Elementen. Um ganz genau zu sein. Das schrieb ich auch bereits drüben bei Onyx.

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