Warum ich Hollaback bedenklich finde

Sie haben heute einer unbekannten Frau “Guten Tag” auf der Straße gewünscht? Damit könnten sie demnächst als Perverser, der Frauen belästigt, im Internet an den Pranger gestellt werden! Womöglich mit Foto. Der Ort, wo Sie die Frau gesehen haben, wird sowieso veröffentlicht, so dass Sie da nie wieder in aller Ruhe hergehen können. Das ist die Welt, wie sie laut Hollaback aussehen sollte.

Na, klingt das aufgeregt oder übertrieben? Dann schauen wir uns doch einmal die Fakten an.

Was ist geschehen? Am 28.10. wurde bei Youtube ein Video veröffentlicht, das bislang mehr als 35 Millionen mal angesehen wurde. Es trägt den Titel „10 Hours of Walking in NYC as a Woman“ („10 Stunden als Frau durch New York City gehen“, meine Übersetzung). Es ist das erste und bisher einzige Video dieses Nutzers, der sich „Street HarassmentVideo“ nennt („Video über Belästigung auf der Straße“, meine Übersetzung).

Das Video wurde von einer Agentur produziert, die sich dem Namen nach auf virale Videos spezialisiert hat. Die gezeigte Frau ist eine professionelle Schauspielerin.

Was zeigt man uns? Als was verkauft man das? Was will man damit erreichen?

Titel und Texttafeln im Video suggerieren, dass zehn Stunden Material verwendet wurden. Das Endprodukt ist keine zwei Minuten lang (1:56). Um zu messen, wieviel man von dem Gang durch die Straßen New Yorks zu sehen bekommt, sind von der Gesamtlaufzeit des Videos die Teile abzuziehen, in denen die Schauspielerin noch nicht losgegangen ist und in denen nur Text vorkommt.

Die intendierte Botschaft des Videos erscheint ganz am Ende: Es seien mehr als 100 verbale Belästigungen auf der Straße gewesen. Um zu helfen, solle man „Hollaback!“ spenden, einer gemeinnützigen Organisation, die sich dem Ziel gewidmet habe, Belästigung auf der Straße zu beenden. Hollaback selbst läßt ebenfalls keinen Zweifel daran, wie das Geschen zu interpretieren ist, und verwendet die Überschrift „You won’t believe how many times this woman gets harrassed in 10 hours.“ („Ihr werdet nicht glauben, wie oft diese Frau in 10 Stunden belästigt wurde.“, meine Übersetzung). In der Kurzbeschreibung des Videos wird außerdem auf einen Artikel verwiesen, laut dem das Video erschreckend sei und die meisten Leute, die es gesehen haben, schockiert seien, womit Frauen jeden Tag zurechtkommen müssten.

Zur Erinnerung: Es ist eine Kampagne und es geht ums Geldeinsammeln. Alles, was darum herum geschieht, was also die Schauspielerin, die Macher oder Leute von der beworbenen Organisation in Interviews sagen oder von sich aus schreiben, ist mit Vorsicht zu genießen.

Und natürlich muss auch das eigentliche Video unter diesem Gesichtspunkt betrachtet werden. Es ist keine Dokumentation und auch kein wissenschaftliches Experiment.

Was bekommen wir real in dem Video zu sehen? Sätze wie „Wie geht es Dir/Ihnen heute?“ oder „Einen schönen Abend!“, die mehrfach in der einen oder anderen Form fallen. Das ist natürlich nicht alles, aber auch diese Handlungen werden als Belästigungen verurteilt.

Zwei Männer stechen aus der Menge heraus: Das ist zum einen ein Typ, der angeblich mehrere Minuten neben ihr hergeht. Zum anderen gibt es einen hartnäckigen Anmacher, der sie eine ganze Weile von der Seite anquatscht.

Kritik

Doch hier läßt sich bereits ein Bruch zwischen Filmskript und Realität feststellen: Im echten Leben könnte man irgendwann anhalten und zum ersten Mann sagen: „Entschuldigen Sie, Sie kommen mir gerade zu nahe. Würden Sie bitte etwas Abstand halten oder woanders lang gehen?“ Und zum zweiten: „Nein, ich habe kein Interesse, bitte lassen Sie mich jetzt in Ruhe.“ Die Schauspielerin hingegen hatte die ausdrückliche Anweisung, nie zu reagieren. Beide Männer wussten das nicht und können davon ausgegangen sein, dass sie sich schon melden wird, wenn es ihr zuviel wird. Damit wir uns richtig verstehen: Niemand hat die Pflicht, auf jemand anderen verbal zu reagieren. Aber für gewöhnlich die Möglichkeit. So zu tun, als sei das anders, ist eine Verdrehung der Tatsachen.

Bald gesellten sich noch andere Interpretationen als die gewünschte hinzu: „Die Bösen“ in dem Video sind Schwarze und Latinos, kein Bevölkerungsquerschnitt. Ist das Video rassistisch? Mit derselben Methode könnten Rechtsextreme auch „zeigen“, dass ausländische Männer eine Bedrohung für „unsere“ Frauen darstellten. Zu diesem Vorwurf kam noch eine tiefer gehende Statistik-Kritik hinzu. Auch wenn das Video gerade nicht repräsentativ sein will (Kampagne, nicht Wissenschaft!), so hätte man eine bestimmte Ambiguität vermeiden können, was man gerade von Medienprofis verlangen darf. Eine Analyse der Schauplätze ergab, dass von den gezeigten Aufnahmen 59% aus Harlem stammen, 21% vom Time Square und mehr als die Hälfte sogar aus einer einzigen Straße. Hier wird also nicht eine Großstadt als Ganzes gezeigt (wie der Titel suggerierte), sondern der Fokus gezielt auf bestimmte Ecken gelegt. Und wer hätte das gedacht, es waren gerade nicht besonders feine Gegenden. Kommt zu dem Rassismus also auch noch Klassismus?

Ähnliche Videos, die in Auckland (Neuseeland), in Frankfurt am Main oder in Berlin-Neukölln gedreht wurden, konnten nicht ansatzweise überhaupt eine solche Ansprech-Frequenz belegen, wie sie in dem Originalvideo unterstellt wurde. (Diese Videos und Artikel halte ich insofern für glaubwürdiger, als die Autoren viel mehr von einem Skandalvideo profitiert hätten, in dem sie jeweils bei sich bzw. den Lesern vor der Haustür furchtbare Zustände gezeigt hätten.)

Was will Hollaback?

Halten wir fest: Einen guten Tag wünschen auf der Straße ist Belästigung, und Hollaback behauptet, Belästigung auf der Straße beenden zu können. Also will Hollaback verhindern, dass Leute auf der Straße jemandem einen guten Tag wünschen. Wie wollen sie das schaffen? Laut Eigenauskunft nicht durch eine Verschärfung des Strafrechts:

Question: Does Hollaback! endorse increasing criminalization of street harassment?

No. We believe that it is our role as advocates to steer policy makers away from measures that would increase criminalization, and toward measures that engage communities in prevention. As explained in Hollaback!’s article by Deputy Director, Debjani Roy, “Criminalizing verbal harassment and unwanted gestures is neither the final goal nor the ultimate solution to this problem and can, in fact, inadvertently work against the growth of an inclusive anti-harassment movement. The criminal justice system disproportionately targets and affects low-income communities and communities of color, as evidenced by policies such as New York City’s Stop and Frisk program and other degrading forms of racial profiling. Our objective is to address and shift cultural and social dialogues and attitudes of patriarchy that purport street harassment as simply the price you pay for being a woman or being LGBTQ. It is not to re-victimize men already discriminated against by the system.”

Kurioserweise wird hier die Befürchtung geäußert, mit solchen Maßnahmen würde man vermehrt arme und nichtweiße Männer treffen – also genau die Gruppen, aus denen sich in dem Geldeinsammel-Video die Bösen und Verdammenswerten rekrutieren. Hollaback hat aber ohnehin ein interessantes Menschenbild: Sie gehen davon aus, dass Frauen grundsätzlich die Wahrheit sagen („Our site is premised on the idea that women tell the truth“). Mit anderen Worten: Frauen sind die besseren Menschen.

Was Hollaback also tut: Sie veröffentlichen Geschichten von Leuten, die sich belästigt fühlen. Dabei wird die genaue Adresse, wo diese Belästigung geschehen sein soll, angegeben sowie – etwa in den USA – wenn möglich auch ein Foto des Beschuldigten. Und damit sind wir bei dem angelangt, was ich im ersten Absatz behauptet hatte.

Wie bereits Don Alphonso feststellte (alternative URL): Ziel ist es, einen digitalen Pranger zu errichten. Passenderweise verweist er auch auf Zensursula und die Methode, mit einem hehren Ziel und Emotionalisierung die Freiheit einzuschränken. Die Frage nach der Freiheit wurde dann folgerichtig von LoMi aufgeworfen.

Hollaback gibt es bereits in lokalen Versionen für Berlin, Chemnitz und Dresden. Die Berliner Sektion läßt keinen Zweifel darüber, wie Belästigung zu definieren ist: „Wenn es dir unangenehm ist, ist es nicht okay.“ In einem PDF, das unter „einige eher wissenschaftliche Definitionen“ einsortiert wurde, findet sich: „Sprachliche Handlungen des Street Harrassment können sein: verbale Akte (…) Fragen wie „Wo kommst Du her? (…)“, (…) nonverbale Akte (Blicke)“.

Miria listete kürzlich auf, was inzwischen alles als sexuelle Belästigung gilt, und kam zusammenfassend zu dem Ergebnis: Wenn das so ist, dann werden praktisch alle ständig belästigt und dann belästigen auch praktisch alle ständig.

Doch leider, leider hat in Deutschland die Rechtslage Hollaback dergestalt einen Riegel vorgeschoben, dass man nicht einfach Fotos von anderen Leuten hochladen kann, ohne selbst ernsthafte Konsequenzen fürchten zu müssen. Das bedauert Hollaback Berlin ausdrücklich in seinen FAQ:

Das mit den Fotos ist ja echt schlimm! Das klingt nach Selbstjustiz.

HALLO –> WIR VERÖFFENTLICHEN KEINE FOTOS!!!!

Tatsächlich basiert die Stärke der New Yorker HollaBack! Bewegung darin, mit der Handykamera Bilder der Angreifer_innen zu machen und diese auf dem Blog zu veröffentlichen. Es gibt auch eine Iphone App zu diesem Zweck.

Aber, wir hier in Deutschland haben andere Gesetze und dadurch einen anderen Handlungsspielraum. Wir veröffentlichen keine Bilder auf dem Blog – das könnte für uns als auch für die Einsender_innen Folgen haben, und das wollen wir nicht.

Ein Foto der belästigenden Person zu machen, kann auch gefährlich sein – die Person kann sich ertappt fühlen und noch aggressiver reagieren, als sowieso schon. Denn nochmal zur Erklärung: die Belästigung war schon der Angriff! Diese Form der Aggression – meist sexualisiert – basiert auf einer Schieflage im Genderverständnis. Bestimmte Körper sollen verfügbar, benutzbar und unterwürfig sein. Street Harassment ist nichts anderes als Kontrolle des (öffentlichen) Raumes – wer darf wann, wie, wo sein? Wie wird Raum benutzt und kontrolliert? Wer sitzt breitbeinig in der U-Bahn und wer macht sich klein und versucht, zu verschwinden, weil die männliche Aggression und Raumnahme zu bedrohlich scheinen?

Ansonsten ist es mit möglichen Skrupeln nicht weit her. Ein weiterer Teil der FAQ:

Ist das Veröffentlichen von Geschichten nicht Rufmord?

Eigentlich nicht. Ich wurde belästigt und nenne es beim Namen. Im besten Falle kann ich die Person identifizieren und mich und andere Betroffene stärken, indem ich eine Gegenöffentlichkeit schaffe. Welcher Teil davon „schädigt“ den Angreifer?!“

Die in letzter Zeit viel von mir gelesene Behauptung, radikale Feministen hätten ein Problem mit der Meinungsfreiheit und mit dem Rechtsstaat – wann habe ich sie zuletzt besser belegt bekommen als im Fall von Hollaback? Dabei handelt es sich nicht um eine vereinsamte Splittergruppe. Immerhin werden sie von Anne Wizorek in ihrem Buch „Weil ein Aufschrei nicht reicht. Für einen Feminismus von heute“ ausdrücklich empfohlen (S. 279 f.):

Hollaback (ihollaback.org) – ist eine weltweite Bewegung, die in New York City begann, und sexueller Belästigung im öffentlichen Raum den Kampf angesagt hat. Auf der Webseite der lokalen Projekte können jeweils Geschichten solcher Belästigungen geteilt werden. Es gibt außerdem Google Maps, auf denen die Orte markiert sind, an denen die Belästigungen stattfanden, eine App, Workshops und Tipps für Menschen, die sich als Verbündete gegen Belästigungen einsetzen wollen. In Deutschland gibt es das Projekt bisher für die Städte Berlin, Chemnitz und Dresden.

Ein Text vom Hollaback-Internetauftritt wird auch als Quelle verwendet (S. 301, genaue Angabe auf S. 333, Quellangabe Nr. 417). Aber auch ansonsten gibt es durchaus eine weltanschauliche Verbindung zu Anne Wizorek. Christian Schmidt zeigt das gut auf in seinem Artikel irrationale Angst trotz Wohlstand und Sicherheit (dass man als Frau bereits Angst vor dem auf die Straße gehen habe, ist dabei ein Zitat von Anne Wizorek aus einem Fernsehauftritt, den sie im Fahrwasser des #Aufschrei-Erfolges hatte):

Was mich an vielen feministischen Theorien stört, ist der Umstand, dass die dort geschilderte Welt geradezu die Hölle auf Erden ist. Frauen werden unterdrückt und sind so verängstigt, dass es „für ganz viele Frauen extrem schlimm ist, einfach schon auf die Straße zu gehen„. Überall warten lüsterne Männer darauf, die Frau zu belästigen oder zu vergewaltigen. Ein Spießrutenlauf für jede Frau, die an dieser Unterdrückung krank wird. Kaum ein Aspekt des täglichen Lebens ist von dieser Unterdrückung nicht durchzogen.

Dabei leben wir gegenwärtig in den Zeiten in denen es die wenigsten Vergewaltigungen jemals gibt. Nie waren Frauen freier, nie konnten sie eigenständiger sein, nie war es leichter, nicht von einem Mann abhängig zu sein und nie konnte man ein Kind so einfach auch alleine aufziehen. Es sind – das ist eigentlich kaum zu bestreiten – die besten Zeiten, die es für Frauen jemals gab, was Freiheit und Gleichberechtigung angeht, zumindest in den Ländern der ersten Welt, aber wahrscheinlich in so ziemlich allen Ländern auf dieser Erde.

Natürlich: Auch verbesserte Zustände können schlecht sein. Einem Sklaven, der nur noch 10 Peitschenhiebe pro Tag erhält, kann man nicht entgegenhalten, dass er sich doch nicht aufregen soll, es wäre doch alles besser.

Es gäbe noch weitere interessante Einwände gegen Hollaback, die weiter auszuführen wären. Etwa, dass hier Kommunikation binär aufgefasst wird (gut/böse) und die Möglichkeit von Uneindeutigkeit ausgeblendet wird. Außerdem gibt es nur „Belästigung“, es erscheint alles gleich schlimm, von „auf der Straße ansprechen“ bis zu begrabschen oder sich entblößen (zwei Dinge, die in dem Video gerade nicht vorkommen). Oder dass ein „alles in einen Topf werfen“ unabhängig vom Land, in dem es geschieht, letzten Endes Kulturen mit verschiedener Auffassung davon, welche körperliche Distanz und welches Maß an verbalem Kontakt noch ok ist und was schon unangenehm ist, eine bestimmte, sehr restriktive, Interpretation der Welt überstülpt.

Schließen möchte ich aber mit einem Video, das zeigt, wie jede Menge Frauen nach der Hollaback-Definition einen Mann auf offener Straße belästigen. Frauen reagieren durchaus auf äußerliche Reize. Man braucht dazu eben nur einen besonders gutaussehenden Mann.

ModelPrankstersTV: 3 Hours Of „Harassment‘ In NYC!

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Diesmal mit einem Video, bei dem auch eine Frau durch die Straßen geht, aber es macht viel mehr Spaß ihr dabei zuzusehen, weil die Musik gut ist, die da läuft.

Massive Attack – Unfinished Sympathy

Gesammelte Beiträge zu dem Video und seiner Diskussion hier aus der Blogblase:
aktualisiert 21.11.)

Genderama

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23 Antworten zu Warum ich Hollaback bedenklich finde

  1. evilmichi schreibt:

    “ Niemand hat die Pflicht, auf jemand anderen verbal zu reagieren.“
    Meines Erachtens schon, sobald es sich um eine Grenzüberschreitung handelt. Wenn ich will, dass mich jemand in Ruhe lässt, dann muss ich das eben kommunizieren.
    Just my two cents.

  2. Matze schreibt:

    Den ihre tolle Moral funktioniert nur wenn Frauen wirklich nicht lügen würden und wer das glaubt hat echt voll den Sockenschuss. Wer kein Problem an einem Internet-Pranger hat, bei dem nur immer eine Seite dargestellt wird und die andere Seite nicht zu Wort kommt und sich verteidigen kann, der muss ja fest davon ausgehen das ihr/ihm sowas niemals passieren wird.

    Und das ist natürlich keine gegen Männer gerichtete Aktion, weil sie ja sagen das es das nicht ist und Frauen lügen nicht… So ich muss dann los mit meinem fliegenden Einhorn.

    • Matze schreibt:

      Frauen lügen nicht:

      „Christina Kelly, die 7 Millionen Dollar und Unterhaltszahlungen gefordert hatte, entschuldigte sich in einer Mitteilung bei den Angestellten von Jefferies. Ihren Mann, dem sie eben noch den Missbrauch von Kokain, Ecstasy und halluzinogenen Pilzen vorgeworfen hatte, bezeichnete sie als „großartigen Vater, der unsere Kinder innig“ liebe. „Ein erheblicher Teil dessen, was in der Presse und anderen Medien in den vergangenen Wochen geschrieben wurde, ist ungenau, falsch oder übertrieben“, schrieb sie – obwohl die Quelle der haarsträubenden Geschichten ihre eigene eidesstattliche Erklärung war.“

      http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/fruehaufsteher/ende-eines-scheidungsdramas-an-der-wall-street-13261489.html

      Wie sagt der Komiker Chris Rock:

      „Men lie the most, women tell the biggest lies … a man’s lie is, „I’m at Tony house, I’m at Kenny house!“ A woman lie is like, „It’s your baby!“ „

      • elmardiederichs schreibt:

        In Kalifornien z.B. kenne ich die Situation ein wenig: Dort werden solche Vorwürfe von Frauen in Scheidung gegen ihre Ehemänner standardäßig erhoben – inklusive nächtichen Polizeianrufen. Die Behörden haben sich darauf eingestellt und reagieren gar nicht mehr, wenn sie wissen, daß die Frau in Scheidung lebt – was letztlich denen schadet, die wirklich mal Hilfe benötigen. Die Lügerei der Frauen schadet letztlich den Frauen und Kindern selbst.

      • LoMi schreibt:

        Auch in Deutschland kommt es wohl oft vor, dass in Scheidungsverfahren die Frau den Mann anzeigt wegen häuslicher Gewalt, sexueller Belästigung und Vergewaltigung. Habe ich jedenfalls so bei Fällen erlebt.

  3. only_me schreibt:

    Offtopic: Der shoeonhead link ist von achdomina…

    • Graublau schreibt:

      Korrigiert! Das kommt davon, wenn man a) riesenlange Artikel schreibt, b) sie falsch plant, so dass sie zu früh veröffentlicht werden und c) von der Gewohnheit abweicht, alles in einem Editor zu schreiben und erst das fertige Produkt nach WordPress zu kopieren.

  4. Pingback: Feministische Dauerkritik als Konsequenz negativer Freiheiten | Offene Flanke

  5. Pingback: Hypen – piepen & fiepen | emannzer

  6. emannzer schreibt:

    Toller Artikel, hervorragend reflektiert und bestens recherchiert. Es ist einfach nur noch unglaublich, wie man medial manipuliert wird. Aktuell z.B. zum Thema, dass im Iran eine Frau aufgehängt wurde und die Medien sich echauffierten und Fakten, welche im englischen Wikipedia nachzulesen sind, schlichtweg verdrehten. Mehr dazu hier:

    http://emannzer.wordpress.com/2014/11/11/frau-gehenkt-medien-toben/

    Das das in unserem deutschen Wiki nicht zur Sprache kommen wird, versteht sich wohl von selbst, wenn man beide diesbezüglichen Artikel (en/de) miteinander vergleicht.

    Und ich denke, „Hollaback“ wird man nicht bedenklich finden, weil es bestimmte Peer-Groups mit ’speziellen‘ Interessen doch geradezu in die Hände spielt. Und schließlich kann man auf Wikipedia (de) ja auch auf ganz viele Presseartikel verweisen, die diesen unglaublichen Sexismus ja geradezu belegen. Im Grunde krank – und dennoch gefährlich.

    „have a good day“ & „god bless you“
    (Zitate aus dem sg Enthüllungsvideo)

  7. ReVolte schreibt:

    Das Massive-Attack-Video passt wunderbar ans Ende dieser demagogischen Inszenierung.

  8. petpanther schreibt:

    Ein bisschen Red Pill Perspektive dazu. Fand ich ganz gut gemacht und artikuliert.

    • Graublau schreibt:

      Der Mann hatte bereits ein Video zum Video, das etwa von Alles Evolution (Eintrag oben in Linkliste) verlinkt wurde:

      Sehr schwierig, das fair und ausgewogen in kurzer Zeit zu besprechen. Das ist für mich nicht die Erweckung oder reine Wahrheit. Ich sehe eine Menge, die es auch hier kritisieren oder zu hinterfragen gilt.

      Am allerwichtigsten ist aber der Hinweis: Auch dieser Mann hat etwas zu verkaufen, so wie die Leute hinter dem ursprünglichen viralen Video.

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