Welcome to WGTOW.net

Das hier finde ich sehr interessant. So wie ich das verstanden habe vertreten die wgtow ähnliche Ansichten wie ich, auch wenn mir das „women for women“ ein wenig sauer aufstößt.

womengoingtheirownway

Women Going Their Own Way (WGTOW.net) is for women who have no interest in male chivalry, and no interest in being damselled or pedestalized.

In place of these inane stereotypes, it’s time for a real movement to transcend them instead of waiting for a faux movement that promised to discard gender assumptions but did little more than entrench them further.

Women Going Their Own Way can be viewed as a counterpart to the Men Going Their Own Way movement, but it is no mere copy. The idea of self-determined men and women, and the phrase ‚go your own way‘ is hundreds of years old, serving as a call to integrity and independence that can’t be limited to one gender or group.

We no longer wish to be held to the ridiculous standard of goddesses, and we don’t need to be seen as damsels in distress. And we sure as…

Ursprünglichen Post anzeigen 79 weitere Wörter

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Autor: evilmichi

Seit ich denken kann wollte ich nur eines: wie die Anderen sein. Und weißt du was? Irgendwann habe ich doch kapituliert. Ich war immer schon ich. Nur mittlerweile bin ich es gern. Meistens zumindest.

9 Kommentare zu „Welcome to WGTOW.net“

  1. Was soll ich nun davon halten?
    Soll ich das wirklich für eine gute Idee befinden?

    Also zuerst mal:
    Für MGTOW hab ich prinzipiell Verständnis und auch eine gewisse Sympathie, ohne mich der dahinterliegenden Haltung nun selbst anschiließen zu wollen: Nein, ich will eigentlich nicht „allein“ meinen Weg gehen.
    Das Verständnis begründet sich darin, dass es angesichts der ausufernden und immer offener praktizierten Männerdiskriminierung sehr nachvollziehbar ist, wenn Männer sich auf diese Art aus dem Schlachtfeld verabschieden.

    Aber ist ein WGTOW tatsächlich eine sinnvolle Antwort darauf?
    Ja, Männer sollten vom weißen Ross und Frauen von ihrem Podest herunter, soweit ist das richtig gedacht. Wobei das Spiel des Kavalierseins ja auch einfach seinen Reiz für beide Seiten hat und meiner Meinung auch haben darf,

    Aber wie wär es mal abwechslungshalber mit einer „Bewegung“, die nicht erneut trennendes betont, sondern dafür wirbt, aufeinander zu zu gehen?
    Männer gehen ihren eigenen Weg, Frauen gehen ihren eigenen Weg – brauchen wir einander überhaupt noch?

    Und wenn wir uns schon nicht mehr brauchen: wollen wir auch gar nicht mehr miteinander leben können?

    Doch, ich bin immer noch der Meinung, dass wir einander brauchen:
    Wir Männer brauchen Euch Frauen. Ich will, dass ein harmonisches Zusammenleben auf Augenhöhe möglich ist und von der Gesellschaft getragen und unterstützt wird (während zur Zeit alles trennende bestärkt wird, und jede Frau, die mit Beziehungsproblemen in offizielle Beratungstellen gerät, massiv einseitig zur Beendigung der Beziehung beraten wird, am besten ohne jede weitere Rücksprache mit dem bösen bösen und allein an allen Schwierigkeiten schuldigen Mann, der ja möglicherweise versuchen könnte, die Frau in der Beziehung zu halten.)

    Und Ihr Frauen braucht auch uns Männer.
    Und ganz besonders brauchen unsere Kinder uns beide, als Väter und Mütter. In möglichst stabilen und belastbaren Beziehungen.

    1. Ich bin da ganz bei dir. Ich wusste nur nicht, wie ich es auf die Schnelle in Worte verpacken sollte.
      Ich bin der Ansicht, dass es nur miteinander geht, oder gar nicht.

      „This website essentially exists for three reasons:

      1. To create a stronger language bond between females. This site is made by women for women! Nothing typed will be said in acknowledgement of male readers; the equal and opposite of MGTOW spaces.“
      Das hier, naja, gefällt mir persönlich eher weniger. Allerdings, wenn man sich mal Punkt 3. betrachtet, macht es wieder Sinn, da es vielleicht als ein „safe space für frauen abseits des feminismus“ gedacht ist auch so und umgesetzt werden soll.

      „2. As a way that I can reach out to find possibly interested women that want to start a discussion that looks for positive ideas“
      Klingt in meinen Ohren auf jeden Fall besser als „Schuld-weil-Penis“, da positive Ideen mE immer besser weil konstruktiver sind als dieses negativ behaftete Image vom Feminismus samt seinen, äh, Anhängern.

      „3. To perhaps help current feminists consider a different point of view, one that has more life in the long run.“
      Dem Feminismus die potentiell denkfähigen Anhänger abspenstig machen? Guter Plan!
      just my two cents.

  2. Na, sehen wir halt einfach mal, was daraus wird.
    Im Moment hat das was da steht in meinen Augen (noch) zu wenig Substanz.

    „to start a discussion that looks for positive ideas“:
    Das muss erst mal mit Inhalt gefüllt werden.
    „Posotive Ideas“ kann schließlich so ziemlich alles sein, was Frauen „haben wollen“, und somit sehr schnell deckungsgleich mit forderungen, die aus dem klassischen feminismus kommen. Vielleicht mit weniger „weil ich Opfa bin“ Gedöns, sondern eben „positiver“ formuliert: “ Ich will Vorstandsposition im DAX“….

    Also im Moment ist mir noch nicht klar genug, wofür das stehen will.


    Ach ja:
    „Dem Feminismus die potentiell denkfähigen Anhänger abspenstig machen? Guter Plan!“
    😉
    Eigentlich reicht ja, wenn die denkfähigen Feministinnen konsequnet mit denken anfangen würden und ihre eigenen dogmen aus dem denkprozess nicht mehr ausklammern würden.
    Bei vielen feministas, die diesen Weg gegangen sind, hat das ja bereits für deren abschied vom Feminismus gesorgt.

  3. So wirklich neu ist das jetzt auch nicht. Es hat nur ein anderes Label. Es gab und gibt auch im Feminismus Strömungen, die mehr Wert darauf legen, dass Frauen nicht nur das arme Opfer sind, dem der Staat unter die Arme greifen muss, sondern die ihr Leben selbst in die Hand nehmen wollen, ohne gleich mit Schuldzuweisungen an andere daherzukommen. Das ist grundsätzlich ja erst mal eine gute Sache. Und wer mit dem eigenen Leben gut klar kommt, kann auch viel besser auf andere zugehen. Ich finde nicht, dass da ein Widerspruch besteht.

      1. Ach nein, find ich nicht. Es hat ja durchaus Berechtigung, darauf hinzuweisen. Und wenn das schon Arne auf Genderama macht…

        Wenn ich mit meiner Lieblingsfeministin diskutiere, dann schält sich für mich oft eine Zweiteilung des Feminismus heraus, die ich sehr sinnvoll finde. Sie meint, der „wirkliche“ Feminismus wollte vor allem Selbstbestimmung, nicht zuletzt auch in der Sexualität, wo Frauen sich alles das erlauben, was auch Männer machen, wollte Eigenständigkeit, dass Frauen zu ihrer eigenen Kraft und Macht finden, aber sich eben nicht anders als die Männer begriffen, eben unversalistisch alle als Menschen mit gleichen Rechten und Pflichten zu betrachten, die auf gleicher Augenhöhe miteinander kommunizieren. Das ist wirklicher linker Feminismus im besten Sinne.

        Die Ansichten dagegen, dass Frauen besonders schutzbedürftig und damit auch besonders schutzwürdig seien, und damit grundsätzlich von anderer Qualität als Männer, dass Frauen ständig Hilfe bedürfen, und dann natürlich auch Quoten, betrachtet sie als bürgerliches Rumgejammere und Privilegienwirtschaft. Das wären dann auch meistens die Frauen, die ein Problem mit ihrer Sexualität haben und damit auch mit den Männern, weil sie es neurotisierend auf die Männer projizieren.

        Ich weiß nicht, ob man das wirklich so zwischen echtem und bürgerlich abgekupferten Feminismus aufteilen kann. Aber aus diesem Licht betrachtet, ist WGTOW doch eine interessante Entwicklung in Richtung des ersten und meiner Ansicht nach wesentlich sympathischeren.

      2. Hinreißend
        😉

        Wie, willst Du dich jetzt für diesen Beitrag „entschuldigen“?

        „Das hier finde ich sehr interessant“ hast Du geschrieben.
        Man braucht ja nicht deren Meinung sein, bzw.: man muss sich ja noch keine abschließende Meinung gebildet haben, um das interessant zu finden.
        Und wenn man noch keine abschließende Meinung hat, ist das doch ein sinnvoller Grund, um drüber zu diskutieren, oder?

        🙂

      3. Mit „hinreißen lassen“ meinte ich das „alle-Feministinnen-über-einen-Kamm-Scheren“.
        Gerüchteweise hab ich gehört, dass es welche gibt, die ganz vernünftig zu sein scheinen, auch wenn ich dieses Patiarchatsmythos nun wirklich beim besten Willen nicht glauben kann und mich weigere, gesellschaftliche „Normen“, Geschlechtersterotype oder wie auch immer man es nennen möchte, als Produkt des „Patriarchats“ zu bezeichnen.
        Und weil es mir so schwer fällt…. dieses Patriarchatsdingens in irgend einer Form als etwas anderes zu sehen als das, was es in meinen Augen nun mal ist, nämlich ein Mythos, deshalb fällt es mir auch so unglaublich schwer, Feministinnen die von dessen Existenz felsenfest überzeugt sind, ernst zu nehmen.
        Ich seh grad, wird Zeit fürs Bett.

  4. Ich sehe es wie maddes8cht: Warten wir mal ab, was daraus wird – zumal ohnehin nur wieder die üblichen Verdächtigen hier Flagge zeigen. Ob diese Initiative irgendeine Resonanz haben wird, bleibt abzuwarten.

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