Endlösung

Ein Beitrag zur geschlechtergerechten Sprache…

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17 Kommentare zu „Endlösung“

    1. Ich hab auch erst gedacht, mein Browser hätte ein Problem oder der Artikel sei aus Versehen zu früh (i.S.v. noch gar nicht fertig) gepostet worden *g*.

      So viel tl;dr ist man halt erst mal nicht gewöhnt ;-).

    2. @Miria: Ich muss gestehen, dass ich tatsächlich zu fantasielos oder zu verkopft oder ich weiß nicht zu was bin, um die Pointe zu verstehen. Und das, obwohl ich eigentlich ein Fan von Sprachwitzen bin 🙂 Manche Witze bedürfen wie Situationskomik eines Kontextes, und wer den nicht beischleppen kann, wird sie nicht verstehen …

      1. So viel Witz ist da gar nicht. Eigentlich ziemlich einfach; Mit Sprache kann nicht die Realität verändert werden, sondern die Assoziation bestimmter Worte passt sich der Realität an. Insbesondere, wenn versucht wird Fakten durch beschönigende Worte zu verschleiern. Oder wer dachte bei „Endlösung“ an eine Mathematikaufgabe.

        Vielleicht hätte ich doch mehr schreiben sollen… Dabei wollte ich, dass die Leser auch mal selbst denken 😉

      2. @Miria:

        Ja, »Endlösung« war ein Codewort. Welches Verhältnis hat dann der »gendergerechte« Sprachmurks dazu? Ein Euphemismus soll letzterer ja gerade nicht sein. Die Realität hinter der »Endlösung« hat die Assoziationskraft eines Schwarzen Lochs. Dagegen ist der Gendersprachmurks schwerelos freischwebend und bar jeder Erdung. Beide Beispiele scheinen einer inversen Logik zu folgen, und darum vermag ich sie nicht zusammenzubiegen.

    1. Hey, habe mir dabei tatsächlich viel gedacht und hätte das ganze auch mit tausend Worten erklären können, also nichts mit schnell fertig. Hoffe, dass meine Idee verstanden wird 🙂

  1. Ich weiß nicht ob Dir selbst die weitreichenden Implikationen deines Statements in dieser Arbeit bewusst sind, beim den hier bislang sich zu Wort meldenden Rezipienten zumindest scheint der ernsthafte Bedeutungsinhalt der tiefgründigen Botschaft nicht ausreichend Wahrgenommen worden zu sein.
    Allein die ästhetische Qualität der Knappheit in Deinen Formulierungen verdient meinen fundamentalen Respekt, da ist kein Wort zu viel.
    Zweifellos wäre die inhaltliche Geringschätzung deiner Auseinandersetzung mit diesem komplexen Thema von Seiten der Leser dieses Blogs, so wie sie sich in den bisher zu lesenden Kommentaren abzeichnet, nicht mit solcher Herablassung zu Tage getreten, wenn du ein männlicher Autorx wärest. Hier zeigen sich erneut die tiefsitzenden hegemonialen Machtstrukturen, die weibliche Autorx auch oder gerade in einem solchen maskulistisch durchseuchten Blog wie diesem unterdrückt. Auch hier sieht man wieder, wie sich patriarchales denken dumpfer radikalisierter rechter Männer hemmungslos Bahn bricht.

    —-

    Ähm

    wie war das noch
    Satirische Übertreibung extremistischer Ideologien lässt sich oft nicht wahrnehmen,weil man nie weiß, ob sows nicht doch ernst gemeint sein kann…
    Also, nur zur Sicherheit, v.a. weil man mich hier noch kaum kennt: Das war tatsächlich nicht ernst gemeint.
    😉

  2. Also: Ich fand den Beitrag ‚panne‘ und finde ihn trotz aller Kommentare, welche mehr Inhalt boten, immer noch.

    Abgesehen davon ist es imho geschmacklos, eine Endlösung als Kommentar zur „geschlechtergerechten Sprache“ hinzulegen. Auf mich wirkt das nicht nur ‚preiswert‘ sondern auch faul.

    Nichts gegen Miria. Aber das kann sie wohl hoffentlich besser, als dieses geistlem wirkende Hinwerfen einer Headline nebst Einzeiler als ‚Erklärung‘.

    Und das ganze noch als Geistesanstrengung zu verkaufen nebst Erhaschen von Lob, das wirkt auf mich so: peinlich!

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