Was ist Gynozentrismus?

Gynozentrismus ist, die Interessen, Bedürfnisse, Gefühle und Sichtweisen von Frauen in den Mittelpunkt zu setzen. In der gynozentrischen Sichtweise ist Gewalt besonders schlimm wenn sie Frauen trifft; Katastrophen sind besonders schlimm wenn Frauen ihnen zum Opfer fallen; wenn (männliche) Soldaten im Krieg fallen ist es besonders deswegen schlimm, weil dadurch Frauen ihre Ehemänner, Väter und Söhne verlieren. Gynozentrismus heißt gleichzeitig, dass die Interessen, Bedürfnisse, Gefühle und Sichtweisen von Männern hinten angestellt werden.

Gynozentrismus ist in unserer Kultur so weit verbreitet, dass er den meisten von uns gar nicht mehr auffällt. Er ist längst zum Normalzustand geworden. Es ist Gynozentrismus, wenn bei einem Bericht über eine Naturkatastrophe, einen Unfall oder einen Terroranschlag neben der Gesamtzahl der Opfer, zusätzlich die Zahl der getöteten „Frauen und Kinder“ genannt wird. Männer werden dadurch zu Opfern zweiter Klasse erklärt. Und wenn—was nicht selten vorkommt—bei einem solchen Ereignis ausschließlich Männer ums Lebens kommen, dann wird dieser Umstand meistens entweder völlig verschwiegen, oder nur am Rande erwähnt. Oft werden diese ausschließlich männlichen Opfer auch unter geschlechtsneutralen Bezeichnungen versteckt. Viele gute Beispiele dazu liefert das Video „Misandry – Men Don’t Exist“ von manwomanmyth:

Wenn allerdings nur Frauen betroffen sind, wird diese Tatsache ganz besonders in den Mittelpunkt gerückt und das Ereignis hat viel größere mediale Wirkung als eine vergleichbare Tragödie mit männlichen Opfern. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Reaktion der Medien auf die islamistische Terrorgruppe Boko Haram. Als diese Gruppe in den vergangenen Jahren mehrere Angriffe durchführte in denen sie tausende Menschen ermordete, wurde darüber nur spärlich berichtet, denn die überwältigende Mehrheit der Opfer waren männlich. Seit Boko Haram jedoch eine Gruppe von Mädchen entführt hat, hat das Interesse der Medien schlagartig zugenommen. Das Hashtag #bringbackourgirls machte die Runden auf Twitter, selbst First Lady Michelle Obama zeigte ihre Solidarität mit den entführten Mädchen und forderte ihre Rückkehr.

Ein weiteres, noch aktuelleres Beispiel ist der Amoklauf von Eliot Rodger, bei dem ein hasserfüllter und geistig gestörter junger Mann sechs Menschen ermordete, dreizehn weitere verletzte und sich dann selbst das Leben nahm. Vier der sechs Mordopfer waren männlich, und trotzdem wurde diese Tat in vielen Medienberichten als Akt des Frauenhasses verkauft. Natürlich stimmt es, dass Eliot Rodger Frauen hasste. Aber er hasste Männer ebenso. Daraus nun ein Verbrechen speziell gegen Frauen zu machen ist ein perfektes Beispiel für unsere gynozentrische Kultur. In Reaktion auf diese Tat etablierte sich das Hashtag #yesallwomen unter dem—ähnlich wie in Deutschland mit #aufschrei—Frauen über Erfahrungen mit Sexismus berichten.

Ein Amokläufer der vier Männer und zwei Frauen tötet, und damit eine Diskussion über Frauenfeindlichkeit und Gewalt gegen Frauen auslöst. Es kann kaum ein klareres Zeichen für Gynozentrismus geben. Doch dies spiegelt nur einen kleinen Teil einer größeren Debatte über Gewalt gegen Frauen wider. Natürlich ist Gewalt gegen Frauen ein ernstes Problem, aber Frauen sind die von Gewalt am wenigsten betroffene demographische Gruppe. So sind etwa ungefähr 80% aller Opfer von Mord und Totschlag männlich, diese Tatsache wird aber nur selten erwähnt. Und wenn dann mal die Medien darüber berichten, wie das unlängst der Spiegel getan hat, dann werden trotzdem vor allem weibliche Opfer betont. Für Frauen ist ihr Zuhause ein gefährlicher Ort,“ schreibt der Spiegel. „Fast die Hälfte der Fälle, die von ihrem Lebenspartner oder einem Familienmitglied umgebracht wurden, waren Frauen.“ Hier wurde also eine spezielle Unterkategorie der Tötungsdelikte gefunden bei denen Männer nur noch eine knappe Mehrheit bilden, und schon wird das als Rechtfertigung benutzt, sich auf die besonders wichtigen Opfer zu konzentrieren, nämlich Frauen.

Bei all dem will ich jedoch nicht behaupten, dass Gynozentrismus grundsätzlich schlecht sei. Es ist durchaus legitim sich speziell auf die Belange einer bestimmten Gruppe zu konzentrieren. Immerhin kann sich niemand gleichzeitig um alle Probleme der Menschheit kümmern. Insofern ist es hier also sinnvoll Arbeitsteilung zu betreiben. Auch wäre es von meiner Seite ein Anzeichen von Doppelmoral, Gynozentrismus grundsätzlich zu verurteilen, denn ich bin als Männerrechtler Teil einer androzentrischen Bewegung. Aber nur weil ich mich hauptsächlich auf die Anliegen von Männern konzentriere, heißt das nicht, dass ich deswegen Frauen für unwichtig oder unwürdig erachte. Gerade diese Einstellung, auf Männer bezogen, herrscht allerdings in den Köpfen von vielen gynozentrisch geprägten Menschen vor. Und auch von Arbeitsteilung kann in der heutigen Gesellschaft kaum die Rede sein. Die gynozentrische Sichtweise ist so dominant, dass man von der andozentrischen fast nichts hört. Von Ausgeglichenheit kann da nicht die Rede sein.

Dieses einseitige Denken muss ein Ende finden. Die Bedürfnisse von Männern müssen genauso ernst genommen werden wie die Bedürfnisse von Frauen. Das Leben von Männern, genauso wie das Leben von Frauen, ist ein Zweck in sich selbst, und nicht ein Mittel zur Erfüllung der Zwecke von Frauen, von Kindern oder der Gesellschaft. Daher ist es wichtig, dass Männer sich nicht mehr definieren lassen durch die Dienste die sie anderen (insbesondere Frauen) leisten. Und genauso wichtig ist es, dass Männer ihr eigenes Selbstwertgefühl nicht mehr darüber definieren, was Frauen über sie denken. Nur so kann der gynozentrische Konsens überwunden werden.

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17 Kommentare zu „Was ist Gynozentrismus?“

  1. Schöner Artikel. Insbesondere gefällt mir die Akzentsetzung. Ja, natürlich ist es legitim, die Situation speziell von Frauen in bestimmten Kontexten zu thematisieren. Aber wir brauchen hier einen Ausgleich. Die Männer-Menschenrechts-Bewegung (sofern man von einer solchen sprechen kann in Deutschland) ist natürlich auch einseitig. Und muss das Ziel haben, sich selber überflüssig zu machen.

    Was man vielleicht noch erwähnen sollte: Die gynozentrische Kultur ist tief verankert in unseren Instinktdispositionen. Bildlich gesprochen: In unserem Reptiliengehirn. Bei Männern gleichermaßen wie bei Frauen. Deswegen muss die Männer-Menschenrechts-Bewegung auch immer gegen den Strom anrudern.
    „Naturwüchsig“ wird sich immer Gynozentrismus einstellen. Zumindest in Wohlstandsgesellschaften. Wenn es irgendwann wieder um die „basics“ des Überlebens gehen sollte im täglichen Leben, nämlich nicht zu verhungern und im Winter nicht zu erfrieren – dann sieht die Sache anders aus. Wünschen kann man sich das nicht.

    1. So tief kann das ja dann nicht als „Instinktdisposition im Reptiliengehirn“ verankert sein, wenn es nur in Wohlstandsgesellschaften zum Ausdruck kommt.

      Zudem ist diese Gynozentrierung in den gesellschaftlichen Oberschichten der westlichen Hemisphäre nicht wahrnehmbar (also da, wo Wohlstand eine absolute und nicht nur eine relative Größe ist). Haben die etwa kein Reptiliengehirn mehr? 😉

      Es dürfte sich eher um einen psychosozialen Nebeneffekt eines übersexualisierten Gesellschaftsteils mit einem hohen Individualisierungsgrad handeln, deren Individuen sich im stetig verschärfenden Konkurrenzkampf befinden.

      Dementsprechend stellt man auch fest, dass diese Gynozentrierung in den Unterschichten kein Thema ist. Von anderen Kulturen mit geringerer Individualisierung, bzw. dominierendem Tribalismus ganz zu schweigen…

      1. @Peter Müller:
        das denke ich aber auch. Das auch von Roslin auf allesevolution oft in den Raum gestellte „Frauenbeschützermodul“ als Instinktdisposition ist ein Biologismus ohne wissenschaftliche Grundlage, der selbst die Altruismusforschung noch links überholt.

        Ein Instinkt, Frauen unabhängig davon zu beschützen ob man persönlich Sex in Aussicht gestellt sieht, könnte sich nur durch Gruppenselektion evolviert haben. Diese gibt es nicht, wie uns Christian immer wieder erklärt.

        Denkbar ist für mich höchstens, dass die Tendenz, Männern zu helfen, aufgrund intrasexueller Konkurrenz geringer ist.

        In der Menschheitsgeschichte gab es immer wieder Konstellationen, in denen entweder ein Frauenleben oder ein Männerleben weniger wert war. Die Tendenz zum Gynozentrismus sehe ich auch eher bei Wohlstandsgesellschaften und ich halte wenig davon, diese als Naturgesetz festzuschreiben.

  2. Ein schöner Artikel, den du da geschrieben hast. Feministische Nabel- und Opferschau vom feinsten ist das, was man seit Jahren in den Medien und Köpfen beobachten kann: http://emannzer.wordpress.com/2014/05/25/der-frauenhasser/

    „Dieses einseitige Denken muss ein Ende finden. Die Bedürfnisse von Männern müssen genauso ernst genommen werden wie die Bedürfnisse von Frauen.“ Es dürfte noch ein weiter Weg sein, bis sich diese zurecht eingeforderte Erkenntnis im Bewusstsein durchsetzt. Und dieser Weg dürfte weiterhin begleitet werden von: *mimimi*, #maletears oder „heul doch“.

    Und anschließend gehen diese ‚Damen‘ dann ins Menstruationszelt (gibt es wirklich) und besprechen dort weiter ihre eigenen Befindlichkeiten …

  3. Guter Artikel, nur darfst du auch mittlerweile davon ausgehen das bei KINDERN ebenfalls zwischen gutem und bösem Geschlecht selektiert wird. ARDZDFDEUTSCHLANDFUNFK sind da natürlich auf einer Linie im Krieg gegen Männer und Jungen.

    Hat davon irgendjemand etwas in Deutschland mitbekommen? Im Unterschied zu den USA ist die Situation in Deutschland aber besonders prekär, da hier die Propaganda = zwangsfinanziertes Staatsfernsehen ist.
    Erst vor zwei Tagen hat man auf ARD diese unglaubliche EU (Europäische Männer schlagen erst zu, bevor sie dann die Frauen psychisch malträtieren…) Studie im Zusammenhang mit BOKO HARAM wieder hervorgekramt.

    „Was man vielleicht noch erwähnen sollte: Die gynozentrische Kultur ist tief verankert in unseren Instinktdispositionen. Bildlich gesprochen: In unserem Reptiliengehirn. Bei Männern gleichermaßen wie bei Frauen. Deswegen muss die Männer-Menschenrechts-Bewegung auch immer gegen den Strom anrudern.
    “Naturwüchsig” wird sich immer Gynozentrismus einstellen. Zumindest in Wohlstandsgesellschaften. Wenn es irgendwann wieder um die “basics” des Überlebens gehen sollte im täglichen Leben, nämlich nicht zu verhungern und im Winter nicht zu erfrieren – dann sieht die Sache anders aus. Wünschen kann man sich das nicht.“

    Das ist definitiv richtig, nur glaube ich man kann diese „first World problems“ nicht ewig ohne Folgen weiter pervertieren.

    1. Interessant dabei ist allerdings das hier weit häufiger Frauen zitiert werden als Männer, (wobei mir klar ist, dass RP Online nicht wirklich Wertigkeit hat) man hat immer wieder den Eindruck Männer werden mit derartigen Meinungen öffentlich gar nicht „zugelassen“.

      Oder man gibt z.Bsp. Akif Pirincci mit Absicht ein öfftl. Forum um die Diskussion in eine bestimmte Richtung zu lenken. (schaut her, so ticken Antifeministen)

      Geschlechterpolitisch ist es an der Zeit Gewalt-Hoheiten zwischen KOMPETENTEN! (das bedeutet auch wissenschaftliche Studien + deren Bedeutung zu analysieren) Männern und Frauen endlich aufzuteilen.
      Es kann nicht sein das wichtige ressourcen-Ministerien wie Bildung, Familie etc. von feministischen (also ideologisierten) Frauen geführt werden.
      Politiker für Menschen, Politikerinnen für Frauen, oder was?

      Jungenfördrung heißt heute nichts anderes als: „aber bitte nicht auf Kosten der Mädchen“ und das war’s dann mit der Förderung außerhalb von Privatschulen.

      Kein Mensch hat sich in den letzten 20 Jahren um die Kosten von Jungen gekümmert.

  4. Gynozentrismus erkennst du auch an der unterschiedlichen Bewertung wenn im Grunde zwar ein Mann und eine Frau das gleiche machen, aber beim Mann negativ bewertet wird – während es bei einer Frau neutrale und oft auch positive Reaktionen auslöst.

    Im folgenden Beispiel machen eine Frau und ein Mann exakt das gleiche – beide laufen nackt durch einen Bahnhof. In beiden Fällen kommt die Polizei. Die nackte Frau bekommt von der Polizei einen Ratschlag sich wieder anzuziehen, ansonsten drohen ihr keine rechtlichen Konsequenzen.
    Der nackte Mann hingegen wird festgenommen und bekommt eine Strafanzeige.

    Vergleiche folgende Zeitungsmeldungen:
    Fall 1
    Bayern: Frau (40) protestierte gegen hohe Duschpreise und lief nackt durch Bahnhof
    21.05.2008
    Bei dem Toilettenbetreiber McClean im Nürnberger Hauptbahnhof wollte sich eine 40-jährige Frau aus dem Nürnberger Umland duschen. Der für das Bahnhofsgelände zuständige Sprecher der Bundespolizei, Rainer Schlemmer, sagte den „Nürnberger Nachrichten“, dass ihr vermutlich die Preise zu hoch waren.

    Sie zog sich aus und sah die Gebühren, worauf sie ihre Kleidung aus Protest zurückließ. Danach schlenderte sie nackt durch eine Halle am Hauptbahnhof und zog die Blicke der Passanten auf sich.

    Die Polizei nahm sie dann zur Seite und konnte sie überzeugen, dass es vorteilhafter wäre, wenn sie sich wieder anziehen würde. Sie befolgte den Ratschlag und ging dann nach Hause.
    Die Polizei ergänzte noch, dass die hüllenlose Frau keinen psychisch verwirrten Eindruck machte.

    Fall 2
    Hauptbahnhof Rostock für zehn Minuten in Schamesröte versetzt – Mann lief nackt umher
    Samstag, den 07. Januar 2012

    Ein 27-jähriger Pole zog sich am gestrigen Tag ( 05.01.) gegen 13:30 Uhr mitten im Rostocker Hauptbahnhof (Verteilerebene) aus, legte seine Kleidung auf eine Bank und ging ca. 10 Minuten unter Begutachtung anderer Reisender „splitterfasernackt“ im Bahnhof auf Erkundungstour. Seelenruhig inspizierte er die Schaukästen, Fahrstühle, wechselte über die Treppen die Bahnhofsebenen und nutze die Servicesäule.

    Sicherheitskräfte der DB AG konnten den Mann dazu bewegen, seine Kleidung wieder anzuziehen. Die herbeigerufenen Bundespolizisten nahmen den „Flitzer“ vorerst in Gewahrsam. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der 27-Jährige seit dem 04.01.2012 in Polen vermisst wurde. Nach Rücksprache mit den polnischen Behörden wurde der Mann nach Güstrow gebracht und von dort aus reiste er mit einem Zug direkt nach Polen zurück.

    Eine Strafanzeige wegen Exhibitionistische Handlungen wurde aufgenommen.
    __________________________

    Und das sind keine Einzelfälle. Ich kann dir einige solcher Vergleiche aufzeigen. Und ich meine nicht die Fälle von Exhibitionistischen Handlungen von Männern, die sich onanierend vor fremden Frauen stellen. Das eine solche Handlung eine sexuelle Belästigung darstellt und sanktioniert werden muss, ist klar.

    Da beschweren sich dauernd die Feministinnen über sexualisierte Werbung und die Reduzierung der Frau als Sexobjekt – erkennen aber nicht (oder wollen das nicht erkennen) das gerade die Frauen sich ungemein größere sexuelle Freiheiten herausnehmen können, als wie die Männer.

    Die nackte Frau wird im allgemeinen akzeptiert, der nackte Mann hingegen stößt auf äußerst wenig Toleranz.

    Ganz krass, mach das mal als Mann – mal gucken wie schnell die Polizei dann da ist:

    http://www.augsburger-allgemeine.de/kultur/Eier-auf-der-Art-Cologne-gelegt-Das-sagt-die-Nacktkuenstlerin-Milo-Moir-id29608486.html

    Ob die Medien mit einen Mann dann auch so nette Interviews veröffentlichen?

    1. (1) Ein Mann, der eine andere Person durch eine exhibitionistische Handlung belästigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
      §183 StGB. Eine Frau kann keine exhibitionistische Straftat begehen.
      Im Strafrecht gibt es auch keine Analogien….

  5. Habe gerade einmal spaßeshalber nachgesehen, wie das Zentralorgan für feministische Begriffsbildung (a.k.a. Wikipedia) den Begriff Gynozentrismus definiert. Anders, deutlich anders als hier.

    Der obligatorische Blick auf die Versionsgeschichte bietet ein rekordverdächtiges Bild: von den letzten 50 Edits stammen, wenn ich nichts übersehen habe, 47 von unserem LieblingsautorFiona Baine. Alles klar.

    1. Jo, englisch:

      Gynocentrism (Greek, gyno-, „woman“, or „female“) is the ideological practice, conscious or otherwise, of asserting the female point of view on a wide range of social issues.[1][2][3] The perceptions, needs, and desires of women have primacy in this approach, where the female view is the point of departure or lens through which issues are addressed or analyzed.

      deutsch:

      Gynozentrismus [1] bezeichnet eine feministische Theorie, die patriarchale Philosophie dekonstruieren und eine weibliche Philosophie der Erfahrung schaffen will.[2] Das Konzept wird der Zweiten Frauenbewegung seit den 1970er Jahren zugeordnet. Diese frühe, gynozentrisch ausgerichtete Frauenforschung war eine Gegenbewegung zu dem in der Wissenschaft vorherrschenden Androzentrismus. Gynozentrismus ist eine spezifische Variante des Differenzfeminismus, mit diesem jedoch nicht gleichzusetzen.

      Fleißige Bienen!

  6. „Menschen“, „Tote“, „Arbeiter“, „Bergleute“, „Kumpel“….bloß keine toten Männer beim Grubenunglück in der Türkei vor zwei Wochen….schon was dran am Gynozentrismus….

  7. „Ohne diese strategischen Überlegungen über die Hintergründe der Greueltaten wären die ermordeten Männer weiter „people“ geblieben. Gott bewahre, dass wir anfangen über sexistische Gewalt gegen Männer zu sprechen! Oder darüber, dass selbst blutrünstige Terroristen Frauen ein höheres Recht auf Leben zugestehen.

    Das Leben im Frauen unterdrückenden Patriarchat muss entsetzlich sein für die Angehörigen des weiblichen Geschlechts …“

    http://genderama.blogspot.de/2014/06/ach-ja-ein-paar-leute-wurden-auch.html

    Check ich echt nicht wie das Leben von Männer keinerlei erkennbare Bedeutung begemessen wird, soblad auch Frauen irgendwie betroffen sind.

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