Misandrismus und wovon das ganz sicher KEIN Teil ist!

(Füllartikel. Der 15. ist auch noch frei. Meldet euch!)
(Ich verwende hier das sprachlich generische Maskulinum.Warum erkläre ich hier. Der Grund ist ganz einfach. Gleichgewicht)
Vor kurzen hatte ich eine Unterhaltung mit einer sehr lieben Freundin aus dem Netz.  Zusammengefasst war es ihre Kritik an mich und auch an Männerrechtler, dass der Feminismus pauschal herabgewürdigt wird.  Dies  ist der Eindruck den sie aus meinen Retweets gewonnen hatte, daher müsse sie diese abstellen.
Ich war etwas baff, wieso können Retweets so einen Eindruck auslösen? Ich schreib doch ständig, „Teil des Feminismus“ oder „RadFems“ und versuch klar zu machen, dass ganz sicher nicht DER Feminismus gemeint ist.  Aber als ich meine Time Line so anschaute wurde mir schnell klar, dass es völlig egal ist wie man schreibt, wenn Fem im Wort steckt, wird jeder Feminist mit der Zeit allergisch.  Denn ob Teil oder Ganzes, es ist mit dem Begriff verbunden und drückt diesen egal was man tut, ins Negative. Und machen damit die Arbeit die mit diesem Begriff verbunden ist ebenfalls schwer, da sie in der Öffentlichkeit den Eindruck des „Feminismus ist böse“ transportieren.
Und wenn ich sehe, in welch demagogischen Weise von sich als „Feministen“ bezeichnenden Personen die Grenze zu Volkverhetzung, gerne und oft übertreten wird, aber weder Feministen oder Medien sich davon distanzieren, es aufgreifen und verurteilen oder sogar anprangern,  oft sogar arglos einen Fake weiterverbreiten,  dann ist es schwer produktiv arbeitende Feministen von den menschenverachtenden Fanatikern so zu unterscheiden wie es richtig wäre, weil damit sofort die Abwertung des Feminismus gesamt verbunden wird, was jeder, auch ich, scheut, weil es der wirklich guten Sache des Kampfes für Menschenrechte schadet.

Daher habe ich mich entschieden, zukünftig diesen Teil der sich in der Frauenbewegung versteckt, aber mit Feminismus NICHTS zu tun hat, auch anders zu benennen. Und da dieser Teil ganz offenbar von der  Schrift von Valerie Solanas ihrem „Manifest“ inspiriert wird, nenne ich diesen Teil zukünftig aufgrund der darin enthaltenen systematischen Männerfeindlichkeit Misandrismus und die Anhänger dieser menschenverachtenden Ideologie Sympathisanten des Misandrismus oder echte Misandristen.
Es gibt auch sehr viele Menschen die sich absolut NICHT mit den Ideen dieser faschistoiden Ideologie übereinstimmen, aber bereits von den manipulativen Aussagen beeinflusst werden. Diese nützlichen Idioten, verrichten die alltägliche Arbeit um dem Misandrismus zum Durchbruch zu verhelfen. Sie verbreiten den Geschlechterrassismus ungehindert und sorgen für Abwehr, wenn dieser angeprangert wird.  Die nächste Stufe sind dann die echten Sympathisanten. Diese sind bereits nicht nur unwissend tätig, sondern fühlen sich diesem Gedankengut verbunden. Die Quelle kann ihnen durchaus nicht geläufig sein, oder sie verknüpfen diese Ideen nicht unmittelbar mit  dem „Manifest“.  Jedoch sind sie bereits selbst der Meinung, dass Männer minderwertiger sind, dass Männer das Problem darstellen und man das Problem nur lösen kann, wenn man die Männer aus den Machtpositionen vertreibt und vom Nachwuchs fernhält. Die letzte Stufe sind dann echte Aktivisten des Misandrismus die keinen Hehl aus ihrer pauschalen Männerverachtung machen. Diese halten sich derzeit natürlich bedeckt, da die Akzeptanz eines offenen gewalttätigen Sexismus gegen Männer gesellschaftlich nicht gegeben ist.

Aber wie definiert sich diese Ideologie jetzt?  Was sind die Kriterien, die sie beschreiben und damit auch abgrenzbar gegenüber dem Feminismus machen?
Diese ergeben sich nahtlos auf der Grundlage der Schrift von Solanas:

  1. Das männliche Geschlecht, also jeder der zufällig mit einem Penis geboren wurde, wird im Misandrismus pauschal als minderwertig angesehen. Die Eingrenzung auf diese Gruppe von heterosexuellen weissen Männern dient offenbar nur der Herstellung von Akzeptanz für generelle Herabwürdigung von Menschen aufgrund ihrer Geburtsmerkmale.   #killmostmen und die Anfeindungen die schwarze heterosexuelle Männer in den USA ausgesetzt sind, zeigen das es hier erstmal um heterosexuelle Männer gesamt geht bei der Verfolgung.
  2. Die Schlechtigkeit des Mannes wird im Misandrismus entweder mit Biologie begründet, dazu werden Studien herangezogen, die beweisen sollen, das jeder Mann ein potentieller Gewalt- und Sexualtäter ist, sich bereichern möchte und zur Unterdrückung körperlich Schwächerer (womit Frauen gemeint sind) neigt.  Eine andere Taktik ist es die Soziologie zu bemühen und die Erziehung der männlichen Kinder verantwortlich zu machen, womit eine frühe Umerziehung nur der Jungen notwendig ist.  Diese Argumentation wird gern angenommen auch von Teilen des Feminismus, jedoch lässt der Misandrismus unerwähnt, dass eine gleiche Erziehung, eine gleiche Sozialisation aus deren Sicht gar nicht möglich ist, weil nur die Frauen schwanger werden können und nur die Erfahrung der Menstruation und die Schwangerschaft prägen dann die Frau so, dass sie zum besser befähigten Geschlecht wird.
  3. Jungen werden als generell befähigt zu Unterdrückung, Sexual- und Gewalttaten gesehen, als Nachkommen des minderwertigen Geschlechts und daher werden sie auch nicht genauso geschützt, wie es bei weiblichen Kinder der Fall ist.  Mißbrauch an männlichen Kinder wird selten thematisiert, wenn dann immer nur in Zusammenhang mit dem „viel höheren“ Missbrauchsfällen bei Mädchen. Die Unversehrtheit des Körpers des männlichen Kindes ist irrelevant. Ob ein junger Mann im Krieg stirbt oder nicht, ist ebenfalls nicht wichtig und daher wird drauf geachtet, dass dies in Medien auch nicht erwähnt wird.
  4. Schwangerschaft wird vom Misandrismus als etwas Einzigartiges gesehen. Die Frau ist allein dazu befähigt und der Mann ist bei Schwierigkeiten zu entsorgen, da die Kinder der Mutter gehören und  ein Mann nur als Samenspender gebraucht wird.  Zeugung wird als etwas völlig Nebensächliches angesehen.
  5. Frauen als Gesamtgruppe, als Masse, wird durch Manipulation von Statistiken, durch Medienartikel und weitere Möglichkeiten die Öffentlichkeit zu beeinflussen, suggeriert, dass ihr größter Feind nicht nur der Mann auf der Strasse, sondern besonders der Mann zuhause sei, so sie heterosexuell sind. Es wird ein Massengefühl erzeugt, dass jeden Angriff eines Mannes auf eine Frau, zum Angriff auf alle Frauen werden lässt. Daher wird auch jeder Eifersuchtsmord der eine Frau zum Opfer hat, einem „Femizid“ zugeordnet. Der Eindruck der erweckt werden soll, ist das DIE Männer DIE Frauen dezimieren wollen. um weiter zu herrschen.
  6. Die Heterosexualität wird bei Männern in Zusammenhang mit ständiger Bereitschaft Gewalt und  Vergewaltigung auszuüben gebracht.  Der Misandrismus erklärt, dass die Gefahr vom Mann und allein vom Mann ausgeht. Jede Frau ist in Gefahr, jede Frau verdient den Schutz der gesamten Gesellschaft, wenn sie einen Mann beschuldigt, ihr Gewalt angetan zu haben, sie vergewaltigt zu haben. „Frauen lügen nicht in so einer Situation, oder nur minimal“.
  7. Der Rechtsstaat wird in Frage gestellt, es wird verlangt dass pauschal „die spezielle Situation“ von Frauen bei der Strafzumessung bei Taten berücksichtigt werden müsse. Die Schuldigkeit eines Mannes ist bereits dadurch erwiesen, dass ihn eine Frau anzeigt. Die Unschuldsvermutung wird als Schutz des Patriarchats von Tätern innerhalb der RapeCulture gedeutet und daher abgelehnt. „Nur ganz wenige Frauen lügen in so einer Situation. Das ist vernachlässigbar“. Auch über die Einrichtung getrennter Männer- und Frauengerichtsbarkeit wird theoretisiert.
  8. Es wird eine Männerherrschaft erklärt, auf die aber nicht näher eingegangen wird, die weltweit alle Frauen unterdrückt. Damit ist beim Misandrismus nicht gemeint, dass dies unpersonal erfolgt, sondern hier sind es pauschal DIE Männer, die dafür verantwortlich sind.  Jeder einzelne ist (mit)verantwortlich. Wo der Feminismus strukturelle Probleme sieht, bei der Männer zwar mitwirken aber nicht nur, da sieht der Misandrismus eine einzige Kollektivschuld aufgrund des Geschlechts. Und die einzige Lösung darin, die Männer aus der Gesellschaft weitestgehend zu entfernen.
  9. Das Einsetzen der Sexualität zu politischen Zwecken, wird ständig propagiert und auch durchgeführt.  Die sekundären Geschlechtsmerkmale, die Brüste werden als Botschaft eingesetzt, weil dadurch die Medienaufmerksamkeit erreicht wird, aber auch eine Kritik an der transportieren Botschaft, sofort mit Sexismusvorwurf erstickt werden kann.  Dieses exzessive Nutzen sexueller Symbolik ist auch schon in den Feminismus eingedrungen.
  10. In Werbung, Plakaten oder auch sonst in der Öffentlichkeit wird die „Würde“ der Frau besonders betont.  Im Gegensatz zum Feminismus wird aber nicht die Objektifizierung angeklagt, sondern dass die „Frau nicht gewürdigt wird“, es ist eine Beleidigung aller Frauen, da sie gegenüber dem Mann etwas Höherwertiges darstellt  Dies drückt sich dann darin aus, das ähnliche oder gleiche „Herabwürdigungen“ von männlichen Werbeträgern, nicht als Sexismus gesehen werden könne, da es keinen Sexismus gegen Männer gibt.
  11. Gewalt als Mittel gegen „die Unterdrückung durch DIE Männer“ wird im Gegensatz zum Feminismus nicht abgelehnt, sondern offensiv verbreitet. Die Misandristen nennen sich „radikale Feministen“ (sind aber keine) oder „Terrorfeministen“ und ummanteln sich so mit der gesellschaftlichen Ausprägung die zum Feminismus gehört und die in vielen progressiven Teilen der Bevölkerung als wichtig und hilfreich wahrgenommen wird. Die Misandristen schwimmen auf der Welle mit und können sich perfekt in der gesellschaftlichen Bewegung verbergen.

Somit ist im Feminismus dann auch oft eine sehr zwiespältige Haltung zu finden. Einige  sympathisieren mit dem Gewaltaufruf oder der Demagogie, weil ja sowieso „nicht ernst gemeint“ oder eigentlich nur ein Notwehrakt gegen über dem Patriarchat. Weil gegen dieses System um es zu vernichten, jedes Mittel recht ist. Andere grenzen sich ab, aber finden es schnell lästig sich damit zu beschäftigen und ignorieren die faschistoiden Tendenzen einfach. Der Misandrismus kann sich daher ungehindert weiter ausbreiten.

Was ich also bekämpfe ist NICHT Teil des Feminismus. Sondern ein faschistoides Gebilde das sich darin versteckt. Der Misandrismus. Und diesen bekämpfe ich vehement und ohne Abstriche.  Und damit ist auch der Feminismus nicht betroffen, sondern sollte im Gegenteil mithelfen diesen Anfängen zu wehren. Ich bin ein AntiMisandrist und ich hoffe, dass sich noch viele andere auch offen und klar gegen diese Personen äußern und auftreten. Gegen alle Personen, die bei anderen Menschen aufgrund Geschlecht oder Abstammung deren Gleichrangigkeit  (und im Extremfall die  Existenzberechtigung) in Frage stellen.

KeinFußbreit für Nazis, aber auch keiner für Misandristen.

 

 

 

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Autor: Zuerst Mensch

Ich bin Mensch, immer und überall zuerst Mensch. Mit gleichen Rechten und gleicher Würde wie ALLE Menschen!

68 Kommentare zu „Misandrismus und wovon das ganz sicher KEIN Teil ist!“

  1. Das Problem ist: Feministen der zweiten und dritten Welle, die öffentlich in Erscheinung treten, sind entweder ganz offen oder latent männerfeindlich. Sie alle vertreten Positionen, bei denen die Misandrie bereits im theoretischen Unterbau angelegt ist und sich irgendwann Bahn bricht.

    Gleichzeitig wirkt der institutionalisierte Feminismus an Genderlehrstühlen, Gleichstellungsbüros, in den feministischen Parteien und in der Helferindustrie der Herstellung gleicher Rechte für Männer entweder aktiv entgegen oder er verzögert deren Durchsetzung.

    Es gibt in Deutschland schlicht keine wirkungsmächtige feministische Strömung, keine öffentlich wirksame Person, die sich glaubwürdig für die Gleichberechtigung der Geschlechter einsetzt. Daran ändern auch die versprengten Mädchen nichts, die Feminismus und Gleichberechtigung für Synonyme halten, gleichzeitig aber häufig dem geschlechterreaktionären Klischee vom ewigen männlichen Täter und dem ewigen weiblichen Opfer anhängen.

    Von daher halte ich den Einwand, dass es DEN Feminismus ja nun mal nicht gebe und nicht ALLE Feministen „so“ seien, für ein billiges Hütchenspiel, eine Nebelkerze, die von den tatsächlichen Machtverhältnissen und Wirkmechanismen ablenkt.

    Ich habe das alles an anderer Stelle schon mal genauer ausgeführt und begründet, kann bei Bedarf also gern auf einzelne Punkte noch einmal eingehen, falls gewünscht.

    1. Ja bitte. Erkläre mir warum du Femistinnen die Männer als gleichwertig ansehen, sich z.B gegen die Beschneidung männlicher Kinder einsetzen und solche die Männer als Abschaum betrachten (#misandrists#scums) in einen Topf wirfst und damit den Dialog unmöglich machen willlst?
      Statt diesen Teil im Feminismus scharf abzugrenzen mit dem Begriff den sie selbst erschaffen haben: MisandrismusSCUMismus.

      1. Bitte verzichte auf Unterstellungen, das ist dem Dialog nicht zuträglich.

        „Erkläre mir warum du Femistinnen die Männer als gleichwertig ansehen“

        Meine These ist eben, dass es keine solche Feministin gibt, die auch tatsächlich etwas zu sagen hat. Equityfeministen spielen sowohl auf der großen politischen Bühne als auch innerhalb der feministischen Szene kaum eine Rolle.

        Für gewisse Diskussionen ist es also schlicht nicht von Bedeutung, dass es auch innerhalb des modernen Feminismus die Randerscheinung einer humanistisch-egalitären-liberalen Auslegung gibt. Auf diese Differenzierungsebene können wir uns einlassen, sobald wir über verschiedene feministische Strömungen reden.

        Wenn über die Agenda und die Positionen der SPD geredet wird, fragt auch nicht jeder sofort nach dem Seeheimer Kreis.

      2. Dadurch dass du alle Feminists die grundsätzlich sich dialogbereit zeigen würden, jedoch diese auch von dir wieder generelle Ablehnung DES Feminismus als Affront gegen ihre Überzeugungen betrachten, machst du es unmöglich diese Menschen dafür zu gewinnen, gegen Misandrismus aufzutreten, dieses Gedankengut gemeinsam anzuprangern und abzulehnen.
        Auch im Kommunismus war es ähnlich. Durch die Unfähigkeit vieler Kritikas den Stalinismus von der Ideologie des Kommunismus zu trennen, war es Kommunistas nicht möglich auf die Kritik einzusteigen oder diese anzunehmen. Statt dessen bildeten sich europaweit Abwehrfronten um die Gräueltaten Stalins und dessen Regiems zu verniedlichen und zu verharmlosen.
        Weder du noch ich wissen, wieviele Menschen im Feminismus Gleichwertigkeit aller Menschen sehen. Ich halte die Aussage, dass dies nur ein ganz kleiner Teil ist für eine grobe Beleidigung der sehr, sehr vielen Frauen (und Männer) die eine grundsätzlichen Gleichwertigkeit nicht in Frage stellen. Ich lehne solche Pauschalierung ab. Ich rate deutlich diffrenzierter zu denken.
        [Frauenbewegung]—[Feminisums]——[radFems]—[fanatischer Feminismus ]—||—–[Misandrismus-Symphatisantas]—[Misandrissmus]

      3. Ich bin durchaus in der Lage, zwischen verschiedenen feministischen Strömungen zu differenzieren. Bei Christian habe ich dazu auch schon eine ganze Menge geschrieben und ein paar Einordnungen beigesteuert. Falls es dich interessiert, kann ich gerne mal nach den Links suchen.

        Ich bin aber der Meinung, dass es für jede Gesprächsebene ein angemessenes Level der Differenzierung gibt. Wenn wir darüber sprechen, wie sich feministisches Gedankengut auf die politische und gesellschaftliche Situation in Deutschland auswirkt, ist es durchaus legitim, die Weltsicht der beiden größten und einflussreichsten feministischen Strömungen (nämlich den Radikalfeminismus der zweiten Welle und den Genderfeminismus der dritten und vierten) als maßgebend zu beschreiben. Die winzige Minderheit der Equityfeministen hat keinerlei politische Macht und keine hörbare Stimme. Sie in solchen Big-Picture-Diskussionen auszulassen ist von daher durchaus gerechtfertigt.

        So wie es in Diskussionen zur netzpolitischen Haltung der SPD durchaus legitim ist, die Außenseiterposition eines Sasha Lobo zu ignorieren.

        Es liegt an den liberal-humanistischen Feministen, sich lautstark zu positionieren gegen die totalitären Anmaßungen ihrer Glaubensschwestern. Es liegt an ihnen, sich den Begriff zurückzuerobern. Allein: Entweder sie können es nicht oder sie wollen es nicht.

        „Dadurch dass du alle Feminists die grundsätzlich sich dialogbereit zeigen würden“

        Wo sind sie denn, die dialogbereiten Feministen? Das würde mich wirklich interessieren.

        „Weder du noch ich wissen, wieviele Menschen im Feminismus Gleichwertigkeit aller Menschen sehen.“

        Richtig. Wir sehen ausschließlich die öffentlichen Verlautbarungen und die im Netz publizierten Meinungen. Und die sprechen eine überdeutliche Sprache.

        Will die schweigende Mehrheit der an Gleichberechtigung interessierten Feministen nicht mit den Totalitären in einen Topf geworfen werden, wäre es langsam mal angezeigt, das Maul aufzumachen.

        „Ich halte die Aussage, dass dies nur ein ganz kleiner Teil ist für eine grobe Beleidigung der sehr, sehr vielen Frauen (und Männer) die eine grundsätzlichen Gleichwertigkeit nicht in Frage stellen.“

        Bezeichnen die sich öffentlich als Feministen? Sind die in feministischen Institutionen tätig? Bringen sie Reformvorschläge mit dem Etikett Feminismus in die öffentliche Debatte ein? Eben.

      4. Wir hatten zu diesem Thema eine Diskussion bei Christian:

        https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/30/den-feminismus-gibt-es-nicht-es-sei-denn/

        Dort schrieb ich:

        Die beiden im Westen derzeit vorherrschenden feministischen Strömungen sind der Dworkin/Schwarzer-Radikalfeminismus der zweiten Welle und der radikal sozialkonstruktivistische PC-Gender-Feminismus der dritten Welle. Beide sind auf ihre Art tendenziell totalitär, paternalistisch und stehen auf Kriegsfuß mit elementaren freiheitlichen Prinzipien des liberalen Rechtsstaates.

        Und da dies der Fall ist, ist es mMn durchaus angemessen, diese Schwäne auch mal weiß zu nennen.

        Auch wenn sich irgendwo ein Schwarzer rumtreibt.

        (…)

        Für jede Diskussionsebene gibt es ein angemesses Differenzierungsniveau.

        Wenn wir uns über die Gefahr unterhalten, die “der Feminismus” für solche Banalitäten wie das Prinzip der rechtlichen Gleichheit darstellt, dann ist es für diese Diskussion in erster Instanz erst einmal egal, ob man damit den Feminismus der (zweiten oder dritten) Welle, Schwarzer oder Femen meint.

        Sobald man dann dazu übergeht, sich über die theoretische Tiefenstruktur dieser Feminismen zu unterhalten, die derartige Ansichten erst ermöglicht, dann, ja dann, können und müssen wir differenzieren.

        Aber ich kann nicht jeder Aussage zum Thema einen ideengeschichtlichen Abriss voranstellen.

        Peter ergänzte:

        Odysseus sagte dem Zyklopen, bevor er ihm sein Auge ausstach: Mein Name ist Niemand. Und als der Zyklop, geblendet, um Hilfe rief, sagte er: Niemand hat mir ein Leid getan. Die Moral von der Geschicht?

        In einem politischen Kampf muss der Gegner einen Namen haben.

        und Nick schrieb:

        Stimmt schon, und insofern ist es eigentlich auch unnötig vom “vorherrschenden Feminismus” zu sprechen: Ein undifferenziert verwendeter Begriff meint in aller Regel die Regel, und nicht die Ausnahme.

        Allerdings lässt man so “NAFALT!” und “DFGN!”* von vornherein ins Leere laufen: Es interessiert nicht, dass es auch schwarze Schwäne gibt, wenn es um die Wirkmächtigkeit der mehrheitlich (weißen) Schwäne geht.

        Damit hat man den Deutungsrahmen bzw. den Frame gesetzt: Die Feministin mag sich durchaus sehr dafür interessieren, ob ein klassisch-radikalfeministischer oder ein poststrukturalistischer Ansatz vertreten wird. Für den Männerrechtler ist diese Differenzierung aber belanglos, DerMann als DasPöse ist für ihn die entscheidende Schnittmenge. Also: vorherrschender oder auch hegemonialer Feminismus.

        NAFALT und DFGN sind auch Strategien, Feminismus in ein anderes Frame als das eigentlich Diskutierte zu stellen. Derailing, sozusagen.

        *)”Den Feminismus Gibts Nich”

      5. Mist, warum hat das denn jetzt schon wieder nicht funktioniert mit den Quotes?

      6. Neuer Peter schreibt: „Wo sind sie denn, die dialogbereiten Feministen? Das würde mich wirklich interessieren.“ Z.B: hier im Blog.
        „Bezeichnen die sich öffentlich als Feministen? Sind die in feministischen Institutionen tätig? Bringen sie Reformvorschläge mit dem Etikett Feminismus in die öffentliche Debatte ein? Eben.“ Ja tun sie. Das Ettiket „Feminismus“ wird dabei indirekt verwendet. Du kannst davon ausgehen, dass dort wo sich Frauen per Geschlecht exklusiv zu Interessensverbänden zusammenschließen und dann sowas fordern ganz sicher Feministinnen sind. Denn hier steht der Frauenschutz an erster Stelle, ein notwendiger Schutz von Männer vor den Auswirkungen solcher Verdächtigungen dagegen wird als zweitrangig oder unwichtig erachtet.
        Irgendwie scheint sich die Geschichte grad nochmal ähnlich zu wiederholen. Die Ähnlichkeiten sind derart frabant, dass es mir schwer fällt, zu verstehen, wieso diese nicht in viel größeren Maß wahrgenommen werden.
        Aber jetzt ist es mir klar! George Santayana: „Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen“.

      7. „Z.B: hier im Blog.“

        Wer bezeichnet sich denn hier als Feminist? Das wären wohl Maren, Robin und honeyinheaven. Maren und Robin halte ich nur für sehr bedingt und sehr begrenzt dialogbereit, bei honeyinheaven habe ich diese Haltung bisher leider noch nicht entdecken können.

        Darüber hinaus dürften wir uns aber einig sein, dass keiner der Kommentatoren hier politisch wirkmächtig ist, oder?

        „Ja tun sie. Das Ettiket “Feminismus” wird dabei indirekt verwendet. Du kannst davon ausgehen, dass dort wo sich Frauen per Geschlecht exklusiv zu Interessensverbänden zusammenschließen und dann sowas fordern ganz sicher Feministinnen sind. Denn hier steht der Frauenschutz an erster Stelle, ein notwendiger Schutz von Männer vor den Auswirkungen solcher Verdächtigungen dagegen wird als zweitrangig oder unwichtig erachtet.“

        Ich frage dich nach Beispielen zu feministischen Organisationen, die die totalitären und rechtsstaatsfeindlichen Ideologien des Radikal- und Genderfeminismus nicht implizit zur Grundlage ihres Denkens und Handelns machen und du verlinkst ein Paradebeispiel für genau so ein Denken und Handeln.

        „Aber jetzt ist es mir klar! George Santayana: “Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen”.“

        Alles, was wir von der Geschichte lernen, ist, dass wir nichts von der Geschichte lernen.

      1. Ah, danke. Hat jemand mit Moderationsrechten Lust, den Murks oben zu reparieren?

  2. Erm. Du meinst, du wirst deine Probleme los, wenn du dem normalen Feminismus einen neuen Namen gibst? 😉
    Alice S., Zensursula, djb, schwesig, faserpiratin.. alles scumisten? Bei Femen sehe ich das ja noch ein. Aber gerade die Punkte 4,5,6 und 7 sind Punkte, die im feminismus doch absolut mehrheitsmeinung sind. 7 halte ich sogar für den zentralen Punkt im Feminismus.
    Amendt unterscheidet da zwischen Frauenbewegung und Feminismus, ich glaube, das ist eine einteilung, die da weiterhilft.

    1. „Alice S., Zensursula, djb, schwesig, faserpiratin.. alles scumisten? Bei Femen sehe ich das ja noch ein. “ JA. Alles Sympathisantinnen des Misandrismus(SCUMismus). Nur weil sich die Menschenverächter noch nicht an vorderster Linie offfen zeigen trauen, heist das nicht, dass das faschistoide Gedankengut nicht schon weit in die Gesellschaft hineinwirkt und sich des Feminismus als nützliches Vehikels bedient. Und das Denken vieler Frauen (und Männer) vergiftet, die dann dieses Gedankengut gedankenlos verbreiten, weil sie sich nicht im Klaren sind, was sie hier tun. Grade an Faserpiratin und anderen siehst du, wie nützliche Idiotinnen des Scumismus instrumentalisiert werden.
      Die Frauenbewegung und Feminismus wirst du nicht trennen können, das ist für die Leute die für Menschenrechte der Frauen kämpfen, ein und dasselbse. Daher versuch es erst gar nicht. Mach es lieber den gesprächsbereiten Leuten in der Frauenbewegung leichter, indem du den fanastisch, faschistoiden Teil anders bezeichnest.

      1. ich will mir das gar nicht leicht machen. kennst du eine Feministin, die du nicht dem Scummismus zuordnen würdest? Ich tatsächlich nicht. das Patriachat und die gläserne decke scheint der einer der kleinsten gemeinsamen nenner zu sein…

      2. Ich habe Leszek neulich das Gleiche gefragt. Er konnte noch ein, zwei Autorinnen nennen, deren Namen mir aber derzeit entfallen sind.

        Es ist ja eben auch leider so, dass (Ex-)Feministen, die sich für tatsächliche Gleichberechtigung einsetzen, von der feministischen Community recht schnell ostrakiert werden. Siehe Esther Vilar, siehe Monika Ebeling. siehe Christina Hoff Sommers.

    1. Ist mir egal. Diese ständige Furcht, was „den die anderen sagen könnten“ lähmt die Männerrechtsbewegung derzeit, dass es nicht zu sagen ist.
      Sie beziehen sich selbst auf diese Ideen in der Schrift. Durch die Eindeutigkeit der Ideen ist kein Zweifel möglich. Wer an der Gleichwertigkeit von Menschen zweifelt ist im Minimum ein von MisandrismusScumismus beeinflusster Mensch, ein Symphatisante dieser menschenverachtenden Ideologie, bis hin das es sich um ein aktives Anhänge von MisandrismusScumismus handelt.
      Das ist von Fall zu Fall abzuwägen und auch so zu benennen.

      1. Es wäre viel gewonnen in der Diskussion, wenn man Menschen generell nicht als Abschaum bezeichnet, selbst wenn diese den Ausdruck gegenüber anderen benutzen.

      2. Ich bezeichne sie nicht so. Es ist die Schrift „SCUM“ die ich zur Bezeichnung heranziehe. Wenn jemand „Männer als Abschaum der Menschheit“ sieht, dann darf ich auch mit Fug und Recht diese Personen als Scumistas benennen. Ich sehe nicht ein wieso ein Theaterstück das daraus geschaffen wurde, begeistet in Schweden gefeiert wird und sich viele, viele Symphatisants der SCUM-Ideologie sich darauf beziehen dürfen, warum diese Schrift und die Ableitungen daraus überhaupt eine Rolle im Feminismus spielen. Das verstehe ich nicht und daher werde ich jede Person die glaubt sich auf diese Schriften oder angelehnte Ideen daraus, als Symphatisants des Scumismus oder wenn offen dafür werbend als Scumists bezeichnen. Diese Bezeichnung ist nicht die Benennung als „Abschaum“ , das heist „Halten Männer für Halbtiere, für Abschaum“.
        EDIT: die passende Bezeichnung für solchen Menschen ist ganz klar MisandristsScumiste.

      3. Dass Bezeichnung „Scumisten“ aber zumindest so gelesen werden kann, macht sie missverständlich. Außerdem möchtest Du ja, wenn ich Dich richtig verstanden habe, den Begriff „Scumismus“ nicht nur auf die anwenden, die sich explizit auf Solanas beziehen, sondern auf alle, die Deinen Kriterien entsprechen. Und die sind auch ohne eine Bezeichnung aller Männer als „Abschaum“ problemlos zu erfüllen.

    2. @allesevolution schreibt:„Das wird man gegen dich verwenden, als menschenunwürdig etc“ Anfangs war es mir egal, wie ich in der ersten Antwort schrieb. Dann wurde mir klar, dass du hier die Schwachstelle genau aufgezeigt hast. Danke dafür. Ich hab daher neuerlich nachgedacht und es war eigentlich gar nicht schwer. Das Ganze ist MisandrismusScumismus. Ganz einfach. Menschen die den vertreten, sind Misandrists.
      Diese Bezeichnung trifft es glaub ich viel besser. Eine systematische Männerfeindlichkeit. Eine pauschale Abwertung aufgrund des männlichen Geschlechts. Die Bezeichung als „Dude“ und WHM um eine Menschengruppe als Feind zu deklarieren. Das ist eindeutig und klar. Was meinst du? Was meint ihr?

  3. Das ist doch nur ein Trick um den Femismus auch weiterhin kritisieren zu können, denn nach EU-Empfehlung soll ja Feminismuskritik mit schwerer Körperverletzung gleichgesetzt werden. So kann man dann sagen, man kritisiere den Misandrismus(Scummismus).

    Ich kann nicht behaupten mich in Netz-Feminismus-Szene besonders gut auszukennen, aber was sagen eigentlich Feministinnen zu diesen EU-Gesetz? Ist ja schon praktisch wenn man alles fordern und behaupten kann und sich nicht rechtfertigen muss, weil Gegenargumente von Nichtfeministen verboten sind.

    Das Problem vieler Männer mit dem Feminismus ist, dass der Teil des Feminismus, der einen Einfluss auf ihr Leben hat eben nicht für Gleichberechtigung steht und Männer „positiv diskriminiert“. Und das soll Mann dann auch noch gut finden?

    Vielleicht werden im größten Teil des Netzfeminismus annehmbare Meinungen vertreten, vielleicht sind auch die meisten Feministinnen für wirkliche Gleichberechtigung, aber das spielt für Männer bei Bewerbungen, Beförderungen, im Sorgerecht oder der Vergabe von Sozialleistungen keine Rolle. Und es hilft Jungen auch nicht davor in der Schule oder in der Kita gesagt zu bekommen das Mädchen besser sind.

    1. Nein. Wenn man dann nicht Antifemitismus , sondern auch Antimisandrismus verboten wäre, es strafbar wäre diesen Geschlechterrassismus zu kritisieren, müssten sie die Menschenverachtung juristisch eingrenzen. Ein Nachweis das diese vorliegt, lässt sich dann leicht führen. Denn ich habe die Kritierien genannt. Wenn diese Dinge kritisiert werden und man schreibt z.B: „hier handelt es sich um das böse Erbe von SCUM“ „das ist kein Feminismus, hier ist Misandrismus zu finden“, dann wird es schwierig, dies zu verurteilen.

      1. Schade eigentlich. Wäre bestimmt ein noch schöneres Eigentor gewesen als der Versuch der Aufschrei-Frauen, das Konzept der rape culture auch in Deutschland zu verankern.

      2. @Neuer Peter

        Ja, wäre eigentlich schön, dann gleich mal eine Anzeige gegen alle BiologieprofessorInnen und berühmte Vertreter wie Dawkins und Pinker zu verfassen. Und dann zu schauen, ob sie angenommen wird.

      3. Arglosigkeit ist echt ein Fluch. Und der Baustein der meist zum Erfolg zum Fall des Rechtsstaats führt.
        http://diestandard.at/1371171366876/Kopfwaesche-fuer-Gender-Basher

        Ihr solltet echt mal mehr die Tendenzen im Feminismus beobachten. Und dort wo sich diese offen zeigen, meist in irgendwelchen femisitischen Allgemein-Medien, dort lässt sich ohne Probleme erahnen, wo der Weg hingeht.
        Wenn Anitfemitismus eine Ideologie ist, diese sich gegen den Kampf für Frauen richtet, wenn diese dann noch als volkverhetzend deklariert werden kann, weil hier „die alle Frauen diffamiert werden“. Diese Pauschalität hab ich leider in vielen Kommentaren und Beiträgen, tatsächlich gefunden, wenn man es wörtlich nimmt. SO ist es sicher nicht gemeint, aber so kann bei entsprechenden Gesetzestext be- und verurteilt werden.
        Antimisandrismus ist deutlich schwerer angreibar. Da hier der Feminismus überhaupt nicht einbezogen ist. Es ist als ob man erklärt wie sich die Nazis in der demokratischen Weimarer Republik verstecken konnten, obwohl sie sich nur den Sturz der Demokratie zum Ziel gesetzt hatten. Ich bezeichne aber niemand als Feminazi, weil würde ich mich nur angreifbar machen, da ich indirekt durch die Bezeichnung ausdrücken würde, das hier Feminismus im Spiel ist. Das ist aber NICHT der Fall. Die Scumistas sind genausoviel Feministas, wie die Nazis Demokratas waren, nämlich GAR NICHT!.

      4. „Das ist aber NICHT der Fall. Die Scumistas sind genausoviel Feministas, wie die Nazis Demokratas waren, nämlich GAR NICHT!.“

        Nein, du gehst da einem Taschenspielertrick der Feministen auf den Leim. Der Feminismus soll weiterhin mit Gleichberechtigung assoziiert werden, auch wenn alle wirkmächtigen Akteure des derzeit vorherrschenden Feminismus der Gleichberechtigung aktiv entgegenwirken.

        Dadurch fällt es dann leicht, Menschen, die zumindest kein Lippenbekenntnis zum Feminismus ablegen, moralisch zu diskreditieren und Kritik an den totalitären Auswüchsen des Feminismus zu diffamieren.

        Ist eine feministische Position dann tatsächlich einmal als das entlarvt, als was sich heutige feministische Positionen häufig herausstellen, nämlich als autoritär, freiheitsfeindlich und dem Prinzip der Rechtsgleichheit feindlich gesinnt, kann man sich dann über den wahren Schotten herausreden: Nun gut, das waren dann eben KEINE WAHREN FEMINISTEN.

        Der vorherrschende Feminismus ist ein Wolf im Schafspelz. Seine Wolfstaten rechtfertigt er, indem er jegliche Kritik daran als Schafsfeindlich diffamiert. Und du hilfst ihm dabei, indem du den Wolf und den Pelz als zwei verschiedene Entitäten darstellst.

        Es gibt kein Schaf. Das Schaf ist vollkommen machtlos, hat politisch nicht das geringste zu sagen.

      5. Neuer Peter schreibt: „Der vorherrschende Feminismus ist ein Wolf im Schafspelz. Seine Wolfstaten rechtfertigt er, indem er jegliche Kritik daran als Schafsfeindlich diffamiert. Und du hilfst ihm dabei, indem du den Wolf und den Pelz als zwei verschiedene Entitäten darstellst.“
        Ich versuch dir darzustellen was ich sehe, weil ich den Blick gleichzeitig auf die Gegenwart und auf die Vergangenheit richte, was eigentlich jedes tun sollte.
        Der Kult um „Weiblichkeit“ „FrauSein“ , die Ideen das Frauen das „begabtere Geschlecht“ sind, das „Jungs halt einfach weniger leistungsbereit sind“, sind analog dem kruden völkischem und nationalen Gedankengut zu sehen, dass in Europa/Deutschland damals in der Weimarer Zeit, den sogenannten goldenden 20ern verbreitet war. Dieses war in der Bevölkerung so stark verankert, dass man von Allgemeingut sprechen musste. NIcht anders als heute. Die Völkisch-Nationalen wiederum waren aber nur in Deutschbünden, Burschenschaften und ählichem orginsiert, wobei sie strikt auf die Seperarierung achtetet. Der Begriff „Autonomie“ ist nicht neu, nur damals hies er anders. Leute die sich in Nur-Deutschen Gruppen zusammentaten, waren Deutschnationale.
        Feminsmus ist weil keine nationale, sonder eine globale Bewegung weit inhomogener. Jedoch ist was ist oben dargestellt habe, das „Frau ist wahrscheinlich besser geeignet die Probleme der Welt zu lösen, in der heutigen Zeit“ absoluter Mainstream. Da bin ich bei dir. Aber das war das Völkische damals auch. Es war auch damals nur eine Abgrenzung, keine Abwertung. Man war zwar stolz drauf ein Deutscher zu sein, jedoch war der Großteil der Bürger nur sehr margninal von Rassentheorien infiziert.

        In dieser Gesellschaft bildete sich aber einen radikale Bewegung, eine „völkische“ , eine mit einer Arier-These. Einer die sich aus der pauschalen Abwertung eines gesamtnen Menschenteils speiste. Heute sind es die cis-Männer, die WHMs die als Sündenböcke gelten. Und daran auch selbst schuld sind, wird behauptet. Ihre mackerhafte Art, ihr Machtstreben, ihre ständig ausgeübte Unterdrückung aller Frauen ist das Über der Welt.
        Diese These wird propagiert, wird verbreitet, langsam , stetig und unaufhörlich. Mal weniger, mal mehr. Und diese bewussten oder unbewussten Anhänger der Scum-ideologie sind sehr zielstrebig offfenbar. Weil sie wie ich meine, eines vereint. Die Idee dass sie nur die cis-Männer entmachten und zwingen müssen „die heutige Überlegenheit der Frauen“ anzuerkennen, das Unterdrückungssystem vernichten und dann kann die friedliche, ökologische, harmonische Welt neu entstehen.
        Auch die Arier-Gläubigen waren genau dieser Meinung. Sie nannte es „Verseuchung“, jetzt wird es „strukturelle Durchdringung“ genannt. Sie nannten es „Bestimmung“, jetzt heist es „Notwendigkeit“.

        Ja ich weis 2014. Aber ich habe Angst. 1928 hätte ich auch Angst gehabt. Vielleicht bin ich auch nur paranoid. Aber es gibt nicht umsonst den Spruch: „Wehret den Anfängen“

  4. Derselbe Mensch, der vor kurzem Maskulisten vorgeworfen hat, sich nicht mehr Maskulisten nennen zu wollen, weil Feministinnen den Begriff als Schimpfwort verwenden, nennt jetzt Feministinnen nicht mehr Feministinnen, weil das die zarten Seelchen einiger NAFALT-Feministinnen verletzen könnte.
    Ich bin noch nicht sicher, ob das nun konsequent, taktisch clever, ironisch oder einfach nur doof ist.

    Wie „sehr lieb“ kann eigentlich eine Freundin sein, die einen wegen so eines Kinkerlitzchens entfolgt und sachlichen Argumenten und Differenzierung offenbar kein Bißchen zugänglich ist? Und wenn sie so an dem Label „Feminismus“ hängt: Was hat sie persönlich eigentlich sagen wir im letzten Monat getan, um das Leben von Mädchen und Frauen zu verbessern, ohne das von Jungen und Männern zu verschlechtern?

    Und wo sind diese komplett SCUM-freien Feministinnen eigentlich? Welche Organisationen betreiben sie, welche gesellschaftliche Wirkung entfalten sie? Wenn sich NAFALT-Feministinnen beschweren, mit dem Feminismus, der sich in Medien, Hochschulen, Politik und NGOs festgesetzt hat, in einen Topf geworfen zu werden, kann ich mich des Gefühls nicht erwehren, daß da der Schwanz versucht, mit dem Hund zu wedeln.
    </rant>

    B20

    1. SCUM-frei? Du meinst in keinster Weise von diesen Ideen angekränkelt oder manipuliert?
      Kann man so sehen. Nur dann waren auch keine Deutschas in der Weimarer Zeit von nazionalsozialistischen Ideen frei. Dann waren auch alle Bürgas Nazis. War das so? Gab es keine Wiederstände? Gab es keine gesellschaftlichen Gruppen, die zwar die Überhöhung des Nationales, Völkischen vertraten (also quasi so wie jetzt der Kult um „Weiblichkeit“) aber keinerlei Bezug zu der menschenverachtenden Naziideologie (die auch erst in den Anfängen war) hatten? Keinerlei Absicht oder Idee Menschen der Gesellschaft per Geburt einfach als minderwertiger zu betrachten, als sich selber? Solche nur verführten Menschen sind nicht die große Mehrheit? Damals wie heute?

      Glaubst du das echt?

      1. zuerstmensch,

        Du möchtest also nur auf ein einziges Wort aus meinem Kommentar anspringen. Meinetwegen.

        Dein Godwin verpufft, denn er ergibt keinen Sinn. Die NSDAP hat 1933 die Reichstagswahlen mit großem Abstand gewonnen und wurde so Regierungspartei. Es ist also vollkommen legitim zu sagen, „die Deutschen“ haben die Nazis an die Macht gebracht.

        Daß es auch Menschen gab, die SPD oder KPD gewählt haben oder gar im Widerstand waren, macht diese Aussage nicht falsch. Denn die entfalteten nunmal keine politische Wirkung. Deutschland war von 1933 bis 1945 ein Staat, der von menschenfeindlichen Massenmördern und Kriegstreibern regiert wurde. Was hatte denn die Bevölkerung von England, Polen, Frankreich davon, daß nicht alle Deutschen so dachten?

        Mit hoher Wahrscheinlichkeit war die Bombe, die auf das Haus eines Londoners fiel, sogar von Zwangsarbeitern hergestellt worden. War sein Heim deshalb weniger zerstört, seine Familie weniger verschüttet? Für ihn war nur relevant, daß eine einfache Mehrheit der deutschen Wähler sich von demagogischen Volksverhetzern hatte verführen lassen. NAGALT? What?

        Natürlich waren das nicht alles überzeugte Nazis, und eine abweichende Meinung zu äußern, war damals lebensgefährlich. Deshalb verurteile ich auch niemanden, der das nicht getan hat.
        Aber das ist auch der Punkt, an dem Deine versuchte Analogie endgültig die Luft verliert. Zwar kann Kritik am Feminismus auch heute noch eine Gefahr für die gesellschaftliche Stellung und Karriere darstellen (Deshalb schreiben die meisten von uns ja unter Pseudonym.), aber von jemandem, der sagt „Du bist nicht mehr mein Freund, weil ich Dich so verstehe, als würdest Du alle Deutschen als Nazis bezeichnen“, während gleichzeitig Nazis an der Regierung sind, von dem erwarte ich schon, daß er auch aufsteht und den Nazis sagt: „Ihr seid Menschenfeinde und steht nicht für die Deutschen“, und diese Position nicht nur entdeckt, wenn Deutschland deswegen von außen kritisiert wird.

        (Sorry, im letzten Satz müßte es natürlich „Feministinnen“ statt „Deutsche“ und „misandrische Radikalfeministinnen“ statt „Nazis“ heißen, aber der Godwin kam nunmal von Dir. Und wenn man an einer nordamerikanischen Universität einen Vortrag über die Jungenkrise halten will, kann es einem ja durchaus passieren, daß der Eingang von Demonstranten blockiert wird, von denen einige als Teil ihres Protests den ausgestreckten rechten Arm heben.)

        Die Bürger der DDR haben es vor mittlerweile knapp 25 Jahren geschafft, durch friedliche Proteste ihre unterdrückerische Regierung zu stürzen. Umso mehr muß es doch in einer demokratischen Gesellschaft möglich sein, als falsch erkannte Tendenzen zu korrigieren. Wer sieht, daß in seinem Namen Ungerechtigkeiten geschehen, ist der nicht moralisch verpflichtet, dagegen aufzustehen? Und wer Ungerechtigkeiten nicht sieht, die zweifellos vorhanden sind, bei dem muß man doch fragen, ob er sie nicht sehen kann oder nicht sehen will.
        Aber sicher kann man ihn nicht so ohne weiteres aus der Verantwortung entlassen.

        Bei der Recherche für einen Kommentar auf man tau habe ich gestern einen beeindruckenden Text auf AVfM zu NAFALT- und „wahrer Feminismus“-Argumenten gefunden, vor dessen Hintergrund diese Polemik, die ich eigentlich für etwas überzogen halte, durchaus plausibel ist.

        Und übrigens: Nein, mit „SCUM-frei“ meinte ich diejenigen, die Du nach Deiner neuen Diktion noch als Feministinnen bezeichnen würdest. Diejenigen, die grundsätzlich an echter Gleichberechtigung interessiert sind. Wobei natürlich die Frage ist, inwieweit man praktisch noch dazu in der Lage ist, wenn man erstmal etwa an das „Patriarchat“ glaubt.

        Wo ist die Grenze? A Voice for Male Students zitiert in einem Video aus dem Buch „Who Stole Feminism?“ von Christina Hoff Sommers, wo eine College-Studentin erzählt, die Indoktrination ihrer Gender-Studies-Professorin hätte bei ihr zu einem psychischen Zusammenbruch geführt, weil sie irgendwann wirklich glaubte, jeder einvernehmliche Geschlechtsverkehr mit ihrem Freund sei eigentlich eine Vergewaltigung.

        War diese junge Frau ein Opfer? Sicher; jedenfalls keine überzeugte Männerfeindin. Aber was, wenn sie ihre Verwirrung nicht in sich hineingefressen, sondern aggressiv ausagiert hätte? Böse ist, wer böses tut und mag der Weg zur Hölle auch mit noch so guten Absichten gepflastert sein: Wer erstmal glaubt, unzweifelhaft und unzweideutig auf der richtigen, gerechten, guten Seite zu stehen, dem wird auch jedes Mittel gerechtfertigt erscheinen, um seine Ziele zu erreichen.

        BTW:
        Deutschas […] Bürgas

        Ich schließe mich Neuer Peter an: Was soll das? Ist das ein Sprachfehler, eine Parodie auf die neueste feministische „Sprachforschung“ oder soll es irgendetwas anderes aussagen? Ich ging bisher davon aus, Deutsch sei nicht Deine Muttersprache, und habe diese Schreibweisen deshalb ignoriert, aber offenbar ist das ja Absicht. Jedenfalls irritiert es beim Lesen.

        Bombe 20


      2. Bombe 20 schreibt:
        „Dein Godwin verpufft, denn er ergibt keinen Sinn. Die NSDAP hat 1933 die Reichstagswahlen mit großem Abstand gewonnen und wurde so Regierungspartei.
        Dem ist viel vorausgegangen. Die Wahlen von 1933 fanden in einem Klima statt, dass einerseits geprägt war von Erwartungshaltung dass sich die Probleme die aus der Weltwirtschaftgskrise 1929 entstanden waren, jetzt gelöst werden könnten, anderseits aus dem Klima des sehr gesteigerten Antisemitismus, der so sehr in die Gesellschaft eingezogen war, dass man die menschenverachtende Note der Abwertung aufgrund reiner Abstammung bereits für normal hielt. Und die Nazis waren auch so „klug“, dass als sie noch eine kleine Minderheit waren (so kurz vor der Wirtschaftkrise) sie noch nicht offen „DIE ….“ sagten , sondern noch „die reichen ..“, „die korrupten ….“ , „die ausbeuterischen …“, „das Volk aussaugende reiche Schicht von …“ oder „die elenden Schurken des Welt …..“ sagten:
        Da benötigt es keinen Godwin um die Ähnlichkeiten zu heute zu erkennen. Daher ist es für die Diskussion sehr schlecht wenn die mächtige NSDAP der Jahres 1933 herangezogen wird. Es ist das frühe Arierunwesen von vor 1929 das hier als Vergleich genommen werden muß. Die Zeit der Weimarer Republik zwischen 1924 und 1928.

        Es geht um das allgemeine Klima das „Volk“ (und in radikaleren Kreisen „Rasse“) damals derart hoch bewertete, dass alles danach ausgerichtet wurde. Das war NICHT mit Menschenverachtung nur mit Abgrenzung verbunden. Wer keine Nicht-Deutschen in seinen Club lies, war nur bedacht auf „die Reinheit seines Volkes“. Der Ratschlag an die anderen „Völker“ hies, macht es genauso. Das man das „eigene Volk“ als das beste betrachtete, war nur klar, man war ja Patriot und Patriotin.
        Dieser Begriff „Volk“ ist analog dem heute das „Geschlecht“ in einer Weise betont, dass dadurch Massen geschaffen werden, die geradezu danach schreien dass Demagogen sie verführen. Und darin verbirgt sich der Teil der nicht „gender“ sondern „sex“meint, das biologische Geschlecht (analog zu „Volk“ und „Rasse“) und damit eine Überlegenheit begründet, die leicht verführen kann, wer will nicht „das Bessere“ sein?
        Die Masse „Frau“ ist bereits entstanden, wie wir zuletzt an #BringourGirlsHome gesehen haben. Weltweit haben sich Frauen als Schwesternschaft verstanden und mit Hilfe von unterstützenden Männern den Druck auf die Entführas enorm verstärkt. Eine ähnliche Aktion von Männern für Jungs ist schlichtweg nicht vorstellbar. Der Feind ist bereits auch beschrieben, der WHM, der heterosexuelle Mann, „der Vergewaltiger von Natur aus“ wie ein MisandristeScumiste sagen würde, wenn es bereits wagen würde, die Gedanken offen auszusprechen.

      3. zuerstmensch,

        gut, es hat wohl keinen Zweck, wenn wir weiter aneinander vorbeischreiben. Du möchtest über die Verantwortung, die „gerechte“ Feministinnen für die Ungerechtigkeiten haben (könnten), die unter dem von ihnen gewählten Label auf staatlicher und überstaatlicher Ebene geschehen, nicht sprechen, und ich habe über den Gender Empathy Gap und die Dämonisierung des Mannes (die nach Kucklick ja weder neu noch eine Erfindung des Feminismus ist) nichts zu sagen, das nicht schon viele Male von anderen sehr viel besser und kenntnisreicher formuliert wurde, als ich es je könnte.

        Bombe 20

  5. Ich finde Deine Einteilung in Feminismus und Scumismus vollkommen unbrauchbar und kontraproduktiv. Sorry wenn das jetzt hart klingt.

    Ein positiver Bezug zu SCUM wird selbst im Radikalfeminismus nur von extrem wenigen hergestellt, geschweige denn, dass es als Manifest oder Grundlage verwendet wird. Die von Dir in Stichpunkten aufgezählten Verhaltensweisen sind dagegen in vielen Strömungen, teilweise bis hinein in den gemäßigten Feminismus zu finden, die sich (zu Recht!) verbitten, mit SCUM oder als Scum assoziert/bezeichnet zu werden. Deine Einteilung läuft also entweder auf eine unangemessene Beschimpfung gemäßigter, aber trotzdem kritikwürdiger Strömungen hinaus oder auf eine pauschale Ausnahme praktisch des gesamten Feminismus von aller Kritik, schließlich sind das ja dann die Guten(tm) im Gegensatz zu den Scumisten.

    Das auch gemäßigte Feministen nicht gerne Kritik am Feminismus hören, ist kein Argument. Genau wie gemäßigte Maskulisten oder Männerrechtler, wenn sie sich das Label anheften, zumindest beantworten können sollten, was sie von den Radikalen unterscheidet, ohne deren Existenz zu leugnen.

    Wie in Deinem Faschismusartikel stört mich das Bedürfnis, möglichst knallige Labels überall anzubringen, anstatt zu differenzieren. Es ist m.E. erheblich zielführender, gegen konkrete Haltungen und Diskriminierungen vorzugehen, als gegen eine wie auch immer gelabelte Gruppe. Der Satz „kein Fußbreit für Nazis“ ist ein schönes Beispiel. Klingt erstmal toll, aber: Wer ist Nazi? Wer bestimmt, wer einer ist? Was bedeutet „kein Fußbreit“? Keine Zusammenarbeit in jeder Form? Kein Wahlrecht, aktiv oder passiv? Keine Sozialhilfe (kann ja auch ploitische Arbeit finanzieren)? Bringt im konkreten Fall also gar nichts, bevor man sich damit auseinander gesetzt und Antworten auf diese Fragen gefunden hat.

    PS: Ich finde Deine Genderung auch anstrengend, vielleicht erkärst Du ja mal den Hintergrund?

  6. Ich finde die Idee der Umbenennung gar nicht schlecht. „Radikaler Feminismus“ trifft es oft nicht so, weil darunter von Außenstehenden nur ein besonders leidenschaftliches Eintreten für Frauenrechte verstanden wird.

    Wer JEDE Art von Feminismus ablehnt, der wird dem natürlich nicht zustimmen können, aber ich halte es für richtig die menschenfeindlichen Strömungen im Feminismus deutlich abgrenzbarer bennenen zu können.

    Also warum nicht SCUMismus?

    1. Weil das davon ablenkt, dass die beiden wirkmächtigsten Strömungen des heutigen Feminismus auf menschenfeindlichem Gedankengut aufbauen. Weil es davon ablenkt, dass Misandrie, Rechtsstaatsfeindlichkeit, Autoritarismus und eine Haltung, die liberalen und egalitären Prinzipien feindlich gesonnen ist, im theoretischen Unterbau des vorherrschenden Feminismus angelegt ist und sich immer wieder Bahn brechen wird.

      Weil man damit dem rhetorischen Hütchenspiel und der Immunisierungsstrategie der Feministen in die Hände spielt.

      Weil der Mythos, dass es dem heutigen Feminismus um die Herstellung von Gleichberechtigung ginge, entlarvt werden muss, bevor die diskursive Hegemonie des Feminismus gebrochen werden kann.

    2. „Also warum nicht SCUMismus?“

      1. Falsches Label. Ist für mich equivalent dazu, vom Rechtspopulismus an alle als „Hitleristen“ zu bezeichnen. Macht es einfach, die Kritik zu diskreditieren. Auch menschenfeindliche Strömungen dort beziehen sich zu 99% nicht positiv auf das Dritte Reich und können diese Zuschreibung mit Fug und Recht ablehnen. Ebenso wie fast alle Feministinnen Solanas nicht als Grundlage haben

      2. Wie neuer Peter schon viel besser schreibt als ich es könnte, Ablenkung von problematischem Gedankengut auch in weniger radikalen Strömungen.

      1. Wenn du versuchsen willst diese „völkische“ Bewegung (dieser Trend das Geschlecht derart überzubewerten, so wie damals die Abstammung) als Ganzes aufzuhalten, sozusagen sich gegen den Zeitgeist zu stemmen, dann viel Glück.
        Ich konzentriere mich lieber darauf, die Gefahr für die Demokratie und die Rechtstaatlichkeit zu benennen und zu kritisieren und wenn möglich mich mit allen Leuten zu vernetzen die ebenfalls diesen Geschlechterrassismus ablehnen. Für den gefährlichsten Teil dieser Strömung habe ich das Wort Misandrismus reserviert, damit es mir möglich wird eindeutig zu benennen ohne Gefahr zu laufen, dass mich jemand sofort als Antifeminist sieht, weil ich „faschistoider Teil im Feminismus“ schreiben und die Person nur „faschistoider Feminismus“ liest. Aber Misandrists sind ebensowenig im Feminismus enthalten, wie es die „Arier“ in der „völkischen Bewegung“ waren. Denn sie verachteten in Wahrheit die Gesellschaft, so wie Misandrists den Feminismus als viel zu harmlos, weich, wenig radikal verachten und die Gesellschaft gleich mit. Misandrismus sieht den Feminismus nur als nützliches Vehikel an, den Gedanken an die Überlegenheit durch Sozialisation und/oder Geburt, der Frauen durch den Feminsmus nach und nach in die Gesellschaft zu tragen und dort akzeptabel zu machen. Die männlichen Feminists werden als reine nützliche Idioten angesehen, da sie zu nichts anderem beitragen, als zu ihrer eigenen Entsorgung aus allen relevanten Postitionen. Auch die frühen Nazis haben, als sie sich nicht so genannt haben, sich der Idioten bedient, die ihnen nachgelaufen sind, obwohl sie eindeutig bereits aufgrund ihrer Abstammung pauschal als Feinde markiert waren. Diese Helfertrotteln dachten anfangs auch: „He ich muß mich nur auf die Seite der Gewinner schlagen“ und erst als die ersten Gesetze geschaffen wurden, die sie selbst massiv betrafen, begannen sie zu ahnen wohin der Weg gehen könnte.

      2. Vielleicht wäre es hilfreich, wenn du klären würdest, was genau du als den Feminismus bezeichnest, den du vom Scumismus abgegrenzt sehen möchtest. Wer vertritt ihn, auf welche Grundlagen stützt er sich?

      3. Neuer Peter schreibt: „Vielleicht wäre es hilfreich, wenn du klären würdest, was genau du als den Feminismus bezeichnest, den du vom Scumismus abgegrenzt sehen möchtest. Wer vertritt ihn, auf welche Grundlagen stützt er sich?“
        Vielen Dank für diese Anregung. Aber das ist wie du dir vorstellen kannst nicht so leicht.

        Feminismus ist aus meiner Sicht sowohl die Anerkennung der Gleichwertigkeit alle Menschen, aber auch gleichzeitig eine Höherbewertung des Geschlechtlichen, als es bisher der Fall war. Man versucht rauszufinden wie sich die Geschlechter unterscheiden und wo sie ähnlich sind. Durch diese Analyse wurde aber auch gesellschaftlich diese Spaltung durchgeführt. Es wurde die Masse „Frau“ und die Masse „Mann“ geschaffen. Ungefähr so wie es bei den „Rassen“ der Fall war. Auch die „Rassen“theoretikas die keine Ahnung noch von der minimalen genetischen Differenz hatten die zwischen allen Menschengruppen besteht wie man sie auch trennen mag, waren sich sicher, dass „Rasse“ etwas elementares ist. Der Feminismus denkt ähnlich. Dies drückt sich vor allem in den Gender-Studies aus, wo jede Art von Bezug aufgrund des Geschlechts untersucht wird. Auch z.B: wie weit die weiblichen Betroffenen von Hochwasserkatastrophen besonders betrachtet werden müssen, was für spezielle Programme diese im Notfall bräuchten.
        Aus meiner Sicht werden auch hier spätere Generationen, wenn die Hirnforschung voranschreitet und der „psychische Code“ entschlüsselt wird, beweisen, dass hier ebenfalls unbrauchbare „wissenschaftliche“ Konzepte angewandt wurden und die angebliche Differenz wird auf einen Rest zusammenschmelzen, der nur noch in Forschungsbereichen eine Rolle spielen wird.

        Der equalistische Feminismus sieht keine biologische Unterlegenheit des Mannes und auch keine soziale Unterlegenheit, so alle Geschlechter neutral behandelt werden. Diese gesellschaftliche Strömung arbeitet daran, das Geschlecht möglichst zu neutralisieren und sieht dabei eine Hauptaufgabe, die bisherige „giftige maskuline Sozialisierung “ durch eine „positive Maskulisierung“ zu ersetzen. Auch „giftige feminine Sozialisierung“ wird bekämpft wie man am Kampf gegen die „Rosafalle“ absieht #pinkstinks. Da aber die bisherige Männergeneration durch ihre Sozialisation „vergiftet“ ist, muß erst eine neue Generation entstehen, die davon frei ist. Jede Art von Festhalten von Männern an ihrer „Maskulinität“ ist daher ein Rückschritt und muß schärftens bekämpft werden.

        Der biologistische Feminismus (Differenzfeminismus) geht ebenfalls von einer Gleichheit der Geschlechter aus, jedoch sieht sie diese in unterschiedlichen Bereichen. Die „Maskuklinität“wird hier nicht mit „Giftigkeit“ sondern mit „Unbrauchbarkeit in der heutigen Zeit“ verbunden. Daher wird die Machtfähigkeit des Mannes angezweifelt, weil er ja bewiesen hat, dass Kriege und Machtstreben offenbar die Folge ist, wenn er allein oder überwiegend herrscht. Daher möchte man alle Macht- und Bildungsbereiche mit zumindest der Hälfte Frauen besetzen um diese Gefahr in Zukunft einzudämmen. Die Zuschreibung von Eigenschaften aufgrund des Geschlechts wird hier klar vorgenommen und auch deren Pauschalität nicht hinterfragt. „Männer kommen vom Mars, Frauen von der Venus“

        Damit sich Frauen*, die durch ein strukturelles System der Zweitrangigkeit als generell benachteiligt betrachtet werden, aus dieser Unterdrückung befreit werden können und sich überall einbringen können, werden verschiedene Methoden eingesetzt. Eine davon ist die sogenannte Brückentechnologie der „Quote“. Damit soll so schnell wie möglich erreicht werden, dass der „weibliche“ Anteil der in der heutigen Zeit als besonders notwendig angesehen wird, in allen Bereichen der Gesellschaft, Parteien, Veranstaltungen, Institutionen usw. repräsentativ zur Bevölkerung eingebracht werden kann. Dieser Hebel wird überall eingesetzt wo Frauen unterrepräsentiert sind. #50prozent

    3. krams schreibt: „1. Falsches Label. Ist für mich equivalent dazu, vom Rechtspopulismus an alle als “Hitleristen” zu bezeichnen.“ Nein, Rechtspopulisten sind noch keine Gefahr für die Demokratie. Rechts zu sein, fremdes als problematisch anzusehen, Grenzen aufrecht erhalten zu wollen, Mulitkultur abzulehen, die eigene Kultur aufrechterhalten zu wollen, ist noch keine Gefahr, nur eine gesellschaftliche Auseinandersetzung.

      Aber Menschen per Geschlecht abzuwerten, oder wie Rechtsextreme es tun, aufgrund der Herkunft, ist die selbe Alarmstufe. Hier droht faschistoides Gedankengut zur Wirklichkeit zu werden. Ob es das „Mackergohome“ ist und in Wahrheit alle cis-Männer unter Generalverdacht gestellt werden oder es die „Kriminalität der Ausländer ist“ die beschworen wird ist egal. In letzteren Fall sagen die Leute zu solchen Menschen egal woher sie diese menschenverachtenden Ideen beziehen, Nazis. EDIT: ja ist richtig, alle als „Hitleristen“ zu bezeichenen bringt nichts. Daher sage im ersten Fall bei genau den gleichen menschenverachtenden Ansichten, Misandrists. Das trifft das Analog der Zeit damals das sich ebenfalls pauschal gegen einen Menschheitsteil richtete, ziemlich genau, finde ich.

      1. „Ob es das “Mackergohome” ist und in Wahrheit alle cis-Männer unter Generalverdacht gestellt werden oder es die “Kriminalität der Ausländer ist” die beschworen wird ist egal. In letzteren Fall sagen die Leute zu solchen Menschen egal woher sie diese menschenverachtenden Ideen beziehen, Nazis. Und ich sage im ersten Fall bei genau den gleichen menschenverachtenden Ansichten, Scumistas.“

        Schönes Beispiel. Wer alle Ausländer unter Generalverdacht stellt, zumindest latent kriminell zu sein, muss mit Nationalsozialismus oder Faschismus oder Rassenideologie nichts zu tun haben. Vielleicht ist es auch einfach nur ein paranoides Arschloch. Und nein, ich (und die meisten Menschen in meinem Umfeld) bezeichnen solche Leute nicht als Nazis, sondern als Ausländerfeinde. Die können übrigens auch durchaus vollkommen gegen den Nationalsozialismus eingestellt sein. Genauso wie auch Menschen mit männerfeindlichen Ansichten gegen Scum. Deine Bezeichnung verunmöglicht eine Differenzierung.

      2. Diese Differenzierung wird nicht vorgenommen. Du kannst nicht mit intellektuellen Mitteln gegen eine faschistoide Bewegung ankämpfen. Dann verlierst du. Das hat der Kampf gegen den Aufstieg des Ariertums hin zur Nazi-Partei deutlich bewiesen. Ich sehe auch keinen weiblichen „Hilter“ kommen, falls du das jemand glaubt. Es geht hier nur darum diese Leute scharf abzugrenzen und damit die Kritik an dieser Menschenverachtung ganz deutlich werden zu lassen. Ausländerfeinde sind analog Sexisten(=Geschlechterrassisten) zu sehen. Aber diese Leute die einen Menschen aufgrund eines zufällig angeborenen Geschlechts und einer ebenso angeborenen sexuellen Ausrichtung zum potentiellen Gewalt- und Sexualtäter machen, sind keine Sexisten. Das Wort ist viel zu harmlos geworden. Das sind Menschen die sagen: „Die Gerichte sprechen die meisten Vergewaltiger frei“, die sowas produzieren: „Vergewaltigung in Deutschland – ein strafloses Delikt?“ und solche verhetzenden Bilder in Umlauf bringen wie dieses hier.
        V

      3. „Du kannst nicht mit intellektuellen Mitteln gegen eine faschistoide Bewegung ankämpfen. “

        Nochmal, die Bewegung ist zum allergrößten Teil nicht faschistoid. Und ja, ich glaube daran, dass man mit Argumenten Mehrheiten gewinnen kann. Meinst Du wirklich, Du hättest mit dem Aufruf „Kein Fußbreit dem Scumismus“ mehr Erfolg als mit einem engagierten, mit Argumenten unterfütterten Eintreten für Sachthemen wie Väterrechte, gegen Beschneidung, gegen ein vollkommen unscharfes Sexualstrafrecht? Ich habe da meine Zweifel. Aber mir ist auch gar nicht klar, wo Du inhaltlich eigentlich hin willst.

      4. krams schreibt:: „gegen ein vollkommen unscharfes Sexualstrafrecht? Ich habe da meine Zweifel. Aber mir ist auch gar nicht klar, wo Du inhaltlich eigentlich hin willst.“
        Bleiben wir gleich beim Strafrecht. Ich hoffe ja, dass es alle inzwischen mitbekommen haben, aber es wird eine Gesetzesreform zügig und systematisch vorbereitet.
        Aufhänger war der Bericht über die Studie, dass nur noch 8% aller angezeigten Vergewaltigungen verurteilt werden. Das ist der Fakt.
        Daraus wurden dann zwei Sachen entnommen.Feministinnen haben daraus entnommen, dass einerseits offenbar es schwierig ist einen Vergewaltiger auch zu verurteilen, anderseits wurde aber auch anerkannt, dass es für die Richterschaft sehr schwer ist, jemanden zu verurteilen, obwohl keine Beweise vorliegen und eventuell wie schon öfters medial in großen Stil bekanntgeworden, Falschausssagen vorliegen. Feminists sind daher bestrebt, den §177 zu reformieren, damit nicht nur reine Gewaltspuren oder sonstige Tatbeweise für einen Verurteilung aussreichen. HIer steht eindeutig der Schutz der Frauen im Vordergrund. Männerinteressen sind zweitrangig.

        Inspirierte aus der Scum-Lehre haben aufgrund ihres Weltbildes aber abgeleitet, dass hier 92% Vergewaltiger frei rumlaufen. Für MisandristsScumists ist es fast unvorstellbar und daher alle nachgewiesenen Falschbeschuldigungen lauter marginale, vernachlässigbare Einzelfälle, dass eine Frau eine solche Beschuldigung erfinden könnte. Die Vorstellung dahinter ist, wenn eine Frau sowas tut, dann hat ihr der Mann, da von Natur aus ein potentieller Frauenverachter, garantiert schon vorher Schlimmeres angetan, so dass diese Falschbeschuldigung nur ein Akt der Notwehr ist. Daher muß das Gesetz so vage wie nur möglich gefasst werden, damit möglichst alle Angezeigten auch als Vergewaltiger zur Strecke gebracht werden können.

        Diese beiden Absichten, die feministische zum besseren Schutz der Frauen und die misandristischescumistische zur Bändigung der gefährlichen Spezies „Mann“, laufen nun zusammen. Und das daraus entstehende Gesetzt wird Entsetzen im Maskulismus und bei Männerrechtlas hervorrufen, wird Proteste initieren. Aber es wird sein wie beim Sexismus-Gesetz in Belgien. Feministis werden, da sie das Gesetz als notwendig erachten, die misandristischenscumistischen Elemente („Der Gesetzesentwurf ist gefährlich vage formuliert“) mit verteidigen, da sie die dahinterliegende menschenverachtende Ideologie nicht wahrnehmen wollen oder können. Und damit wird nacheinander Baustein nach Baustein geschaffen.

        Trennt man die beiden Bewegungen bzw. Ideologien inhaltlich auf, dann wird es einfacher den Teil der dem Erbe von „SCUM“ entstammt, deutlich zu machen und diese Teile im Gesetz zusammenfassend schärfstens zu kritisieren OHNE den Wunsch im Feminismus nach mehr Schutz für Frauen vor Vergewaltigung einfach nur abzulehnen. Also „gegen den Wind zu pissen“.

  7. Astrid von Friesen hat einen, meiner Meinung nach, beeindruckenden Vortrag über die derzeitige Lage deutscher Geschlechterpolitik gehalten.
    Sicher, Männerrechtlern ist nichts davon neu und es stößt immer und immer wieder extrem sauer auf das dass derzeitige politische Hoheitsgebiet der Geschlechterfrage fast ausschließlich in Frauenhände fällt, nichtsdestotrotz wirklich sehenswert.

    „Ein Geschlecht wird gefördert, das andere diskriminiert und in seinen Eigenheiten nicht wahrgenommen. Damit werden nicht nur viele Individuen geschädigt, sondern auch kostbare Geisteskraft, die Deutschland dringend benötigt, brach liegen gelassen. Es ist absurd, dass wir Deutschen dies innerhalb von vierzig Jahren wiederholen.“

    1. 40 Jahre? Ist damit gemeint die Zeit als das Thema „Mädchendiskriminierung in den Schulen“ sehr aktuell war? Weil damals niemand akzeptierte, dass pauschal ein Geschlecht schlechter sein sollte, als das andere? (Damals dachte man noch sehr binär und normativ-equalistisch)
      Es war die Zeit der Gleichberechtigung. Alle waren sich darüber einig, dass es keinen Grund geben konnte, nicht den mindesten der verursachen könnte das Mädchen weniger Leistung bringen, als Jungen.
      Heute können sich viele nicht vorstellen, warum es keinen Grund geben sollte, warum Jungen nicht von Natur aus oder ansozialisiert „fauler und weniger leistungsfähig“ sein sollten. Eine strukturelle Diskriminierung wie sie vor 40 Jahren noch klar als Grund, als einziger Grund für die Forschung angenommen wurde, gilt bei den männlichen Kindern als nicht vorstellbar, da „glaubt ihr die Lehrerinnen benachteiligen die Jungen absichtlich“? Das behauptet zwar niemand, beendet aber meist die Diskussion. Denn es wird dann nur noch darüber diskuitert, dass wohl niemand ernsthaft annehmen könnte, dass das wachsende Übergewicht von Frauen in der Schule so ein diskriminierendes Klima schaffen könnte. „Was hat den bitte das Geschlecht damit zu tun?“

      Vor 40 Jahren war klar, dass man die Lehrerinnen und Lehrer neu ausbilden muß, ihnen klarmachen muß wie sie Mädchen zu fördern haben und dass dies zu erfolgen hat. Dabei wurde keine Schuldfrage erörtert. Es wurde einfach geschaut wie man Mädchen auf gleich bringen kann. Sonst nichts. Sogar über Trennung in Unterrichtsfächern wie Mathematik, Chemie, Physik uwrde nachgedacht. Heute sind diese Überlegungen überflüssig geworden. Jetzt sind die Jungen im Nachteil, aber die einzige Antwort lautet:“Die Mädchen haben die Knaben überflügelt“, „Die Jungs sollen sich mal mehr anstrengen“. Trennung der Geschlechter im Unterricht? Wozu? „Die Mädchen sind das begabtere Geschlecht“. Und zum Hohn kommen auch schon die Forderungen auf, dass man diesen „Bildungsvorsprung“ auch im Beruf wiederfinden müsste, da sonst die Diskriminierung auf der Hand läge.

      Perfide, was? Aber symthomatisch für die Methodik des Misandrismus, wie dieser nach und nach Teile des Feminisums instrumentalisiert.

    1. Komisch das gleiche hat Marinecat ‏@blumenluft behauptet, bevor wir uns entfolgt haben.
      „Ich glaube dir nicht mehr.RT „jedes wie es will.“ Das ist Gender-Feminismus-Trash.Du bist ein Trojaner“
      „Das ist mir einerlei. mM willst du ebenso wie die Femis jegliches Geschlecht/Rolle vernichten. Du hast erkannt,daß man sich um die Jungs kümmern muss, will man „das große Ziel“ erreicht werden. Deshalb mischst du dich wie eine „neutrale“ Schlange zwischen die Fronten, um die Gender-Ideologie friedlich“

      Der Auslöser war dieser Tweet:@blumenluft HAHA. Erstens bin ich nicht „Männlich“/“Weiblich“ weil es das nicht gibt. Diese Zwangsrollen sind #dasPatriachat 😉
      MarineCat hat sowohl den „Zwinker-Smilie“ ignoriert und offenbar auch nicht den hashtag #das Patriarchat aufgerufen. Sonst wäre ihr/ihm schnell kkargeworden, dass dieser Tweet absolut nichternst gemeint war. Leider war kein Aussprache darüber mehr möglich. Offenbar war ich eingestuft und abgeurteilt.

      Warum ich ein Trojane oder ein U-Boot sein sollte erschließt sich mir nicht. Ich sage hier einfach nur meine Meinung und grade beim Geschlechterallerlei sollte jede akzeptiert werden. Und nicht Gerüchte gestreut werden.

      1

      1. warum ich denke das du ein U-Boot bist. LoL Deine Art Feminismus zu rechtfertigen. Ich kenne keine Feministin die nicht zuerst an sich denkt und zur Erreichung Ihrer Ziele auch eine Diskriminierung von Männern in kauf nimmt.

        Wenn ich schon höre ich müsste über meine Privilegien reflektieren, boa da wird mir übel.

        Und nur mal zur Info, SCUM ist sehr wohl ernst gemeint und die Bibel für Feministinnen.
        Aber ich ändere gerne meine Meinung wenn du mir eine Feministin nennst mit der man reden kann, ohne das sie der Meinung ist, mir mein männlich sein vorhalten zu müssen.

      2. @anonym schreibt:“Aber ich ändere gerne meine Meinung wenn du mir eine Feministin nennst mit der man reden kann, ohne das sie der Meinung ist, mir mein männlich sein vorhalten zu müssen.“ Ich vermute das schaffe ich nicht. Weil diese Spaltung der Menschheit aufgrund des Geschlechts in zwei „Völker“ ist essentieller Bestandteil des Feminisums. Das ist nicht zu ändern. Von einem derzeit noch großen Teil, der aber immer mehr schrumpft, femisitisch gebildetem Teil der Bevölkerung wird aber die Gleichwertigkeit der Geschlechter akzepeiert. Ein kleiner, wachsender und offenbar sehr einflussreicher Teil aber akzeptiert diese Gleichwertigkeit nicht, hält Männer für eine minderwertige Spezies. Diese MisandristsScumists sind auf dem Vormarsch wie man anhand zahlloser Belege beweisen kann. Diese sind es die gestoppt werden sollen.
        Die feministische Bewegung als solche ist mit ihrer Überbetonung des Geschlechtlichen das Pendant zur „Volksverbundenheit“ in den 20ern. Auch damals fühlten sich Menschen per Geburtsmerkmal, des Geburtsortes, der Abstammung als Einheit als Masse. Und werteten alles aufgrund dieser Kategorie. Das allein war keine Katatrophe, und wäre auch keine gewesen. Aber die darauf reitende menschenverachtende Bewegung, die einen Teil der Bevölkerung aufgrund ihrer Abstammung, ihrer Geburt als minderwertig betrachtete, war die eigentliche Gefahr. Und diese wurde damals missachtet. Heute wieder?

      3. @zuerstmensch
        Ich vermute das schaffe ich nicht. Weil diese Spaltung der Menschheit aufgrund des Geschlechts in zwei “Völker” ist essentieller Bestandteil des Feminisums.
        ——————–
        und warum verharmlost du dann den Feminismus?
        Warum sollte ich mit Feministinnen reden?
        Was soll es mir bringen?

        Ich hätte tausende dieser Fragen, spar es mir aber.

        Gleichberechtigung ja bin ich bei dir, Feminismus, nein danke.

      4. Ich verharmlose nichts. Ich versuche es realistisch darzustellen. Nur weil Geschlecht so hoch bewertet wird, höher als Menschsein, ist diese Idologie noch keine Gefahr. Er muß also in etwa so betrachtet werden wie der Kommunismus.

        Erst durch die kategorische Bewertung eines Menschheitsteils als minderwertig, wird die Hetzlehre des Misandrismus der sich IM Feminismus versteckt, es gegenüber Männern durchführt,, aber KEIN Teil davon ist, wird dieser zur echten Bedrohung.
        Der Feminismus ist als Zeitgeistströmung hinzunehmen und daher kann nur schwer gegengesteuert werden.

      5. Erst durch die kategorische Bewertung eines Menschheitsteils als minderwertig, wird die Hetzlehre des Misandrismus der sich IM Feminismus versteckt, es gegenüber Männern durchführt,, aber KEIN Teil davon ist, wird dieser zur echten Bedrohung.
        ——-
        wie jetzt? die Hetzlehre versteckt sich im Feminismus, sorry der Feminismus ist die Hetzlehre.

        Lies nochmal SCUM, wie gesagt das ist die Biebel der Feministinnen oder schau dir das Video dazu an.

        Aber ich denke wir kommen auf keinen Punkt zusammen, warscheinlich sind unsere feministischen Erfahrungen zu verschieden.

  8. Ganz ehrlich? Wenn jetzt schon sogenannte „Maskulisten“ das Relativieren des Feminismus für Feministinnen übernehmen, dann fasse ich mir nur noch an den Kopf. Der Feminismus wird hier von Solanas und SCUM exkulpiert, aber Maskulisten werden weiter mit Nazis und Breivik in eine Ecke gestellt. Daran hätte der Verfasser sich besser mal abgearbeitet…

    1. Nein. Bin kein Maskuliste. Bin kein Feministe. Bin Menschenrechtle. Und ich wünsch die viel Glück wen du den Feminismus als Ganzes angreifen willst (wozu, erschließt sich mir immer noch nicht) Nicht nur das du ganz klar gegen den Wind pissen willst, ich frag mich auch wer da noch einen Dialog führen soll. Ja, man kann natürlich zum Beispiel Antikommuniste sein oder Antireligiöse, aber dann ist es sinnlos eine Gesprächsbereitschaft zu signalisieren. Dieser Blog hier ist aber explizit als Dialog gedacht, oder irre ich mich? Nein, nochmal ich verstehe mich nicht als Maskuliste, ich bin Menschenrechtle mit Priorität „zufällig männlich geboren“, weil hier bei uns sich bereits ein Ungleichgewicht zuungunsten der Männer, besonders der männlichen Kinder entwickelt.
      Das ich den menschenverachtenden Teil aus dem Feminismus benennend herauslöse, heißt nicht dass ich die anderen Teile nicht mehr kritisieren will, sondern nur das ich einen klaren Unterschied machen möchte zwischen Ideologs die all Menschen gleich achten, aber sich aus Prioritätsgründen hauptsächlich für Frauenrechte einsetzen und den Fanatikas die glauben dass Männer einfach minderwertiger sind.
      Denn der einzige Grund warum man glauben kann, dass ein Geschlecht höherwertiger ist, liegt in der grundsätzlichen Abwertung eines Anderen als Grund allen Übels. Sieht man sich die Entwicklung des Feminismus (alle Menschen sind gleichwertig) an, so sieht man dass parallel dazu sich der Misandrismus seine kruden Thesen ausgeformt hat. Die Wurzel ist eindeutig, da auch immer wieder die gleichen Thesen wiederholt werden. Immer wieder speist sich diese Menschenverachtung, antidemokratische Haltung und Selbstüberhöhung per Geburt aus der immer gleichen Quelle. Die Schrift Solanas ist ein böses Erbe dass ständig den Feminismus vergiftet, es zieht Menschen in ihren Bann die mißbraucht und vergewaltigt wurden, die sich machtlos und . Denn es gibt ihnen die Möglichkeit diie oft gefühlte Wut auf sich selber und den Selbsthass auf einen Feind zu richten. Und egal ob der Täter noch lebt oder nicht, der Feind ist da und vergewaltigt, schlägt und unterdrückt, solange noch ein Exemplar der verhassten Spezies frei herumläuft, ja für manche erst wenn keines davon mehr athmet.

      Mir ist es egal ob du denkst, du kannst den Zeitgeist besiegen, indem du die Übersteigerung des Begriffes „Geschlecht“ im Feminismus wieder zurückdrehst, indem du Gender-Studies und Feminismus bis aufs Blut bekämpfst. Ich tue das nicht. Mir ist die Überbewertung solange egal, wie nicht der Feminismus auf die demokratiefeindliche Gefahr in den eigenen Reihen aufmerksam geworden ist. Mit all den demokratischen Kräften bitte ich um „Wehret den Anfängen“, denn was am Ende steht, wenn dies nicht erfolgt, wenn die Demokratie sich selbst abschafft, hat die Geschichte schon einmal gezeigt,. Wir müssen die sinnvollen, die berechtigten Forderungen von solchen trennen, die der Misandrismus hervorbringt. Wir müssen den Einfluss aufzeigen, den der auf Gesetzgebung und Gesellschaft bereits hat. Wir müssen nach und nach Menschen gegen dieses Gift immun machen und Widerstand bilden.
      Ja es stimmt, der Maskulismus wird pauschal herabgewürdigt und in den Dreck gezerrt. Und das wird sich nicht dadurch ändern, dass Maskulisten sagen: „Aber wir sind nicht Brevik, wir sind keine Nazis“, sondern nur durch Gespräche, in denen die vernünftigen Feminists (wie vorher beschrieben) überzeugt werden, dass Männerrechlers nicnt antifeministisch sind, sondern dass es einen gemeinsamen Gegner gibt, der wesentlich gefährlicher für das Zusammenleben von Männer,Frauen und Sonstiges ist, als irgendwelche radikalen Antifeminstas, deren gesellschaftliche Bedeutung sehr gering ist, da sie schon bisher keine Verschlechterung der Situation der Männer verhindern konnten und offenbar wütend, verzeifelt und ohnmächtig zuschauen wie sich weitere bereits vorbereiten.

  9. „… Zusammengefasst war es ihre Kritik an mich und auch an Männerrechtlas, dass der Feminismus pauschal herabgewürdigt wird. Dies ist der Eindruck den sie aus meinen Retweets gewonnen hatte, daher müsse sie diese abstellen.“
    Wenn sie so zart besaitet ist und die Retweets abbestellte, ohne zuvor ernsthaft mit Dir zu reden, war sie an einem Dialog gar nicht interessiert.

    Und zwar obwohl Du ausdrücklich differenzierst. Und wieso müssen wir uns also Maulkörbe anlegen, während in der Femi-Szene derzeit ein sogenannter Spaß die Runde macht, in welchem sie sich über Männer lustig machen, die auf Pauschalisierungen den Einwand bringen, daß ja nicht alle Männer böse sind. (zum Thema: http://www.man-tau.blogspot.de/2014/05/not-all-men-die-politik-der-beschamung.html)
    Rumgepöble mag ja kontraproduktiv sein, doch worüber soll man reden, wenn man nun schon als differenzierender Gesprächspartner nicht willkommen ist. Was hat Deine „liebe Freundin aus dem Netz“ sich denn gewünscht, wenn schon differenzierende Kritik abgelehnt wird? Und wieso sollen wir dem nachgeben? Gibt es einen Grund? Worüber sollen wir diskutieren, wenn wir nicht mal differenzierte und sachliche Kritik üben dürfen? Wieso sollen wir uns Bedingungen diktieren lassen? Haben wir einen Dialog um jeden Preis nötig? Wie soll dieser Dialog aussehen? Soll ein „Alle Strömungen des Feminismus sind super, bis auf die ganz radikalen, die sind nur großartig“ schon das Maximum an erträglicher Kritik sein? Das kann’s ja auch nicht sein. Wird es aber, wenn schon sachliche Kritik ein Grund zum Aussteigen ist. Zeitverschwendung, sonst nichts.

    1. Das größte Problem ist, dass Maskulists noch immer glauben sie wären auf Augenhöhe mit dem Feminismus. Wäre das der Fall wären alle Gesetze die Väter oder Männer allgemein betreffen mit den Männerrechtlas diskutiert worden. Das ist nicht der Fall. Und mehr und mehr Männer schlagen sich auf die Seite „der Gewinnerinnen“. Den jeder Mann der noch etwas werden will, erkennt schnell dass er Probleme seines Geschlecht als unwichtig werten muß, verharmlosen oder sogar negieren muß, will er irgendwo noch Einfluß haben. Die Quote als Generalhebel ist extrem wirksam und es werden die Plätze weniger. Bei 20% ist das gerechtfertigt, bei 50% repräsentativ, aber an Unis gibt es bereits Bereiche da sind 60% Studentinnen und niemand traut sich da mehr nach Quote zu rufen. „He Männer sind doch auch 50% oder?“
      Das ist Ist. Diese Bewegung ist Zeitgeist, nicht aufzuhalten. Aber sie trägt einen faschistoiden Teil der offenbar die Macht will, der in jedem Mann einen potentiellen Gewalt- und Sexualtäter (Alle Angezeigten sind Täter, sind Vergewaltiger) sieht, einen profit- und habgierigen Underdrücker den man nur mit brutalen Disziplinierungsgesetzen in die Schranken weisen kann und so die Frauen vor dessen Primitivität schützen kann.

      Täusch dich nicht. Das ist alles erst der Anfang. Du magst über nächtliche Ausgehsperren für Männer jetzt noch schallend lachen, wenn die MisandristsScumists die Macht tatsächlich ergreifen können, wird niemamd mehr lachen. Ein paar extremer medienwirksamer Fälle einer vergewaltigeten Frau die verhindert werden hätte können, das geschaffene Bewusstsein, dass sowieso jeder Mann potentiell eine Gefahr darstellt (außer den eine Frau grad liebt und quasi für ihn bürgt) und das ist keine absurde Phantasie mehr. Eine neue Wirtschaftskrise, eine neue Beschuldigung, dass das Patriarchat, DIE Männer diese verursacht haben und es ist kein Scherz mehr.
      Ich plane im RL bereits dieses Land und den Kontinent sofort zu verlassen, sobald eine neue Krise kommt und der MisandrismusScumismus weiterhin sein Unwesen treibt und sich kein Widerstand in und außerhalb des Feminismus dagegen bildet. Denn ich bin mir der Gefahr für meine Familie bewusst. Auch vor 80 Jahren haben Menschen die Gefahr kommen sehen und sind gegangen. Manche erst spät und manche zu spät. Auch vor 80 Jahren hat man einer menschenverachtenden Ideologie wachsen lassen und Macht gegeben, weil die Strömung, der Zeitgeist auf dem sie ritt, so allgemein war. Die Überhöhung der Bedeutung des Geburtsort , „der Nation“ war ähnlich. Die extreme Ausformung davon die Abstammung, „die Rasse“ gleicht der „Spezies“ die augrund des biologischen Geschlechts geformt wird aus der Ideenwelt des MisandrismusScumismus sehr stark.

      Ich sehe Ähnlichkeiten zur Zeit der späten 20er Jahre des vorigen Jahrhunderst die mich sehr erschrecken. Und 80 Jahre, das ist ca. die Zeitspanne eines Menschenlebens.
      Selbst die meisten die damals geboren worden sind, leben heute nicht mehr. Von den erwachsenen Zeitzeugen gar niemand.
      George Santayana (1863-1952): „Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“

      1. Ich stimme nicht zu.

        Der vorherrschende Feminismus ist ein Werkzeug, um Mittelschichtsfrauen Privilegien zuzuschanzen, sie vor Konkurrenz abzuschirmen und sie vor den negativen Folgen der eigenen Entscheidungen zu schützen. Dass dabei ein paar Männer unter die Räder geraten, dass dabei die Lebenssituation von Unterschichtsmännern immer prekärer wird: who cares?

        Eine offene Unterdrückung der Männer, so wie du sie beschreibst, wird nicht möglich sein.

        Denn ohne Männer ist kein Staat zu machen. Irgendjemand muss die Drecksarbeit machen.

      2. Schauen wir mal. Und Dreckarbeit haben auch vor 80 Jahren Leute gemacht, aber zwangsweise. Wüsste nicht wieso, das nicht nochmal so kommen können sollte, wennn nicht gegengesteuert wird.

      3. In deiner Einschätzung des radikalen Feminismus hast du völlig recht. Ausgangssperren für Männer gab es in einer spanischen Gemeinde übrigens schon mal vorübergehend.
        Trotzdem bruachen wir ihn nicht Scumismus zu nennen, weil einige Feministinnen zu zart besaitet sind. Diejenigen, die sich beleidigt abwenden, wenn man offen sagt, daß es inakzeptable Strömungen gibt, sind zum Dialog nicht fähig, und die Dialogfähigen kommen damit klar.

      4. Du übertreibst maßlos. Aber gut: schauen wir mal. Ich bin da zuversichtlich.

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