Fundstück: Erzählmirnix zu Diagnosen

Da für heute niemand einen Artikel eingestellt hat, liefere ich ein kleines Fundstück aus dem Netz. Was man so alles findet beim Recherchieren…

Erzählmirnix ist Psychotherapeutin. Sie hat sich längere Zeit mit Feministinnen und Maskulisten befasst.

Sie sagte unter anderem Ich vermute, die meisten Radikalfeministinnen haben das ein oder andere Trauma im Hintergrund sowie So wie der Maskulismus Anlaufstelle für Männer mit posttraumatischer Verbitterungsstörung zu sein scheint.

Nun kenne und schätze ich ihren Humor und habe über den Begriff „posttraumatische Verbitterungsstörung“ ordentlich schmunzeln müssen. Was für einen grandiosen Wortwitz diese Frau hat!

Bis ich dann herausfand, dass es diesen Begriff tatsächlich gibt. Manchmal schreibt das Leben die besten Pointen… Erzählmirnix hat übrigens angekündigt/versprochen/angedroht (Nichtzutreffendes bitte streichen), einen Gastartikel zu schreiben!

Bitte achtet auf Eure Diskussionskultur, man kann ganz normal mit ihr reden! Das merkt man schon daran, wie sie auf Kommentare reagiert. 😉

Ach so, mit diesem Eintrag sollte ja wohl bewiesen sein, wer Erzählmirnix‘ größter Blog-Groupie ist. Dabei war das doch schon vorher klar… ach, immer diese albernen Wettbewerbe.

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? In diesem Klassiker geht es um einen Mann, der eingewiesen wird.

Joachim Witt: Goldener Reiter

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4 Kommentare zu „Fundstück: Erzählmirnix zu Diagnosen“

  1. „sowie “So wie der Maskulismus Anlaufstelle für Männer mit posttraumatischer Verbitterungsstörung zu sein scheint“.

    Das ist wohl so. Zumindest ist die Wahrscheinlichkeit hoch. Ich bin Trennungsvater und kritisiere den Feminismus. Damit scheine ich ein klassischer Fall zu sein. Allerdings habe ich mich mit Feminismuskritik auch vorher schon beschäftigt, als meine Beziehung noch intakt war. Doch auch für diese Zeit gilt: Meine Kritik war keineswegs nur nüchtern und sachlich, weil ich etwa einen logischen Widerspruch gefunden hätte. Sie war auch emotional unterfüttert, weil ich natürlich auch als Mensch gewisse Mühen mit dem Feminismus hatte.

    Ob das schon „posttraumatisch“ ist und ob da schon „Verbitterung“ war, weiß ich jetzt nicht mehr so genau zu sagen. Fakt ist, dass der Feminismus mein Männerleben mitgeprägt hat und ich diese Prägung als unangenehm empfinde. Ich bin mit einem – nach meiner Erinnerung – sehr negativem Männerbild aufgewachsen. Das erzeugt natürlich auch emotionale Gründe der Feminismuskritik.

    Man muss sich dessen immer bewusst bleiben, weil in dieser Emotionalität immer auch die Gefahr ruht, weit über das Ziel hinauszuschießen.

    1. Nun, mal abgesehen dass ich den Teil
      „Bis ich dann herausfand, dass es diesen Begriff tatsächlich gibt. Manchmal schreibt das Leben die besten Pointen…‘ irgendwie dümmlich bis dämlich finde.

      „Ob das schon “posttraumatisch” ist und ob da schon “Verbitterung” war, weiß ich jetzt nicht mehr so genau zu sagen.“

      Das kommt sicher darauf an, doch hier geht es um eine Verbitterungsstörung, also eine Verbitterung, die sich zu einem Krankheitsbild wandelt, dass soweit ich das sehe, verschiedene Ausprägungen haben kann. Eine gewisse Reizbarkeit während oder auch „kurz“ nach dieser, selbst bei einer einvernehmlichen Trennung, ist mit Sicherheit normal. Doch gerade in hochstrittigen Trennungen kommt es fast grundsätzlich, zumindest nach meiner Erfahrung, zu solchen Phasen, die dann auch mal bis zum Lebensende anhalten, aber vor allem auch Existenzängste spielen hier, zumindest nach meiner Laiensicht, mit rein.

      Meist kann man solche Phasen aber mit ein wenig Abstand überwinden, obwohl sich, besonders in Phasen von Stress, einer weiteren gerichtlichen Auseinandersetzung mit dem Partner, diese immer wieder hochkommen.

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